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29. Dezember 2006:
Schramma bleibt uneinsichtig
Ein Interview, das die Kölner
Ausgabe der „Bild“-Zeitung zum Jahresende veröffentlichte („OB-Schramma im
BILD-Verhör“), macht deutlich, daß der Kölner Oberbürgermeister wenig gute
Vorsätze für 2007 gefaßt hat. Schramma verpasst die Chance, ein klärendes
Wort zum Bau der neuen Messehallen in Deutz zu sagen. Auf die Frage, ob „die 260
Millionen für den Messeneubau gut angelegt“ gewesen seien, antwortet er
ausweichend mit dem Hinweis, die Messe habe neue Kunden zu akquirieren und müsse
das Auslandsgeschäft verstärken. Jedermann fragt sich, ob es nicht günstigere
Möglichkeiten für den Messe-Neubau gegeben hätte – Schramma aber spielt in dem
Interview den Einfältigen und schweigt.
Und er verteidigt die Kölner
Klüngel-Politiker im Zusammenhang mit strafrechtlichen Vorwürfen wegen
umstrittener Aufsichtsratsreisen. Statt sich für die Interessen der Kölner
Normalbürger, die ihr Steuergeld nicht länger verschwendet sehen wollen, stark
zu machen, fordert Schramma allen ernstes: „Es muß eine steuergesetzliche
Regelung her zum Schutz der Mandatsträger.“ Vehement lehnt Schramma eine
steuerliche Gleichbehandlung der Volksvertreter mit normalen Steuerbürgern ab
und gibt zum besten: „Es kann nicht sein, daß ein Ratsherr nach geltendem Recht
eine Aufsichtsratsreise mitmacht und diese Jahre später plötzlich in Teilen
versteuern soll.“
Dem hält pro Köln entgegen: Es
kann zwar heute allzu oft, sollte aber nicht sein, daß Politiker gegenüber Otto
Normalverbraucher steuerrechtlich bevorzugt werden! Wir fordern gleiches Recht
für alle!
Schramma macht sich die Sache
leicht. Er geht mit schlechten Vorsätzen ins neue Jahr und wird dann im Dezember
2007 rückblickend sagen können, daß er seine „Versprechen“ eingehalten, seine
(fragwürdigen) Ziele erreicht hat. Die pro-Köln-Mannschaft hat dagegen den guten
Vorsatz gefasst, sich ihm und den Mehrheitsfraktionen im Rathaus wie schon im
ausgehenden Jahr nach Kräften in den Weg zu stellen!
28. Dezember 2006:
Weihnachtsmann verspätet sich
Bei der Fraktion pro Köln
erschien der Weihnachtsmann dieses Jahr leider mit mehrtägiger Verspätung. Und
er kam auch nicht von draußen, vom Walde, sondern aus der städtischen Kämmerei.
Statt Nüssen und Mandelkernen brachte er am 27. Dezember das von der Stadt in
Auftrag gegebene Kienbaum-Gutachten ins pro-Köln-Fraktionsbüro in der
Markmannsgasse. Dem war ein geharnischter Brief des
Fraktionsgeschäftsführers Manfred Rouhs an Oberbürgermeister Fritz Schramma vom
21. Dezember vorausgegangen:
„Wie wir der Presse entnehmen
konnten, hat die Stadtspitze bestimmten, offenbar privilegierten Ratsfraktionen
ein Gutachten über Einsparmöglichkeiten bei der Stadt Köln (Kienbaum-Gutachten)
zukommen lassen. Die Kämmerei sah sich aber heute auf telefonische Anfrage
unseres finanzpolitischen Sprechers, Markus Wiener, leider außerstande, dieses
Gutachten auch meiner, offenbar nicht privilegierten Fraktion zur Verfügung zu
stellen. Ich bitte hiermit sehr höflich darum, diesen Mangel bis Mittwoch, den
27. Dezember 2006, abzustellen.“
Und, schau an, der
Weihnachtswunsch ging in Erfüllung. Und das sogar fristgerecht!
Freiwillig rückt die Stadtspitze
indessen nichts heraus, was der Fraktion pro Köln bei der Wahrnehmung ihrer vom
Wähler in Auftrag gegebenen Kontrollfunktion gegenüber den Mehrheitsfraktionen
im Rathaus nützlich sein könnte. Stets muß pro Köln auf der Hut sein und Druck
machen, um sich gegen die Klüngelfraktionen durchsetzen zu können.
Auch für 2007 haben wir uns
vorgenommen, Stachel im Fleisch der alten politischen Kräfte zu sein. Auf ein
Neues!
27. Dezember 2006:
Fauler
Bleiberechtskompromiß
Zu den politischen
Absurditäten des zu Ende gehenden Jahres 2006 gehört jener faule Kompromiß zum
Bleiberecht, auf den sich CDU und SPD im Bund geeinigt haben. Die Fraktion
pro Köln hat dazu in der Dezember-Sitzung des Rates im Rahmen einer Debatte um
verschiedene Bleiberechts-Resolutionen profiliert Stellung genommen. Die
pro-Köln-Beschlußempfehlung, die von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linkspartei
selbstverständlich abgelehnt wurde, ist
hier als
PDF-Datei abrufbar. Und ebenso selbstverständlich mußten sich die
pro-Köln-Volksvertreter die üblichen Verdächtigungen und Beschimpfungen aus dem
Lager der politischen Konkurrenz anhören. Wieder einmal war von
„Ausländerfeindlichkeit“ die Rede.

Bereits im November, kurz vor der
Bleiberechts-Entscheidung im Bundestag, machte die
„Bild“-Zeitung mit einem Bericht über die Umtriebe eines 18jährigen Libanesen
auf (siehe oben), der den Staat um viele hunderttausend Euro erleichtert haben
soll. Wir wissen nicht, was aus dem Fall geworden ist. Arm und arbeitslos
scheint der Übeltäter jedenfalls nicht gewesen zu sein. Wichtige Voraussetzungen
für ein dauerndes Bleiberecht in Deutschland sind also gegeben ...
„Bild“ schreibt dazu: „Geahnt haben es viele: Unser
Asylrecht wird immer noch als Einfallstor für Betrüger und Sozialabzocker
missbraucht! Deshalb muß beim Asylbetrug in ganz Deutschland schnell und hart
durchgegriffen werden.“ Das Blatt fordert: „Die Abschiebung von Asylschwindlern
muss mit Nachdruck betrieben werden!“ Und: „Unsere Behörden müssen stets genau
hinschauen, wenn Transferleistungen zur Auszahlung kommen.“
Solche knallharten
Ratschläge wollen die Vertreter der Mehrheitsfraktionen im Kölner Rat nicht
hören. Sie haben sich am 14. Dezember mit einer Empfehlung an die Verwaltung
gewandt, „alle Möglichkeiten zu nutzen, um den langjährig geduldeten den Zugang
zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und die Regelung der Innenministerkonferenz im
Sinne der Geduldeten auszulegen und möglichst von Abschiebungen abzusehen“.
Hoffentlich spricht sich
diese Kölner Empfehlung nicht bis nach Offenburg herum. Dort nämlich wurde der
18jährige Libanese, über den „Bild“ berichtete, von den Behörden aus dem Verkehr
gezogen. Schnell könnte der Eindruck entstehen, Köln würde sich als
Aufenthaltsort für Asylbewerber aus aller Welt regelrecht anbiedern. Den
betroffenen Menschen ist damit bestenfalls kurzfristig gedient. Langfristig
haben sie in aller Regel in Deutschland keine Zukunft. Wem also nutzt der
Appell, „möglichst von Abschiebungen abzusehen“, wirklich? Kann es sein, daß
sich hier verantwortungslose Politiker einfach nur auf Kosten der Allgemeinheit
als „Gutmenschen“ in Szene setzen wollen? - Bezahlbar ist eine Einwanderung in
die Sozialsysteme bei uns in Köln jedenfalls schon lange nicht mehr. Die Stadt
steht zum Jahreswechsel kurz vor dem Nothaushalt, u.a. aufgrund ihrer in den
letzten Jahren exorbitant angestiegenen Sozialausgaben!
22. Dezember 2006:
„Tendenz zur
Gettoisierung“
Der Islambeauftragte der
Kölner Polizei, Thomas Dürscheid, äußert heute in einem „Rundschau“-Interview
die Einschätzung, daß es „noch immer die Tendenz zur Gettoisierung, zum Rückzug“
bei den Muslimen gäbe. Dürscheid ist seit Januar 2006 in Köln für die
Kontakte zwischen Polizei und Muslime verantwortlich. Er muß also wissen, von
was er spricht. Und vor allem: Dürscheid wird Probleme wohl kaum übertrieben
darstellen, da seine politischen Vorgesetzten und der SPD-nahe Kölner
Polizeipräsident Claus Steffenhagen für ihre multikulti-freundliche Einstellung
bekannt sind. Wörtlich heißt es in dem Interview:
weiter
21. Dezember 2006:
Panne beim Bürgerbegehren
Eine in dieser Woche von Aktivisten der
Anwohnerinitiative unter Leitung von Marylin Anderegg durchgeführte umfassende
Überprüfung und Sichtung aller bislang gesammelter ca. 21.000
Unterstützungsunterschriften für das Bürgerbegehren gegen die Kölner
Groß-Moschee in Ehrenfeld hat leider ergeben, daß derzeit höchstens 15.500
Unterschriften völlig korrekt und beanstandungsfrei abgegeben worden sind und
demzufolge bei einer kritischen Nachprüfung durch die Stadt Köln als gültig
anerkannt werden können. Bei
den übrigen Unterschriftenlisten haben sich, wie die zeitintensive Überprüfung
ergab, eine Reihe teilweise irreparabler Fehler eingeschlichen. Sehr oft wurde
das Geburtsdatum der Petenten unvollständig bzw. nicht korrekt oder überhaupt
nicht angegeben, so daß entsprechende Unterschriften nicht anerkannt werden
können. Daneben fehlte in den Listen des öfteren die vollständige Anschrift.
Andere Vordrucke waren wieder teilweise unleserlich, so daß diese auch nicht als
gültig anerkannt werden können.
Ergo muß nochmals kurzfristig die
Öffentlichkeitsarbeit für das Bürgerbegehren intensiviert werden, damit der
Stadt Köln kein Vorwand geliefert wird, das so erfolgreich verlaufene
Bürgerbegehren wegen Nichterreichen der formalen Zulassungskriterien von 20.000
gültigen Unterstützungsunterschriften zu verwerfen.
Hierzu erklärt der Vereinsvorsitzende
von pro Köln, Herr Rechtsanwalt Markus Beisicht:
„Von diesem Rückschlag lassen wir uns keineswegs entmutigen. Hierdurch wird sich
die Abgabe der Unterschriftenlisten um möglicherweise sechs Wochen
verzögern. Herr Schramma sollte sich keineswegs zu früh freuen. Pro Köln wird
die Öffentlichkeitsarbeit für das Bürgerbegehren nach den Weihnachtstagen noch
einmal intensivieren. 100.000 zusätzliche Flugblätter sind bereits im Druck.
Gemeinsam mit unermüdlichen Aktivisten der Anwohnerinitiative werden wir in
einem starken Endspurt die noch fehlenden gültigen Unterschriften kurzfristig
beibringen. Gemeinsam mit der Kölner Bürgerschaft werden wir ein unübersehbares
Zeichen gegen die weitere Islamisierung unserer Heimatstadt Köln setzen. Wir
werden das Bürgerbegehren allen Unkenrufen zum Trotz zum Erfolg führen.“
20. Dezember 2006:
„Mit allem Pipapo“
345-PS-Luxuskarossen
für „ehrenamtliche“ Bürgermeister
Im „Stadt-Anzeiger“ tönt heute
CDU-Bürgermeister „Jupp“ Müller anläßlich der Vorschläge der
Kienbaum-Unternehmensberater, daß überall gespart werden müsse, sogar bei der
Fahrbereitschaft für die Bürgermeister und die Vorsitzenden der großen
Ratsfraktionen. So gar nicht
in dieses Bild paßt aber eine Meldung im „Express“ vom Vortag:
„345 PS.
Bürgermeister fahren Power-Japaner“ titelte da das DuMont-Boulevard-Blatt. In
den Genuß der neuen Dienstwagen kommen die „ehrenamtlichen“ Kölner Bürgermeister
Josef Müller (CDU), Elfi Scho-Antwerpes (SPD) und Angela Spitzig (Grüne). Weiter
kann man dazu im „Express“ im besten Automagazin-Deutsch lesen:
weiter
20.
Dezember 2006:
Ende einer Mogelpackung
Die Selbstdemontage der
Kölner Politsekte KBB ist abgeschlossen. Mit Petra May hat sich nun die zweite
der 2004 für die Minigruppierung in den Stadtrat gewählten Mandatsträgerinnen
verabschiedet. Vor einigen Monaten mußte bereits Anita Cromme wegen ihrer
Klüngel-Vergangenheit „entsorgt“ werden. Lediglich Crommes damaliger Nachrücker
hält jetzt noch das Fähnlein der Kölner Scheinopposition von DuMont’s Gnaden
hoch. Damit ist das Kunstprodukt „KöBüBü“, das wohl nur zur Verhinderung des
Ratseinzuges von pro Köln gegründet worden war, endgültig in der politischen
Bedeutungslosigkeit verschwunden.
Wir erinnern uns: Vor den
Kommunalwahlen 2004 waren der Politsekte in den DuMont-Tageszeitungen großspurig
bis zu 10 Prozent zugetraut worden. Eine wählbare Opposition gegen den Kölner
Klüngel und die abgewirtschaftete politische Klasse sollte den Bürgern
präsentiert werden, damit der schon damals absehbare Erfolg von pro Köln nicht
ganz so groß ausfallen würde. Jeder halbwegs Sachkundige wußte allerdings schon
zu diesem Zeitpunkt, daß das KBB nicht mehr als eine billige Mogelpackung war.
Gegründet im SPD-Umfeld, personell ausgestattet mit ausrangierten Altpolitikern,
und ohne jegliche Verankerung in der Kölner Bevölkerung: Somit waren die „KöBüBü’s“
von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Lediglich die große mediale
Unterstützung von „Stadt-Anzeiger“ und Co. hievte die politische Totgeburt
mühsam in den Rat.
Bewegt haben die Kölner
Scheinoppositionellen in den vergangenen zwei Jahren freilich wenig bis gar
nichts. Die ehemalige SPD-Ratsdame Cromme verfiel sofort in alte Gewohnheiten
und sicherte sich erstmal einen lukrativen Aufsichtsratsposten bei der
GEW-Holding, bevor sie ihre Klüngel-Vergangenheit einholte und sie wegen eines
bevorstehenden Spenden-Prozesses zurücktreten mußte. Ihr Nachfolger fällt
seitdem vor allem mit mühsamen Redeversuchen im Rat und einer grenzenlosen
Anbiederung bei den Linksextremisten der PDS auf. Im obskuren Polit-Biotop der
Linksfraktion wäre
jetzt
wohl auch am ehesten Platz für den letzten verbliebenen KBB-Mohikaner …
Frau May ist es hoch
anzurechnen, mit ihrem Austritt der Politsekte von DuMont’s Gnaden den
wohlverdienten Todesstoß versetzt zu haben. Spätestens jetzt, wo das KBB auch
noch die letzten finanziellen Ressourcen und städtischen Räumlichkeiten
verliert, wird sich schnell herausstellen, daß der traurige Rest der Truppe
Politik vor allem zur Lösung der eigenen sozialen Frage betreibt – ohne jegliche
tiefere Überzeugungen. Doch wo nix mehr zu holen ist, werden „Dr. Mühsam“ und
Kollegen bald die Lust verlieren, sich noch weiter abzurackern. Spätestens 2009
dürfte dieses leidige Kapitel der Kölner Kommunalpolitik dann endgültig
abgeschlossen sein!
19. Dezember 2006:
Kienbaum-Sparvorschläge:
Pro Köln für genaue
Prüfung
Die vom Rat beauftragten
Unternehmensprüfer der Firma Kienbaum halten beim städtischen Haushalt
Einsparungen in Höhe von 90 Millionen Euro für möglich. Angefangen bei den
Dienstlimousinen für Ratspolitiker der Altparteien, über die Stellen der
Bürgeramtsleiter bis hin zum arbeitsfreien Rosenmontag für die städtischen
Bediensteten – die externen Prüfer nehmen auch „heilige Kühe“ ins Visier.
Klar ist, daß aufgrund der katastrophalen Finanz- und Haushaltspolitik von CDU,
SPD und Co. die Stadt so gut wie pleite ist; nach wie vor droht die Verhängung
des Nothaushaltes. Deshalb sollten alle Vorschläge der Experten von Kienbaum
zumindest einer genauen Betrachtung unterzogen werden, bevor in einer
Sondersitzung des Finanzausschusses Mitte Januar über deren Umsetzung verhandelt
werden wird. weiter
18. Dezember 2006:
Bald regulärer
Islamunterricht in Köln?
Die Orientalisierung unserer Heimatstadt schreitet weiter
voran. Nachdem schon vor einiger Zeit ein
Modellversuch „Islamischer Religionsunterricht“ in Köln gestartet wurde, teilt
jetzt das NRW-Schulministerium mit, in Duisburg und Köln „die Islamkunde im
Rahmen eines Schulversuchs nach § 25 Schulgesetz zu einem regulären islamischen
Religionsunterricht weiterzuentwickeln“. Wie dieser Unterricht konkret abläuft,
ist ebenso dem Ministeriumsschreiben zu entnehmen:
weiter
15. Dezember 2006:
Bericht von der
Dezember-Ratssitzung:
Lustreisende und
Salonbolschewisten
„Lustreisen“ Kölner Ratsmitglieder auf
Kosten der Allgemeinheit – das war für die etablierten Parteien auf der
gestrigen Ratssitzung kein diskussionswürdiges Thema. Obwohl die
Staatsanwaltschaft im November zahlreiche Räumlichkeiten kommunaler Betriebe
durchsucht hatte und in diesem Zusammenhang etwa 50 Ratspolitiker der
Altparteien im Verdacht hat, war auf Seiten der Stadtspitze keine Einsicht
feststellbar. Im Gegenteil: Stadtdirektor Guido Kahlen (SPD) empfahl dem
Rat, einen pro-Köln-Antrag auf Veröffentlichung der entsprechenden Namen
abzulehnen. Man „respektiere“ zwar die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, sähe
aber darüber hinaus keinen weiteren Handlungsbedarf.
Pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs betonte dagegen das Recht der
Öffentlichkeit, über die konkreten Verdachtsfälle informiert zu werden, womit ja
noch keine Vorverurteilungen verbunden seien. Stadtdirektor Kahlen schrieb er
ins Stammbuch, daß der Stadt gar keine andere Wahl bliebe, als
staatsanwaltschaftliche Ermittlungen zu „respektieren“. Allein eine solche
Aussage würde schon viel über das Selbstverständnis und die Moral der
politischen Klasse in Köln aussagen. weiter
14. Dezember 2006:
CDU kupfert bei pro Köln
ab
Intelligente Maßnahmen zur
Unfallvermeidung auf der Zoobrücke statt erneute Abzocke der Autofahrer mit
Hilfe von Starenkästen – genau das schlägt die Fraktion pro Köln heute in einer
Sondersitzung des Verkehrsausschusses und in der anschließenden Ratssitzung vor.
Die Verwaltung solle unter Heranziehung eines Verkehrsingenieurbüros ein
alternatives Verkehrskonzept erarbeiten, das besonders die gestiegene
Verkehrsdichte und die steigende Zahl der Verkehrsteilnehmer auf der Zoobrücke
berücksichtigen solle. Weiter heißt es in dem pro-Köln-Antrag:
weiter
13. Dezember 2006:
Pro Köln
gegen Bäderschließungen!
Der
nächste Sommer samt Badesaison ist noch in weiter Ferne, doch schon jetzt
zeichnet sich ein großes Ärgernis für alle Kölner Wasserratten ab.
Seit ein Vorschlagspapier der städtischen Kölnbäder GmbH zum „Modifizierten
Bäderkonzept“ bekannt wurde, ist die Empörung bei vielen Bürgern groß. In den
nächsten Jahren sind knapp ein Dutzend öffentliche Bäder von der Schließung
bedroht. Euphorisch angekündigte Ausbaupläne, wie zum Beispiel für das Eis- und
Schwimmstadion in der Lentstraße, sollen also mit kompletten Bäderschließungen
auf der anderen Seite wieder hereingespart werden!
weiter
12.
Dezember 2006:
Neue pro-Köln-Zeitung
erschienen:
Klüngel und Korruption
bekämpfen!
In den Kölner
DuMont-Zeitungen wird den Lesern heute mal wieder kräftig Sand in die Augen
gestreut. Großspurig wird in „Stadt-Anzeiger“ und „Rundschau“ verkündet, was die
verschiedenen Fraktionen alles zur Aufklärung des Messeskandals beitragen
würden. Selbst ein gemeinsamer Antrag der Linksextremisten der PDS und einer
nach Aufmerksamkeit heischenden, kommunalen Politsekte findet medial Beachtung,
obwohl diese Damen und Herren seit Bekanntwerden der Vorwürfe vor über einem
Jahr so lange den Mund gehalten haben, wie es eben nur ging. Ganz zu schweigen
von den etablierten Ratsfraktionen CDU, SPD, Grüne und FDP. Jene Parteien also,
die den Messedeal mit dem Oppenheim-Esch-Fonds auf den Weg gebracht haben und
für die Folgen politisch verantwortlich sind, wollen jetzt ganz „aufklärerisch“
das Rechnungsprüfungsamt mit weiteren Nachforschungen betrauen.
Pro Köln hat dagegen schon
seit Bekanntwerden der ersten Vorwürfe im letzten Jahr konsequent Stellung
bezogen. Mit Mahnwachen vor dem Rathaus und bei der Eröffnung der umstrittenen
neuen Messehallen ebenso wie mit Anträgen und Anfragen im Rat. Schon in der
Oktober-Ratssitzung beantragte die Fraktion pro Köln, die verantwortlichen
Ratspolitiker finanziell in Regreß zu nehmen. Zudem sollte Oberbürgermeister
Fritz Schramma (CDU), gegen den seit Monaten wegen des Verdachts der Untreue
ermittelt wird, und Stadtkämmerer Peter Michael Soénius endlich Verantwortung
übernehmen und zurücktreten. Diese Anträge mit dem Ziel harter Konsequenzen für
die Schuldigen waren „Stadt-Anzeiger“ und Co. keine Silbe Wert - offensichtlich
weil sie von pro Köln kamen.
Auch aus diesem Grund
beschäftigt sich die neue Ausgabe der
Fraktionszeitung „pro Köln“ schwerpunktmäßig mit den aktuellen Klüngel- und
Korruptionsaffären in der Kölner Kommunalpolitik und mit deren (Nicht)Aufarbeitung
in der DuMont-Presse. Erstmals erscheint die pro-Köln-Zeitung dabei in einer
Auflage von 25.000 Exemplaren, was sicher seine Wirkung nicht verfehlen wird.
Die Wahrheit über den Klüngel-Sumpf wird Schritt für Schritt ans Tageslicht
kommen - auch die tatsächliche Rolle der einzelnen politischen Akteure!
12.
Dezember 2006:
Verteilaktion der
zweiten Objektiv-Ausgabe abgeschlossen
Mit einer großen
Verteilaktion an der Kaiserin-Augusta-Schule konnten gestern die letzten 300
Exemplare der neuen
„Objektiv“-Schülerzeitung
unters Volk gebracht werden. Damit sind in noch nicht einmal zwei Wochen
insgesamt 3.000 Hefte an Schüler und Jugendliche aller Altersklassen verteilt
worden – eine fantastische Gemeinschaftsleistung der „Objektiv“-Mannschaft und
des Arbeitskreises Jugend pro Köln! Wer Interesse hat, an der nächsten Ausgabe
im Frühjahr 2007 mitzuarbeiten, kann sich an folgende E-Mail-Adresse wenden:
koelnobjektiv@gmx.de
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Einen erfreulichen Termin konnte zudem der Herausgeber von „Objektiv“, der
Oberstufenschüler und pro-Köln-Bezirksvertreter Martin Schöppe (r.), vor
kurzem wahrnehmen. Der Gewinner des Preisrätsels aus der ersten „Objektiv“-Ausgabe
wurde ausgelost, und dem glücklichen Schüler konnte ein nagelneuer
MP3-Spieler übergeben werden. Im aktuellen Heft gibt es übrigens zwei
Freikarten für das Sealife in Königswinter zu gewinnen. Die Teilnehmer
müssen „nur“ einige gut versteckte Fehler in einem Panoramabild von Köln
ermitteln … |
1 1.
Dezember 2006:
Signal für
Bürgerbegehren gegen die Großmoschee:
Bürgerentscheid in
Aachen erfolgreich
Der
Bürgerentscheid gegen das umstrittene Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum
„Bauhaus Europa“ in Aachen war erfolgreich! 79,5 Prozent der Aachener stimmten
gegen das Bauvorhaben. Damit wurde auch die nötige
Stimmenmehrheit von 20 Prozent der Wahlberechtigten mühelos erreicht. Statt der
erforderlichen 37.000 Stimmen gegen das „Bauhaus Europa“ kamen sogar 56.500
zusammen. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 38,5 Prozent.
weiter
8. Dezember 2006:
„Folgt Bürgerentscheid?“
Endlich werden die neuen Fakten in Sachen
Großmoschee auch von der etablierten Presse zur Kenntnis genommen – zumindest
von der „Kölnischen Rundschau“. In einem erfreulich sachlichen
Artikel berichtet das Blatt von der erfolgreichen Unterschriftensammlung und
stellt zum ersten Mal die reale Möglichkeit eines Bürgerentscheides über die
geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld in den Raum. Auf Seite 2 des
Kommunalteils titelt die „Rundschau“: „Folgt Bürgerentscheid? 20.000 Kölner
haben sich laut ‚pro Köln’ Bürgerbegehren gegen Moschee angeschlossen.“
weiter
8. Dezember 2006:
Kardinal mit Rückgrat
Der Kölner Kardinal Joachim
Meisner ist manchem Journalisten und Vertreter der politischen Klasse ein Dorn
im Auge. Denn der Kardinal vertritt – im Widerspruch zu einigen seiner
Amtskollegen - konsequent christliche Werte, auch wenn sich die manchmal im
Widerspruch zum Zeitgeist befinden.
So war das in der Vergangenheit beim Thema Abtreibung, so ist das aktuell im
Fall sogenannter „multireligiöser Feiern“ an Kölner Schulen. Kardinal Meisner
erließ nun ein Verbot für katholische Schüler, an besagten multireligiösen
Feiern teilzunehmen. Begründung: Die Unterschiede zwischen den Religionen
sollten nicht verwischt werden. Und gerade bei der jungen Generation gäbe es
noch kein so gefestigtes katholisches Selbstverständnis, weshalb es an den
Schulen wieder getrennte Gottesdienste der verschiedenen Religionen geben
sollte.
Eigentlich eine
Selbstverständlichkeit! Doch wie ist die Reaktion von Medien und etablierter
Politik? Kardinal Meisner wird von allen Seiten wegen seiner konsequenten
Haltung attackiert, teilweise sogar mit Hohn und Spott überzogen. Daran
beteiligt sind auch die „Christdemokraten“ der CDU, angefangen beim
NRW-Integrationsminister Armin Laschet bis hin zur Kirchenbeauftragten der
CDU/CDU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach.
Dazu erklärt der
stellvertretende pro-Köln-Vorsitzende Markus Wiener:
„Religionen sind immer auch
Teil der Landeskultur. So sind Deutschland und Köln natürlich stark von ihrer
christlichen Tradition geprägt. Der Versuch, uns jetzt eine multikulturelle
Gesellschaft überzustülpen, führt zwangsläufig auch zu solchen religiösen
Spannungen. Die Propagandisten von Multikulti finden natürlich Gefallen an
multireligiösen Feiern, am liebsten wäre ihnen wohl eine Art von
Multikulti-Einheitsreligion. Doch genauso wie wir uns für den Erhalt unserer
deutschen Kultur einsetzen, unterstützen wir auch den Selbstbehauptungswillen
der katholischen Kirche. Die Bürgerbewegung pro Köln begrüßt deshalb die
Geradlinigkeit des Kölner Oberhirten und wünscht ihm weiter viel Standhaftigkeit
in diesen stürmischen Zeiten.“
7. Dezember 2006:
20.000 Unterschriften
gegen die Großmoschee
Das nötige Quorum für
das Bürgerbegehren gegen die Großmoschee in Köln-Ehrenfeld wurde gestern
erreicht. Damit haben bis jetzt 20.000 Kölner Bürger wirklich Gesicht
gezeigt gegen die weitere Islamisierung und Überfremdung ihrer Heimatstadt.
20.000 Kölner, die trotz der medialen Hetze gegen alle Großmoschee-Gegner mit
Namen, Anschrift und Geburtsdatum für einen Bürgerentscheid über diese zentrale
kommunalpolitische Frage eintreten. weiter
7. Dezember 2006:
Abzocke auf der
Zoobrücke
Zur
Lieblingsbeschäftigung der Kölner Kommunalpolitiker gehört es bekanntlich, den
Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, wo es nur geht. Kein Wunder,
schließlich ist die Stadt total überschuldet und braucht deshalb auch noch den
letzten Spargroschen ihrer Bürger. Unseriöses Wirtschaften der Altparteien,
ungünstige Millionengeschäfte mit Finanzinvestoren wie dem Oppenheim-Esch-Fonds
sowie Steuergeldverschwendung für Asylanten, illegale Ausländer und obskure
Multikulti-Projekte haben Köln an den Rand des Ruins geführt. Jetzt müssen die
Bürger dafür bluten. Unter immer neuen Vorwänden werden Leistungen gestrichen
und Gebühren erhöht.
Besonders beliebte Opfer
sind die Kölner Autofahrer, so wie aktuell im Fall der Zoobrücke. Um die
Verkehrssituation auf der Zoobrücke zu entschärfen, sollen die dortigen
Starenkästen wieder in Betrieb genommen werden – heißt es. Doch wer die
Verwaltungsvorlage genauer durchsieht, merkt schnell, worum es in Wirklichkeit
geht. Durch die Blitzer auf der Zoobrücke werden jährliche Mehreinnahmen von
über 500.000 Euro erwartet. Die Autofahrer sollen also wieder mal als Melkkühe
für den Stadtsäckel herhalten! Gegen diese Abzocke hat die Fraktion pro Köln nun
einen
Änderungsantrag in die Dezember-Ratssitzung eingebracht. Darin wird ein
umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung und Entschärfung der
Verkehrssituation auf der Zoobrücke vorgeschlagen – ganz ohne Blitzer und
städtische Abzocke!
Wenn es den etablierten
Parteien also wirklich um die Verkehrssicherheit gehen würde, hätten sie jetzt
eine bürgerfreundliche Alternative. Wenn es aber nur um Geldschneiderei und
Abzocke geht, wird dieser pro-Köln-Vorschlag wieder einmal abgeschmettert werden
…
6. Dezember 2006:
Kein Bleiberecht auf
Kosten der Einheimischen!
SPD und Grüne im Kölner
Rat wollen die neue Bleiberechtsregelung des Bundes für Ausländer noch weiter
aufweichen. In einem Resolutionsentwurf für die nächste Ratssitzung am 14.
Dezember fordern die multikultibewegten Kommunalpolitiker, daß eine
Aufenthaltsgenehmigung für Ausländer auch ohne Beschäftigungsnachweis erteilt
werden soll.
Die Fraktion pro Köln hat daraufhin in einem
Änderungsantrag einen alternativen Resolutionstext eingebracht. Dabei wird
ebenfalls die neue Bleiberechtsregelung der Bundesregierung abgelehnt – aber im
Gegensatz zu Rot-Grün eine Verschärfung des völlig unzureichenden Gesetzestextes
gefordert.
Im pro-Köln-Antrag wird ausgeführt, daß der Haushalt der Stadt Köln seit Jahren
durch hohe Sozialausgaben belastet sei. Ein Teil dieser Sozialausgaben sei durch
eine unverantwortliche Zuwanderung von Ausländern in die hiesigen Sozialsysteme
hervorgerufen worden, für die auf Bundesebene die Weichen gestellt worden seien.
Vor diesem Hintergrund solle der Rat folgende Resolution an den Bundestag
beschließen: weiter
5. Dezember 2006:
Gesunde Drogen und Neonazis mit „Migrationshintergrund“
Wahrheit ist Lüge und Frieden ist Krieg –
diese orwellsche Formel gilt immer öfters auch für den politisch-korrekten
Sprachgebrauch in Deutschland. Besonders eifrige Sprachverwirrer scheint es in
der Kölner Medien- und Politlandschaft zu geben. Was nicht sein darf, wird
einfach passend umgelogen bzw. bewußt mißverständlich beschrieben. Zwei
Beispiele dafür durften wir dieser Tage wieder erleben. So berichtet heute der
„Stadt-Anzeiger“ von einem kirchlichen Schweigemarsch in Mauenheim und
Weidenpesch. „Hintergrund der Aktion sind Farbschmierereien mit zum Teil
rechtsradikalen Symbolen und Schriftzeichen, die in den vergangenen Monaten die
drei Kirchen der Gemeinde verunstalteten.“ Und Pfarrer Josef Felix Gnatowski
wird wie folgt zitiert: „Die Kirche muß sich von der Menschen verachtenden
Ideologie der Rechtsradikalen absetzen.“
weiter
4. Dezember 2006:
Unterschriften gegen
Großmoschee jetzt abgeben!
Das Bürgerbegehren gegen
die geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld wird Ende dieses Jahres abgeschlossen
werden. Wie die Sprecherin der verantwortlichen Ehrenfelder Anwohnerinitiative,
Marylin Anderegg, mitteilte, müssen die ausgefüllten Unterschriftenlisten
spätestens bis zum 31. Dezember abgegeben werden. „Da wir im Moment kurz vor
der magischen 20.000er-Marke stehen, können wir die Unterschriftensammlung
voraussichtlich mit einem guten Polster über der gesetzlich vorgeschriebenen
Mindestanzahl an Unterschriften abschließen“, so Anderegg weiter. Wer selbst
noch nicht unterschrieben hat oder noch interessierte Freunde und Verwandte
kennt, kann hier
das notwendige Formular herunterladen und an Marylin Anderegg, Weinsbergstraße
136, 50823 Köln, einsenden. Pro Köln wird an dieser Stelle natürlich über den
weiteren Fortgang des Bürgerbegehrens berichten und in den städtischen Gremien
die passende „Begleitmusik“ spielen. Denn der Bürgerwille darf bei einem solch
zentralen kommunalpolitischen Thema nicht einfach ignoriert werden.
CDU-Stadtrat Karl Jürgen
Klipper hatte vollkommen Recht, als er in Sachen Großmoschee von der wichtigsten
kommunalpolitischen Entscheidung dieses Jahrzehnts sprach. Und der
stellvertretende Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Jörg Uckermann – ebenfalls CDU
– trifft mit seiner Einschätzung genau ins Schwarze, wenn er meint, daß 80
Prozent der einheimischen Bevölkerung gegen die Großmoschee seien! Allerdings
muß man einen Schritt weiter gehen als die Kölner Christdemokraten. Wer A sagt,
muß auch B sagen: Wenn der Mehrheitswille der Bevölkerung in einem so wichtigen
Punkt von der etablierten Politik ignoriert wird, muß der Souverän – also die
Bürger! – selbst entscheiden dürfen. Genau das soll mit dem aktuellen
Bürgerbegehren erreicht werden.
1. Dezember 2006:
Fernsehbericht über pro
Köln
Schülerzeitung
„Objektiv“
und Bürgerbegehren gegen die Großmoschee sollen Themen sein
Seit längerem begleitet
ein Kamerateam des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und der freie Journalist Frank
Überall die Arbeit von pro Köln. Sowohl bei der pro-Köln-Pressekonferenz zum
Bürgerbegehren gegen die Großmoschee als auch auf der letzten Ratssitzung war
das WDR-Team im Einsatz. Heute wurde nun eine pro-Köln-Verteilaktion der neuen „Objektiv“-Ausgabe
in Porz-Zündorf gefilmt. Man darf auf das Endprodukt der Fernsehjournalisten
in einigen Wochen gespannt sein. „Allzu freundlich dürfte die Reportage
erfahrungsgemäß nicht ausfallen, aber eine Medienverweigerung kommt für unsere
Bürgerbewegung grundsätzlich nicht in Frage, wenn wir unsere Inhalte einem
breitem Publikum näher bringen wollen“, so der pro-Köln-Vorsitzende Markus
Beisicht. Frei nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt …
Ansonsten ging die
Verteilaktion der zweiten „Objektiv“-Ausgabe auch heute in der ganzen Stadt
weiter. Außer in Zündorf wurden noch ein halbes Dutzend Schulen in Lindenthal,
Zollstock und in der Altstadt beliefert. Besonders viel Zustimmung bekamen die
Verteiler an der Theo-Burauen-Realschule im Severinsviertel. Eine Erfahrung, die
das
„Objektiv“-Team in seiner Entscheidung bestärkt hat, zukünftig noch mehr
Realschulen beliefern zu wollen.
Während der
„Stadt-Anzeiger“ sich anscheinend auf das Totschweigen der zweiten „Objektiv“-Kampagne
festgelegt hat, gab es heute ein großes Medienecho in der
„Rundschau“. Auf Seite 1 des Kommunalteils durfte der Bahn-Sprecher Gerd
Felser Abbitte leisten, weil er „Objektiv“ ein Interview zur Sicherheit auf den
Kölner Bahnhöfen gegeben hatte. Dabei hatten die nonkonformen Zeitungsmacher
Herrn Felser natürlich ganz offen unter dem Namen „Objektiv“ angeschrieben und
ihn weder „ausgetrickst“ noch „hinters Licht geführt“. Ähnlich unverständlich
sind die negativen Reaktionen von Polizei und Jugendrotkreuz. Beide
Organisationen bieten ihm Internet sogenannte „Füllanzeigen“ für Zeitungen und
Zeitschriften an, mit denen die gemeinnützige Arbeit von Polizei und
Jugendrotkreuz unterstützt und beworben werden kann. Nichts anderes hat
„Objektiv“ gemacht. Auch hier gibt es nichts „Anrüchiges“ oder „Hinterhältiges“
zu bemängeln. Wenn aber obige Organisationen aufgrund des öffentlichen Drucks
gegen „rechts“ plötzlich kalte Füße bekommen, wirft das eher ein bezeichnendes
Licht auf sie selbst als auf die „Objektiv“-Redaktion.
Wie heißt es doch gleich
noch mal in besagter Polizei-Werbung? „Zivilcourage ist nie zu viel Courage“!
30. November 2006:
Objektiv-Verteilung
läuft auf Hochtouren:
Presserummel und
aufgehetzte Lehrer
Heute waren wieder mehr
als ein Dutzend freiwillige Helfer unterwegs, um die neue Ausgabe der
nonkonformen Schülerzeitung
„Objektiv“ unter die Leute zu bringen. Die
Verteilaktion läuft auf Hochtouren – insgesamt sollen 30 Schulen sowie
verschiedene Jugendeinrichtungen und die Kölner Hochschulen beliefert werden.
Dabei zeigt sich bereits jetzt eine enorme Resonanz: Zahlreiche E-Mails und
Telefonanrufe erreichten das Redaktionsteam von „Objektiv“ – mit durchaus
unterschiedlichem Inhalt: Angefangen von Lob und Unterstützung über konstruktive
Kritik bis hin zu hirnlosen Pöbeleien verwirrter „Antifaschisten“. In der
Presseberichterstattung schlug die Freianzeige der Polizei im
„Express“ Wellen,
während sich die
„Rundschau“ vor allem mit der völlig einseitigen Kritik der
Bezirksschülervertretung an der „rechten Schülerzeitung“ auseinandersetzte.
Besonders erfreulich
verlief die heutige Verteilung übrigens an den Gymnasien in Volkhoven, Weiden
und Bickendorf. An diesen Schulen konnten jeweils weit über 200 „Objektiv“-Hefte
abgesetzt werden. Die Schüler wußten dabei fast alle etwas mit dem Namen
„Objektiv“ anzufangen – offensichtlich war die Erstausgabe im Sommer
anschließend ausführlich im Unterricht „besprochen“ worden. Gebracht hat dies
für die „Objektiv“-Gegner wenig - denn die meisten Schüler wollten sich trotzdem
ein eigenes Bild von der nonkonformen Zeitschrift machen, nur wenige lehnten
dankend ab.
Einen negativen Ausreißer
gab es dagegen am Gymnasium in Rodenkirchen. Dort war die Lehrerschaft anscheinend von
der Schulleitung verdonnert worden, äußerst aggressiv und provozierend gegenüber
den „Objektiv“-Verteilern aufzutreten. Wahrlich kein Beispiel für gelebte
Demokratie und Meinungsfreiheit, wenn ein Pulk Lehrer zwei einzelne Verteiler
körperlich bedrängt und auch noch die Schüler auffordert, es ihnen
nachzutun! Zur Ehrenrettung des Rodenkirchener Lehrerkollegiums sei aber
angeführt, daß zumindest einen Pädagogen anschließend das schlechte Gewissen
plagte. Er bedauerte das völlig überzogene und beinahe gewalttätige Verhalten
seiner Kollegen. So etwas hätte er noch nie erlebt. Nur der Vollständigkeit
halber sei noch angemerkt, daß sich die „Objektiv“-Verteiler selbstverständlich
nicht provozieren ließen und weiter Schülerzeitungen an die Jugendlichen
ausgaben.
29. November 2006:
Bereits 1.000 „Objektiv“
am ersten Tag verteilt!
Mit einem Paukenschlag startete die
Verteilaktion der zweiten Ausgabe der größten Kölner Schüler- und Jugendzeitung „Objektiv“. Fast zwei Dutzend Helfer verteilten bereits am ersten Tag rund 1.000
Exemplare der nonkonformen Zeitung. Große Resonanz gab es unter anderem am
Humboldt-Gymnasium, am Albertus-Magnus-Gymnasium und am Mülheimer
Hölderlin-Gymnasium. Die Schulleitung des Irmgardis-Gymnasiums bemühte sogar
eigens die Polizei, obwohl das Verteilen einer Schülerzeitung vor den Toren
einer Lehreinrichtung natürlich jederzeit erlaubt ist. Die freundlichen
Polizeibeamten belehrten die Schuloffiziellen auch dahingehend, worauf die
Verteilung ohne weitere Verzögerungen fortgesetzt werden konnte. Kein Wunder –
unterstützt „Objektiv“ doch auch auf Seite 2 mit einer Werbeanzeige samt
erläuterndem Text die Polizei-Kampagne „Zivilcourage ist nie zu viel Courage“!
weiter
29. November 2006:
„Objektiv“ Nr. 2
erschienen
Heute ist die zweite Ausgabe der nonkonformen
Schülerzeitung „Objektiv“ erschienen. Das wieder 24 Seiten starke Heft kann
hier als PDF-Datei (2,68 MB)
heruntergeladen werden. Der Jugendbeauftragte der Bürgerbewegung pro Köln, René
Emmerich, setzt sich darin kritisch mit der Medienkampagne auseinander, die vom
Erscheinen der ersten
„Objektiv“-Ausgabe ausgelöst worden war. Die
Zeitung wird in diesen Tagen an rund 30 Kölner Lehranstalten verteilt.
28. November 2006:
Bürgerversammlung zur
Großmoschee findet erst im Frühjahr 2007 statt
Die großspurigen Verlautbarungen der türkisch-islamischen
Union DITIB und der politischen Stadtspitze zu einem baldigen Baubeginn für die
Großmoschee in Köln-Ehrenfeld haben sich als billiger Propagandatrick entpuppt.
Die kritischen Bürger dieser Stadt sollten vor vollendete Tatsachen gestellt
werden – die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. In einer Anfrage an die
Verwaltung ermittelte die Fraktion pro Köln, daß die Ankündigung des Baubeginns
für den Januar 2007 „jeder sachlichen Grundlage“ entbehren würde. Wörtlich heißt
es weiter: „Die Baumaßnahme kann erst begonnen werden, sobald das
Bauleitplanverfahren Planreife erlangt hat.“.
weiter
27. November 2006:
Ross und Reiter
Die Fraktion pro Köln hat für die
nächste Ratssitzung am 14. Dezember
beantragt, bei der
Affäre um die „Lustreisen“ Kölner Kommunalpolitiker die Namen derjenigen
Ratsmitglieder offen zu legen, die im Rat trotz Befangenheit für die Übernahme
ihrer Steuernachforderungen durch die städtischen Gesellschaften gestimmt
hatten.
Wie berichtet, hatte der Fiskus aufgrund des halbprivaten Charakters der
Aufsichtsratsreisen dieser Ratsmitglieder einen „geldwerten Vorteil“ für die
Betroffenen angenommen und Steuernachzahlungen verlangt. Genau diese
Nachforderungen wurden durch einen Ratsbeschluß aus dem Juni 2006 ebenfalls noch
auf die öffentliche Hand abgewälzt.
Zur Begründung heißt es in dem
pro-Köln-Antrag:
„Bei der Entscheidung vom 22. Juni 2006 haben laut
Medienberichten rund 50 Ratsmitglieder in ureigener Sache abgestimmt. Konkret
beschlossen diese Ratsmitglieder, die gleichzeitig einen oder mehrere
Aufsichtsratsposten in einer städtischen Gesellschaft bekleiden, daß auch noch
ihre Steuernachzahlungen aufgrund halbprivater Aufsichtsratsreisen von den
kommunalen Betrieben übernommen werden sollen. Damit waren diese Ratsmitglieder
bei der Abstimmung eindeutig befangen, es stellt sich sogar die Frage nach einer
strafrechtlichen Relevanz (Vorteilsannahme). Nachdem der Skandal bereits in der
Öffentlichkeit thematisiert wird, muß nun der Rat selbst seinen Beitrag zur
Aufklärung leisten und zeigen, daß er noch zur politischen Hygiene in der Lage
ist. Dazu müssen Ross und Reiter genannt werden. Der Rat selbst sollte über
diese ‚schwarzen Schafe’ Bescheid wissen, bevor er die Namen im Zuge möglicher
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen über die Medien erfahren muß.“
26. November 2006:
Fragwürdiges Finanzgebaren
Bei der CDU-Fraktion im
Bergisch-Gladbacher Stadtrat nahm die Kassenprüfung für das Jahr 2005 einen
denkwürdigen Verlauf und rief den Staatsanwalt auf den Plan. Denn neben den
steuerlich günstigen, offiziellen Bezügen in Höhe von pro Kopf Euro 400,00
monatlich wurden den drei Mitarbeitern der Fraktion per Dauerauftrag jeden Monat
weitere 350,00 Euro überwiesen. Das bewerten die Prüfer laut „Kölner
Stadt-Anzeiger“ vom 25./26. November als „versteckte Gehaltszahlungen“ und
sprechen von Steuerhinterziehung. Zudem flossen Gelder für Schiffsausflüge,
teure Abendessen und Karten für Karnevalssitzungen an Bergisch Gladbacher
CDU-Mitglieder – wobei es sich offensichtlich nicht um Aufwendungen handelt, die
im Zusammenhang mit der Fraktionsarbeit stehen, sondern um lupenreine private
Vergnügungen. weiter
24. November 2006:
Wieder mal Ärger für SPD-Bezirksbürgermeister Schößler
Bernd Schößler hat es
schon nicht leicht. Der SPD-Bezirksbürgermeister von Nippes sorgt wieder einmal
für Negativschlagzeilen. Der „Stadt-Anzeiger“ berichtet heute, daß der von
Schößler geleitete Taxi-Ruf Köln einem Hilfeersuchen der Kölner Polizei nicht
nachgekommen sei.
Konkret geht es um eine Fahrerflucht, in die ein Taxifahrer vor vier Wochen
verwickelt war. Die Polizei hatte daraufhin vom Taxi-Ruf eine Liste der
Taxiunternehmen, die zur Unfallzeit in der Nähe des Tatorts waren, angefordert.
Doch bis heute wurde vom Taxi-Ruf dem Ersuchen nicht nachgekommen und statt
dessen ein richterlicher Beschluß dafür gefordert. Als jetzt die Sache publik
wurde, sprach Schößler von einem „Mißverständnis“.
weiter
23. November 2006:
Immunität von
SPD-Fraktionsvorsitzenden wackelt
Der SPD-Saubermann
Martin Börschel, auch bekannt als der „Pharisäer von Köln“, muß wegen der
aktuellen Reiseaffäre Kölner Kommunalpolitiker eventuell mit der Aufhebung
seiner Immunität als Landtagsabgeordneter rechnen. Wie mehrmals berichtet,
sollen rund 50 Ratspolitiker der Altparteien auf Kosten städtischer
Gesellschaften halbprivate Aufsichtsratsreisen ins Ausland unternommen haben.
Die darauffolgenden Steuernachzahlungen für die Betroffenen sollten per
Ratsbeschluß ebenfalls von den kommunalen Betrieben übernommen werden.
Besonders pikant: Aufgrund
der geplanten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen könnte Börschels Immunität
als Landtagsabgeordneter bald aufgehoben werden. Damit wäre der
SPD-Fraktionsvorsitzende endgültig in der „Oberliga“ der Kölner Politkaste
angekommen. Gratulation, Herr Börschel: Die Zeiten als ewige sozialdemokratische
Nachwuchshoffnung mit Saubermann-Image und Unschuldsmiene sind vorbei! Endlich
auf Augenhöhe mit ehemaligen SPD-Granden wie Manfred Biciste oder Klaus Heugel!
Notiz am Rande: Die
Kölnmesse hat ihr traditionelles Weihnachtsessen für ausgesuchte
Kommunalpolitiker und Lokaljournalisten aufgrund der „Lustreisen“ von Börschels
etablierten Ratskollegen gestrichen. Wie es heißt aus Furcht, die erlesenen
Gäste könnten hinterher die kostenlose Schlemmerei auch noch als „geldwerten
Vorteil“ beim Fiskus versteuern müssen.
Wirklich unverschämt aber
auch von diesen bösen Finanzbeamten!
22. November 2006:
„Mir all sin Kölle“
Der Geschäftsführer der Fraktion pro Köln,
Manfred Rouhs, über das „sozialdemokratische Integrationskonzept für Köln“
Wieder einmal müssen wir uns verwundert die
Augen reiben, wie substanzlos Kölner Spitzenpolitiker an die Bewältigung
zentraler Zukunftsaufgaben unserer Heimatstadt herangehen. Jochen Ott, der
Kölner SPD-Vorsitzende, und die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Dr.
Lale Akgün haben der Presse ein
Parteipapier zur Integrationspolitik vorgestellt, dessen Inhalt leider am
Thema vorbeigeht. Bemerkenswert
ist zunächst, daß der Begriff der multi-kulturellen Gesellschaft in dem
10seitigen Schriftstück nur ein einziges Mal auftaucht, und zwar im Zusammenhang
mit den „Kunst und Kulturmilieus der Innenstadt“. Die Hochkultur mag indessen so
vielschichtig sein, wie sie will – das löst das Problem des Bestandes
türkischer, russischer und anderer Parallelgesellschaften in unserer Stadt noch
lange nicht. weiter
21. November 2006:
Ratspolitiker bei
Entscheidung befangen?
Noch ein „dicker Hund“
in der neuesten Reise-Affäre: Die Stadtverwaltung überprüft derzeit, ob
Ratspolitiker der Altparteien bei der Entscheidung, ihre privaten
Steuernachzahlungen in Folge ihrer „Lustreisen“ durch die kommunalen
Gesellschaften begleichen zu lassen, befangen gewesen seien. Konkret hatten
rund 50 Ratspolitiker von CDU, SPD und Co. an umstrittenen, halbprivaten
Dienstreisen städtischer Aufsichtsratsgremien teilgenommen. Als der Fiskus
aufgrund des „geldwerten Vorteils“ für die Betroffenen Steuernachzahlungen
forderte, hatten diese Politiker offensichtlich im Rat auch noch die Chuzpe,
selbst mit abzustimmen bei der Frage, ob ihre Nachzahlungen von den städtischen
Gesellschaften übernommen werden sollen!
In der Tat wäre dies
eindeutig „Befangenheit“ im engeren Sinn, weil die Betroffenen ja in ureigener
Sache abgestimmt hätten. Die aktuellen Vorgänge sind somit wieder ein Beispiel
für die mangelnde politische Hygiene in dieser Stadt. Die Fraktion pro Köln, die
von den Altparteien krampfhaft aus allen städtischen Aufsichtsratsgremien
draußen gehalten worden ist, kann sich nun unbelastet an die Aufklärung des
Skandals machen. Es wird zu klären sein, welche Ratspolitiker denn genau von den
„Lustreisen“ profitiert haben und anschließend im Rat für die Übernahme ihrer
Steuernachzahlungen durch die öffentliche Hand gestimmt haben. Für die
Betroffenen wäre es dann eigentlich angebracht, ihre politischen Karrieren in
Köln zu beenden. Allerdings hätte der Rat damit auf einem Schlag über die Hälfte
seiner Mitglieder verloren …
20. November 2006:
Neue Vorwürfe bei
Reise-Affäre:
Auch Schramma im Visier
der Ermittler
Der Skandal um halbprivate Reisen von diversen städtischen
Aufsichtsräten ist um eine Facette reicher geworden. Eine dreitägige Reise des
Messe-Aufsichtsrates nach Valencia im Jahr 2003 soll ebenfalls von der
Staatsanwaltschaft Köln überprüft werden. Mitglied der
illustren Reisegesellschaft war damals auch der Messe-Aufsichtsratschef – Kölns
Oberbürgermeister Fritz Schramma. Für Schramma selbst dürfte diese neue
Entwicklung allerdings noch das kleinere Übel sein. Denn mehr Kopfzerbrechen
werden ihm wahrscheinlich die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des
Vorwurfs der Untreue beim Messe-Skandal machen, die seit über einem Jahr gegen
ihn laufen. weiter
20. November 2006:
Sporthochschule wird
abgekanzelt
Daß die Stadtspitze ihre
unmittelbaren politischen Kritiker und Konkurrenten von der Bürgerbewegung pro
Köln herablassend behandelt, ist weder neu, noch – in Kenntnis der einschlägigen
Mechanismen – ungewöhnlich. Die Arroganz, mit der aber selbst der Direktor der
Kölner Sporthochschule, Prof. Dr. W. Tokarski, von der Obrigkeit abgekanzelt
wird, weil er sich in seine eigenen Angelegenheiten „einmischt“, verblüfft dann
doch.
Es geht um die Umbenennung des Carl-Diem-Weges in Müngersdorf. Da hatte es Herr
Prof. Dr. Tokarski doch glatt gewagt, zu widersprechen, Argumente gegen die
Umbenennung derjenigen Straße vorzubringen, an der sein Institut liegt – und
kritische Fragen zu stellen. Für Briefe diese Art scheint es im Rathaus eine
„Rundablage“ zu geben. Deshalb hakte Prof. Tokarski mit einem geharnischten
Schreiben an Oberbürgermeister Fritz Schramma nach:
weiter
17. November 2006:
Lustreisen auf Kosten
der Steuerzahler?
Der Skandal um die halbprivaten Reisen von Aufsichtsräten
städtischer Gesellschaften weitet sich immer mehr aus: Wie inzwischen bekannt
wurde, sollen auch zahlreiche hochrangige Ratspolitiker der Altparteien in den
Genuß der exklusiven Stippvisiten in Paris, Moskau, Lissabon, Wien und anderen
touristisch attraktiven Städten gekommen sein. Im
Sinne der politischen Hygiene sollten bald Ross und Reiter genannt werden. Wer
ist mit welchem Aufsichtsrat wann wohin geflogen? Welche Programmpunkte gab es
dabei? Was wurde alles bezahlt? Denn was Köln braucht, ist eine lückenlose
Aufklärung solcher Skandale, und nicht erneut monate- und jahrelange zähflüssige
staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, die am Ende womöglich wieder im Sande
verlaufen! weiter
17. November 2006:
Der Pharisäer von Köln
„Mein Name ist Hase und
ich weiß von nichts“ – so könnte das inoffizielle Lebensmotto des
SPD-Fraktionsvorsitzenden Martin Börschel lauten. Die SPD-Nachwuchshoffnung mimt
bei der Aufklärung des Messeskandals im Rat gerne den kritischen Fragesteller
und besorgten Volksvertreter. Mit einer unvergleichlichen Unschuldsmiene
stellt er Fragen zu den anrüchigen Details des Messedeal mit dem
Oppenheim-Esch-Fonds. Ganz so, als hätte er mit der ganzen Sache nichts zu tun
gehabt! In der letzten Ratssitzung hat Börschel unter anderem auch das
Wirtschaftlichkeitsgutachten zum Messeskandal und das Verhalten des
Regierungspräsidenten Hans Peter Lindlar in dieser Angelegenheit scharf
kritisiert. Diese Scheinheiligkeit im Quadrat hat jetzt dafür gesorgt, daß dem
Regierungspräsidenten der Kragen geplatzt ist. In einer Pressemitteilung ließ
Lindlar verlauten, daß er Börschels Äußerungen nicht nachvollziehen könne. Der
SPD-Fraktionsvorsitzende sei doch als Ratsherr, Mitglied des Finanzausschusses
und Mitglied des Messe-Aufsichtsrates „an allen wichtigen Entscheidungen
beteiligt“ gewesen.
Ein wahres Wort! In der Tat
ist Börschel der letzte, der im Rat den politischen Aufklärer spielen sollte.
Denn er ist zu einem der Hauptakteure des Kölner Klüngel-Kartells
„aufgestiegen“. Börschel ist inzwischen einer der wichtigsten Strippenzieher im
Rat, erst bei der großen Koalition mit der CDU und jetzt beim rot-grünen
„Kernbündnis“ unter Duldung der Kölner Linksextremisten. Der eloquente Anwalt
kann sich noch nicht einmal darauf rausreden, bei der Entscheidung für das
Messegeschäft intellektuell oder fachlich überfordert gewesen zu sein. Nein, da
helfen auch die besten Schauspielkünste nichts: Mitgefangen, mitgehangen!
Börschel muß die Suppe auslöffeln, die er und seine Klüngel-Brüder und –
Schwestern dem Kölner Steuerzahler eingebrockt haben. Aber selbst wenn dadurch
seine politische Karriere einen empfindlichen Schaden nehmen sollte, braucht uns
um die Zukunft des SPD-Youngsters sicher nicht bange zu sein. Kann man ihn sich
doch bestens als erfolgreichen Anwalt der Sorte „Winkeladvokat“ vorstellen …
|
„Strahlemann" Martin Börschel ist um keine
Ausrede verlegen. Mit gekonnter Unschuldsmiene spielt Börschel stets den
Aufklärer, auch wenn er selbst bis über beide Ohren im Kölner Polit-Sumpf
steckt.
Foto: meaningMedia Stadt Köln |
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16. November 2006:
Verdacht der Untreue bei Stadtwerken
Am heutigen Donnerstag erfolgten mehrere
Hausdurchsuchungen in den Räumlichkeiten von städtischen Gesellschaften. Polizei
und Staatsanwaltschaft beschlagnahmten dabei Unterlagen bei den Stadtwerken, den
Kölner Verkehrsbetrieben, der RheinEnergie AG, der Häfen- und Güterverkehr
Köln, der kommunalen GAG Immobilien AG und den Abfallwirtschaftsbetrieben.
Grund für die Durchsuchungsbefehle: Seit Juni 2006 ermittelt die Kölner
Staatsanwaltschaft gegen verschiedene Geschäftsführer und
Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke wegen des Verdachts der Untreue. Diesem
Personenkreis wird vorgehalten, halbprivate Reisen auf Kosten der städtischen
Gesellschaft unternommen zu haben. Als dann das Finanzamt wegen des
zweifelhaften Charakters der Ausflüge nach Athen, Paris, Moskau, etc.
finanzielle Nachforderungen an die Beteiligten stellte, beschloß der Stadtrat,
auch noch diese Kosten durch die kommunalen Betriebe übernehmen zu lassen.
Wieder einmal scheinen sich also
Geschäftsführer und Aufsichtsräte von städtischen Gesellschaften auf Kosten der
öffentlichen Hand etwas „gegönnt“ zu haben. „Kein Wunder“, möchte man meinen,
wenn man sich die Auswahlkriterien für diese Posten vor Augen hält: Denn zumeist
dienen diese gut dotierten Stellen und Aufsichtsratsmandate als
Versorgungsposten für ausrangierte oder sogar noch aktive Kommunalpolitiker der
Altparteien. Und diese Damen und Herren scheinen ihre Bereicherungsmentalität
aus dem aktiven Politikbetrieb auch an ihre neuen Wirkungsstätten mitgebracht zu
haben …
14. November 2006:
Pro Köln im Dutzend
Insgesamt elf
Anträge und Anfragen der Fraktion pro Köln stehen
auf Tagesordnung der heutigen Ratssitzung. Zusätzlich hat pro Köln noch eine
aktuelle Stunde zum Thema „Demographischer Wandel und das Scheitern der
multi-kulturellen Gesellschaft“ beantragt. Die
neuesten statistischen Zahlen weisen für
manche Veedel der Domstadt ein regelrechtes Kippen der Mehrheitsverhältnisse
aus: Anteile von über 60 Prozent nichtdeutschstämmiger Jugendlicher sind in Köln
keine Seltenheit mehr. Darüber gilt es natürlich zu diskutieren, und gerade die
Kommunalpolitik muß für die damit verbundenen alltäglichen Probleme Lösungen
finden. Bei den Anträgen geht es u.a. um die kriegstreiberischen Äußerungen des
Kölner Ehrenbürgers und Medienmoguls Alfred Neven DuMont in einer israelischen
Tageszeitung. Die dazugehörige
Rede der pro-Köln-Fraktionsvorsitzenden Judith Wolter kann hier vorab
heruntergeladen werden, ebenso wie Wolters
Rede zum Antrag
gegen noch höhere Sitzungsgelder für die Rheinenergie-Aufsichtsräte.
14. November 2006:
Schwarzer Peter bleibt
bei öffentlicher Hand
Als Erfolgsmeldung verkauft die „Rundschau“ heute eine
Erklärung der Sparkasse KölnBonn zum Rückkaufrecht für die neuen Messehallen.
Die Sparkasse garantiert demnach ein Rückkaufrecht für die Hallen zu einem Preis
von 70 Millionen Euro nach Ablauf der 30jährigen Mietzeit.
Bekanntlich hatte der Oppenheim-Esch-Fonds als Vermieter der Messehallen diese
Garantie an die Messegesellschaft nicht geben wollen. Nun also wird die
Sparkasse für etwaige finanzielle Nachteile der Messegesellschaft gerade stehen
müssen, falls der geplante Rückkauf in obiger Form nicht zustande kommen sollte.
Mit anderen Worten: Die Stadtsparkasse übernimmt eine finanzielle Garantie für
die städtische Messegesellschaft. Das Risiko bleibt auf jeden Fall bei der
öffentlichen Hand – also bei den steuerzahlenden Kölner Bürgern, während der
Oppenheim-Esch-Fonds und seine ausgewählten Investoren aus Deutschlands Geldadel
auf jeden Fall Kasse machen werden.
weiter
13.
November 2006:
Linke Randale in Ehrenfeld
Die Eröffnung
der Karnevalssession am 11. im 11. haben etwa 20 Angehörige der linken Szene in
Ehrenfeld für eine Aufführung der besonderen Art genutzt. Zunächst zogen sie zum Haus des pro-Köln-Bezirksvertreters Heinz Kurt Täubner,
brüllten dort Parolen und warfen Flugblätter mit einer Art „Steckbrief“ von
Täubner in die Briefkästen der umliegenden Häuser ein. Dann zogen sie quer durch
den Stadtteil in die Weinsbergstraße und randalierten dort vor der Wohnung von
Marylin Anderegg, der Sprecherin der Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen den
geplanten Bau einer Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße.
Die Auftritte gingen allerdings im allgemeinen Karnevalstrubel unter und wurden
kaum beachtet.
Dazu erklärt der
Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs:
„Mit dem 11.11.
hat sich die linke Szene für ihren Randale-Auftritt das richtige Datum
ausgesucht. Ihr ‚Kampf gegen rechts’ ist eine Maskerade und politisch nicht
ernst zu nehmen. Sie bedienen sich – allerdings in possenhafter Form –
totalitärer Stilmittel und Umgangesformen, obwohl sie doch für sich
beanspruchen, im Kampf gegen einen neuen Totalitarismus von rechts zu stehen.
In der Politik
gilt der Grundsatz: ‚Lächerlichkeit tötet’. Die ‚Hausbesucher’ vom 11.11.
scheinen jeden politischen Anspruch aufgegeben zu haben.“
10. November 2006:
pro Köln informiert in
Humboldt
Eine Nachlese zur großen
Bürgerdemonstration gegen das Ladenlokal des „Junkiebundes“ Ende Oktober gab es
heute in Form einer Flugblattverteilaktion in Humboldt. Die Fraktion pro
Köln informierte die Bevölkerung über ihre Beteiligung an der Demo und ihre
diesbezüglichen Anträge im Rat und der Bezirksvertretung Kalk. In einer großen
Gemeinschaftsaktion wurden dafür 5.000
Flugblätter in den Wohngegenden
rund um den Taunusplatz verteilt. In zahlreichen Gesprächen mit den Bürgern
wurde dabei deutlich, wie sehr den Menschen die Problematik unter den Nägeln
brennt und wie wichtig das Engagement gegen Drogenkriminalität und
Verwahrlosung im Veedel war. Bekanntlich soll die Drogeneinrichtung nun
geschlossen werden!
Dazu passend gab es Anfang
dieser Woche noch eine spannende Diskussion im Ausschuß für Allgemeine
Verwaltung und Rechtsfragen. Dort empörte sich der Altkommunist Jörg Detjen
(PDS), daß bei der Demonstration gegen den „Junkiebund“ neben den
pro-Köln-Stadträten auch ein FDP- und ein CDU-Ratsherr mitmarschiert seien. Das
ginge nun wirklich nicht! Und überhaupt sei es zu verurteilen, daß jetzt
plötzlich auch die Altparteien für eine Schließung der Einrichtung wären, wo sie
doch zuvor den Standort mit ausgesucht hätten.
Tja, Herr Detjen: Das nennt
man den „pro-Köln-Effekt“: Immer dann, wenn pro Köln Themen
öffentlichkeitswirksam auf die Tagesordnung setzt und eine Mehrheit der
örtlichen Bevölkerung hinter der Bürgerbewegung steht, fallen in schöner
Regelmäßigkeit die etablierten Parteien um – ganz egal was sie vorher gesagt
haben und wie sehr sie sich von pro Köln auch distanzieren mögen …
9. November 2006:
Alles in Ordnung?
Die kommunale Aufsichtsbehörde scheint
sich anscheinend nicht an dem umstrittenen Kölner Messegeschäft mit dem
Oppenheim-Esch-Fonds zu stören. Regierungspräsident Hans Peter Lindlar (CDU)
bestätigte Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), daß mit dem städtischen
Wirtschaftlichkeitsgutachten in eigener Sache alle kommunalaufsichtlichen
Bedenken ausgeräumt wären. Keine Nachfragen hinsichtlich der nichtgeprüften
Konkurrenzangebote, keine Nachfragen zur Angemessenheit der Mietzahlungen im
Verhältnis zum tatsächlichen Wert der neuen Messehallen, keine Nachfragen zu den
offensichtlich völlig überteuerten Mietkosten und den damit verbundenen
Mehrbelastungen für die öffentliche Hand.
weiter
8. November 2006:
Vorauseilender Gehorsam
Es gibt zuweilen auch Amüsantes aus der
Bezirksvertretung Porz zu berichten. So scheinen Verwaltung und
Bezirksbürgermeister bei pro-Köln-Anträgen inzwischen zur „Strategie des
vorauseilenden Gehorsams“ übergegangen zu sein.
Besonders gute und sinnvolle Anträge der Porzer pro-Köln-Fraktion werden seit
neuestem in Windeseile noch vor den Sitzungen der Bezirksvertretung umgesetzt
und abgearbeitet, um nur ja nicht in die Verlegenheit zu kommen, den „bösen
Rechten“ zustimmen zu müssen. So auch im aktuellen Fall bei der von pro Köln
beantragten Instandhaltung der Grünfläche rund um das Kriegerdenkmal am
Rheinufer vor dem Bezirkrathaus. weiter
8.
November 2006:
Linksextreme erneut vor Kölner Landgericht
„Soldaten
sind Mörder“ und „Wir geloben zu morden, zu rauben, zu vergewaltigen“ – mit diesen
Transparenten sollen vier Linksextremisten die Soldaten und ihre Angehörigen
beim großen Bundeswehrgelöbnis auf dem
Roncalliplatz beleidigt haben. Das feierliche Gelöbnis
im Sommer 2005 war von massiven Protesten der linken Szene begleitet worden, an
denen sich sogar PDS-Ratsmitglieder auf der Bundeswehr-Ehrentribüne (!)
beteiligt hatten. Den vier Angeklagten wird vorgeworfen ein Großtransparant
während der Gelöbnisformel von einem Domvorsprung abgerollt zu haben. Darauf
stand die verleumderische und ehrabschneiderische Parole „Wir geloben zu morden, zu rauben,
zu vergewaltigen“, die für große Empörung bei den Zuschauern des Gelöbnisses
gesorgt hatte. Unter spontanem Applaus wurden die Linken damals von den
Feldjägern abgeführt.
Nach über
einem Jahr kommt die juristische Aufarbeitung der Vorfälle nun endlich in Gang.
Wobei eine erste Verhandlung gegen die linken Volksverhetzer am 26. Oktober
dieses Jahres bereits geplatzt ist. Über 80 linke Spießgesellen der Angeklagten
wollten an der Verhandlung „aktiv“ teilnehmen, es kam zu Rangeleien mit dem
Justizpersonal. Für den 23. November wurde jetzt ein neuer Verhandlungstermin in
einem größeren Gerichtssaal im Kölner Landgericht angesetzt. Die Anklage lautet
weiter auf Volksverhetzung, Beleidigung, Verunglimpfung und Hausfriedensbruch.
Es bleibt zu hoffen, daß die Justiz diesmal besser auf das Gewalt- und
Störpotential des linksextremen Umfeldes der Angeklagten vorbereitet ist. Denn
der Staat darf sich nicht weiter von diesen Extremisten vorführen lassen – auch
oder vielleicht gerade weil derzeit ein linker Zeitgeist herrscht. Schließlich
gibt es Deutschland genug schlechte Erfahrungen mit einem Staat und einer
Justiz, die aufgrund einer dominierenden politischen Strömung auf „einem Auge
blind“ sind.
7. November 2006:
Gegen das
Kölner Verkehrschaos
Nach dem
sich monatelang wiederholenden Verkehrskollaps in der Kölner Innenstadt hat die
Fraktion pro Köln der Stadtverwaltung eine Anfrage bezüglich den Parkverstöße
und Behinderungen in der Innenstadt gestellt, die in der Verkehrsausschußsitzung
am 31.Oktober behandelt wurde. Die Stadt Köln hat
daraufhin eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die die gesamte Lage um den Dom
herum entspannen sollten, u.a. den verstärkten Einsatz des Ordnungs- und
Verkehrdienstes, die Sperrung von Straßen für den Durchgangsverkehr und eine
beschleunigte Abwicklung der ankommenden Reisebusse.
Überraschend
wurden die, ursprünglich erst für die Adventstage geplanten Vorkehrungen bereits
am letzen verkaufsoffenen Sonntag am 5.November in die Tat umgesetzt - und das
mit vollem Erfolg! Das zu erwartende Verkehrschaos an diesem Tag ist
ausgeblieben. Dies verdeutlicht einmal mehr, daß konsequente, bürgernahe Arbeit
in den städtischen Gremien gegen alle Widerstände erfolgreich sein kann.
6. November 2006:
Engagement gegen Junkiebund erfolgreich
Pro Köln hatte das Thema auf die politische Tagesordnung
gebracht, der Bürgerverein Humboldt-Gremberg mit seiner Demonstration im Veedel
den öffentlichen Druck erhöht, und im Gesundheitsausschuß konnte jetzt Vollzug
gemeldet werden: Das Ladenlokal des „Junkiebundes“ am Taunusplatz in Köln-Kalk
soll geschlossen werden. Damit hat die monatelange
Aufklärungsarbeit der Gegner des offenen Drogen- und Junkietreffpunktes endlich
Früchte getragen. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ – zumindest wenn die Bürger,
wie in Köln, einen politischen „Hebel“ in den städtischen Gremien besitzen. Denn
seit dem Einzug der Bürgerbewegung pro Köln in den Rat und sämtliche
Bezirksvertretungen im Jahr 2004 können die alten politischen Kräfte ihnen
unliebsame Themen nicht mehr einfach unter den Teppich kehren. Pro Köln ist der
politische „Knüppel“, mit dem die Bürger drohen können, wenn die Politiker
wieder einmal auf die Bedürfnisse der normalen Bevölkerung pfeifen wollen.
Allein ein positiver Hinweis auf pro Köln reicht in der Regel aus, um Blockaden
und Diskussionsverbote bei heiklen Themen aufbrechen zu können. Dieser
„pro-Köln-Effekt“ ist nunmehr auch wieder beim
„Junkiebund“ in Kalk wirksam geworden.
weiter
3. November 2006:
Ausländische Gewalttäter im Kölner
Amateur-Fußball
Der Deutsche Fußball Bund (DFB)
fährt gerade eine große Kampagne gegen „Gewalttäter“ und „Rassisten“.
Einvernehmlich mit der politischen Klasse leistet der DFB damit seinen Beitrag
im „Kampf gegen rechts“. Woher in der wirklichen Welt Gewalt und
Menschenverachtung drohen, konnte man dagegen in den vergangenen Tagen wieder
mal in Köln beobachten. Der Kölner
Schiedsrichter-Obmann Helmut Friebertz prangerte in einem „Stadt-Anzeiger“-Interview
an, daß die Gewaltwelle im heimischen Amateur-Fußball überwiegend von Ausländern
ausginge. „Wenn man sich die Namen der Spieler anschaut, die vom Platz fliegen,
sind das zum überwiegenden Teil keine deutschen Namen. Jeder kann sich einen
Reim darauf machen“.
Inzwischen gäbe es sogar einen
Schiedsrichtermangel, weil sich viele ehrenamtliche Unparteiische nicht mehr
dieser gewalttätigen Situation aussetzen wollten. Allein seit Januar dieses
Jahres hätten 100 Kölner Schiedsrichter aufgehört! Der Zusammenhang zwischen
hohen Ausländerquoten bei Spielern und Zuschauern und einer gesteigerten
Gewaltbereitschaft ließe sich auch an bestimmten Stadtteilen festmachen, „egal
ob man Kalk, Mülheim oder Ossendorf nimmt“.
Abgerundet wird dieses Bild durch
erneute Ausschreitungen ausländischer Jugendgangs in Köln. Die „Vingster Ghetto
Türken“ (V.G.T.) haben am Mittwochabend in Köln-Ostheim einen Brandanschlag auf
ein Jugendheim verübt. Die Angehörigen einer dort übenden Theatergruppe sind
gerade noch mal mit dem Schrecken davon gekommen. Wörtlich heißt es im
Polizeibericht:
„Gegen 19.00 Uhr beobachten zwei
Zeugen (49, 15) von einem Stehcafe im Buchheimer Weg fünf türkisch-stämmige
Jugendliche, die zu Fuß auf dem Weg zum nahegelegenen Jugendheim in der Ruppiner
Straße waren. Dort angekommen warfen sie mehrere Gegenstände gegen die
Eingangstür und die Hauswand des Jugendheimes. Die Zeugen nahmen anschließend
einen Feuerschein war. Kurz darauf zog die Jugendgruppe an ihnen in Richtung
Frankfurter Straße vorbei. Dabei skandierten die 16- bis 18-Jährigen immer
wieder den Satz: ‚Das ist V.G.T.’.“
Hinzufügen möchte man: Das ist
Köln, das ist die multikulturelle Realität!
2. November 2006:
Bevölkerungsaustausch im
Zeitraffer:
Fünf nach zwölf - Köln kippt
Gemeinsame Erklärung der Fraktion und
Bürgerbewegung pro Köln zum neuesten städtischen Bericht zur
Bevölkerungsentwicklung in Köln
In ganz
Deutschland findet seit Jahrzehnten ein schleichender Bevölkerungsaustausch
statt. Während die Deutschen immer weniger Kinder bekommen, wird die Zahl der in
unserem Land lebenden Menschen fremder Nationalität immer größer. Wurden bisher
Warnungen vor einem Kippen der Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung als
„Hirngespinste“ oder „rechtsradikale Schauermärchen“ abgetan, werden jetzt
dagegen die Karten offen auf den Tisch gelegt. Dabei wird klar, daß die neuesten
statistischen Daten die schlimmsten Befürchtungen noch bei weitem übertreffen:
In ganz Köln haben bereits jetzt 46 Prozent der unter 18jährigen einen
sogenannten „Migrationshintergrund“. In der gesamten Bevölkerung beträgt der
Anteil der Einwanderer gut ein Drittel – Tendenz stark steigend. Geradezu
bedrückend sind die Zahlen aus einigen Kölner Stadtteilen: Der Migrantenanteil
bei den unter 18jährigen beträgt in Chorweiler sage und schreibe 83 Prozent, in
Gremberghoven 78 Prozent, in Kalk 75 Prozent, in Seeberg 76 Prozent und in
Humboldt-Gremberg sowie in Porz jeweils 70 Prozent! 70 bis 80 Prozent der Kinder
und Jugendlichen in diesen Stadtteilen sind nicht deutschstämmig, haben keinen
dementsprechenden kulturellen Hintergrund. Und da reden CDU und SPD noch von
„Integration“?! Wer soll sich da eigentlich bei wem integrieren?
weiter
 |
„Illegale, kriminelle
Ausländer und abgelehnte Asylbewerber müssen umgehend abgeschoben werden.
Hier können gerade auch die lokalen Behörden ihren Beitrag leisten", fordert
der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht. |
1. November 2006:
„Persilschein“ ohne Wert
Oberbürgermeister Fritz Schramma hat den
Ratsfraktionen – gezwungenermaßen auch der Fraktion pro Köln – das Gutachten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BFJM zum Neubau von vier Messehallen
einschließlich der Nebengebäude in Deutz vorgelegt. Unter Berufung auf
dieses Papier wurde öffentlich die Forderung erhoben, das Strafverfahren gegen
Schramma wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit dem Messe-Neubau
einzustellen. Die Stadtspitze sei reingewaschen, hieß es. Eine solche
Schlußfolgerung läßt sich indessen aus dem Bericht der Wirtschaftsprüfer nicht
herleiten. weiter
31. Oktober 2006:
Rumänischer Polizeiattaché
besucht Köln
Der Polizeiattaché bei der
rumänischen Botschaft in Berlin, Dorin Popa, reist am Donnerstag nach Köln, um
mit Vertretern der Stadt über die Situation von rund 200 rumänischen
Staatsbürgern zu sprechen, die hier in überaus problematischen Verhältnissen
leben. Sie hausen in Höhlen und Zelten und verdienen Geld mit Betteln. Die
Fraktion pro Köln hat für die Ratssitzung am 14. November
beantragt, die
Verwaltung möge ihre Kontakte zur rumänischen Botschaft für die Rückführung der
Problempersonen nach Rumänien nutzen.
Pro Köln befürchtet, viele der Betroffenen
könnten „im
Winter wohl Gefahr laufen, krank zu werden, falls sie nicht in festen
Behausungen Platz finden. Um dem vorzubeugen, sollte die schnellstmögliche
Rückführung dieser rumänischen Staatsbürger in ihr Heimatland realisiert werden.“
30. Oktober 2006:
CDU-Chef belügt sein Gefolge
In der Kölner CDU wird seit Jahren
gelogen, daß sich die Balken biegen. Dabei geht es meist nicht um politische
Inhalte, sondern um das, was vielen Exponenten in der Kölner Kommunalpolitik
reihum bei allen Altparteien das Wichtigste ist: Geld und Posten. In einem
solchen Zusammenhang hat auch der Kölner CDU-Vorsitzende Walter Reinarz sein
Gefolge getäuscht. Einen Rechtsstreit mit dem früheren CDU-Schatzmeister Peter
Jungen, bei dem es um Personalabsprachen mit der SPD im Rahmen der großen
Koalition im Rathaus ging, legte Reinarz jetzt durch die Abgabe einer Erklärung
bei, in der es heißt: „Es besteht Einigkeit darüber, daß die
Verhandlungskommission, der Gesamtvorstand und die Mitgliederversammlung vom
10.12.2004 über diese Personalabsprachen nicht unterrichtet waren.“
weiter
27. Oktober 2006:
Vorsitzender von pro Köln einstimmig
bestätigt
Der
Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, wurde auf der
gestrigen Mitgliederversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Der 43jährige
Rechtsanwalt wird für weitere zwei Jahre die Geschicke der kommunalen
Wählvereinigung leiten. Ebenfalls im Amt bestätigt
wurde die stellvertretende geschäftsführende Vorsitzende Judith Wolter, die im
Stadtrat der Fraktion pro Köln vorsteht. Beim Posten des zweiten
stellvertretenden Vorsitzenden setzte sich der 30jährige Politikwissenschaftler
Markus Wiener mit einer Zweidrittelmehrheit gegen den 34jährigen Stadtrat Bernd
Schöppe durch. Schatzmeister wurde erneut Manfred Rouhs, zum Schriftführer wurde
Volker Jung bestellt. Als Beisitzer wurden im ersten Wahlgang mit absoluter
Mehrheit Marylin Anderegg, Hans-Martin Breninek, Herbert Sylvester
und Regina Wilden gewählt. Nach dem zweiten Wahlgang wurde die Beisitzer-Riege
noch durch Bernd Schöppe vervollständigt.
weiter
26. Oktober 2006:
Krasse politische Fehlbesetzung
Der CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka gibt manchem im Rat
Rätsel auf. Wie kann ein Mann mit derart mangelhaften moralischen und
politischen Qualitäten zum Vorsitzenden der größten Ratsfraktion aufsteigen? Ist
die Personaldecke bei den heillos zerstrittenen Kölner Christdemokraten
inzwischen so dünn geworden?
Aktueller Anlaß für solche Überlegungen war Granitzkas Auftritt bei der
Ratsdebatte zum Messe-Skandal und den drohenden EU-Strafzahlungen. Der CDU-Mann
stellte sich dort allen Ernstes vor die Ratsmitglieder und die versammelte
Presse und behauptete dreist, daß der Stadt Köln mit den Messehallen nichts
Besseres hätte passieren können. Das Messegeschäft wäre ein riesiger Gewinn für
alle Beteiligten, verkündete „Granini“ (interner CDU-Jargon) unter dem
Kopfschütteln jedes nur halbwegs informierten Zeitgenossen.
weiter
26. Oktober 2006:
Boulevardjournalismus bei
„Spiegel“ online
Der Online-Ausgabe des „Spiegel“
scheinen unter der Rubrik „Wissen“ die gehaltvollen Themen schlecht zu bekommen.
Hohe Zugriffszahlen verspricht dagegen alles, was auch nur entfernt mit dem
Thema Erotik zu tun hat. Wohl deshalb thematisiert das Online-Magazin erneut
die Anzeige „Deutsch ist Geil“ des Arbeitskreises Jugend der Bürgerbewegung pro
köln in der Schülerzeitung „Objektiv“, an deren aktueller Variante nur noch
kritisiert wird, daß das Foto einer bestimmten jungen Dame nicht scharf genug
herüberkommen würde („rein fototechnisch sichtbar unterbelichtet“). Den „Spiegel“-Artikel
können Sie
hier abrufen, unsere alte
Stellungnahme zum Thema ist unverändert aktuell.
25. Oktober 2006:
Letzter Akt im Kölner
Finanztheater?
Die Einbringung des
Haushaltes für das Jahr 2007 läßt eine schwierige Zukunft für die Domstadt
erwarten. Während der Sondersitzung des Rates wurde klar, daß der städtische
Haushalt trotz des Haushaltssicherungskonzeptes noch einen Fehlbetrag von 95
Millionen Euro aufweist.
Sollte diese Deckungslücke nicht geschlossen werden können, wird der Nothaushalt
über Köln verhängt werden, Stadtverwaltung und Rat würden damit praktisch
entmachtet. Hinzu kommen noch die finanziellen Auswirkungen des Messeskandals:
Die EU-Kommission hat festgestellt, daß der Neubau der Messehallen
ausgeschrieben hätte werden müssen. Nun drohen eine Rückabwicklung des Deals mit
dem Oppenheim-Esch-Fonds oder millionenschwere Strafzahlungen. In beiden Fällen
würden letztendlich die Stadt Köln und damit die Kölner Steuerzahler massiv zur
Kasse gebeten. Das wäre dann endgültig der Todesstoß für die desolaten Kölner
Finanzen … weiter
24. Oktober 2006:
Köln bleibt Hauptstadt der Taschendiebe und
Einbrecher
„Sicherste Millionenstadt 2010“ lautet das großspurige Versprechen des Kölner
Polizeipräsidenten Claus Steffenhagen. Seit dem Ratseinzug der Bürgerbewegung
pro Köln im Jahr 2004 wurden etliche öffentlichkeitswirksame Kampagnen und
PR-Aktionen gestartet, die den Kölner Bürgern ein Gefühl von mehr Sicherheit
vermitteln sollen. Nun liegt die offizielle
Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2005 vor – und die nackten Zahlen sprechen
leider eine ganz andere Sprache. Köln bildet unter allen deutschen Großstädten
das Schlußlicht bei der Aufklärungsquote, in Köln gibt es die meisten
Wohnungseinbrüche, Taschendiebstähle und die höchste Straßenkriminalität aller
Millionenstädte! weiter
23. Oktober 2006:
Deutschpflicht an Kölner
Kindergärten
Die Stadt Dietzenbach
hat es erfolgreich vorgemacht, wie man mehr Integration von den in Deutschland
lebenden Ausländern einfordern kann. Schon im
Kindergarten soll Deutsch - gerade auch in Multikulti-Stadtteilen - als
verbindliche Umgangssprache durchgesetzt werden, die heimischen Feiertage sollen
als Teil der deutschen Leitkultur den Kindern offensiv nähergebracht und erklärt
werden. Diese durchwegs positiven Ansätze hat die Fraktion pro Köln nun
aufgegriffen und einen dementsprechenden
Antrag für die
November-Sitzung des Rates eingebracht.
weiter
20. Oktober 2006:
Gegen die
Drogenhölle am Taunusplatz
Bürgerverein
Humboldt-Gremberg und pro Köln demonstrierten für die Schließung des
„Junkiebundes“
Mehr als
500 Teilnehmer zählte am Freitag eine von pro Köln unterstützte Demonstration
des Bürgervereins Humboldt-Gremberg für die Schließung des Drogenlokals am
Taunusplatz. Seit Jahren hat sich im Umfeld des „Junkiebundes“ eine offene
Drogenszene mit Straßenprostitution und einer milieutypischen Kriminalität
entwickelt. Ein ganzer Stadtteil droht zu kippen –
wogegen die Humboldter Bürger jetzt aufgestanden sind und ein machtvolles
Zeichen gesetzt haben. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Mitgliedern
und Anhängern der Bürgerbewegung pro Köln aus ihrem Veedel und fast der
kompletten pro-Köln-Ratsfraktion. Angeführt von der Fraktionsvorsitzenden Judith
Wolter und dem Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs zeigten die
pro-Köln-Mandatsträger auch auf der Straße Flagge, nachdem sie zuvor schon
mehrmals im Rat und der Bezirksvertretung Kalk die Schließung des Drogenlokales
gefordert hatten. weiter
20. Oktober 2006:
Pro Köln
prüft Messe-Gutachten
Das mit
Spannung erwartete städtische Wirtschaftlichkeitsgutachten zum Messe-Skandal ist
endlich fertig – und wird vorerst gleich wieder unter Verschluß gehalten.
Lediglich der Kölner Staatsanwaltschaft, die gegen Oberbürgermeister Fritz
Schramma wegen des Verdachts der Untreue ermittelt, und der Bezirksregierung
Köln wurde umgehend ein Exemplar zugeleitet. Zudem hat Oberbürgermeister
Schramma heute in einem Fax an alle Fraktionen angekündigt, nach einer
Stellungnahme des Regierungspräsidenten das Gutachten auch den Fraktionen im
Kölner Rat zukommen zu lassen.
Pro Köln
wird sich deshalb im Moment nicht an Spekulationen über den Inhalt des
Gutachtens beteiligen. Stattdessen werden die Finanz- und Wirtschaftsexperten
der Fraktion das im städtischen Auftrag erstellte Gutachten genau unter die Lupe
nehmen und dann öffentlich Stellung beziehen. Denn weil die Stadt in diesem Fall
sozusagen zur eigenen Verteidigung eine Expertise in Auftrag gegeben hat, kommt
hier der parlamentarischen Opposition in besonderem Maße eine Kontrollaufgabe
zu.
An dieser
Stelle sei auch noch erwähnt, daß selbst die CDU-Basis in Köln inzwischen gegen
offensichtliche Klüngelgeschäfte wie dem Messedeal revoltiert. In einem
Leserbrief an den „Stadt-Anzeiger“ betont der Christdemokrat Prof. Klaus
Feinen, „daß ich und 90 Prozent der CDU-Mitglieder sich verbitten, in eine
Verteidigungsstrategie des Klüngelgeschäftes Köln-Messe einbezogen zu werden“.
Im übrigen hätte Prof. Feinen seine Kölner Parteiführung schon vor eineinhalb
Jahren von seiner kritischen „wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilung des
‚Messegeschäftes’ in Kenntnis gesetzt“. Doch es sei noch nicht einmal sein
Gesprächsangebot angenommen worden, die Verantwortlichen säßen „auf einem hohen
Roß“. Wie sagt schon der Volksmund: Hochmut kommt vor dem Fall …
20. Oktober 2006:
15.000
Unterschriften gegen die Großmoschee
Die
Unterschriftenzahl beim Bürgerbegehren gegen die geplante Großmoschee in
Köln-Ehrenfeld hat heute die 15.000-Schallmauer durchbrochen.
Die Ehrenfelder Anwohnerinitiative und pro Köln können somit zum Endspurt
übergehen und in den nächsten Wochen die noch fehlenden Unterschriften für das
gesetzlich vorgeschriebene Quorum von 20.000 Unterstützern sammeln. „Das wird
ein schönes Weihnachtsgeschenk für Oberbürgermeister Fritz Schramma und die
anderen Moscheebefürworter werden“, freut sich der Vorsitzende der
Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht.
In diesem
Zusammenhang gab es heute auch eine interessante Aussage der
Möchtegern-Bauherrin, der türkisch-islamischen Union DITIB. Anfang 2007 wollte
man mit dem Bau der Großmoschee beginnen, verkündeten DITIB-Offizielle bei einer
Veranstaltung zum islamischen Fastenbrechen. Wie das ohne die vorgeschriebene
Änderung des Bebauungsplanes, ohne die obligatorische Bürgeranhörung und ohne
einen positiven Baubescheid gehen soll, ließ die DITIB offen. Denn Fakt ist:
Auch DITIB muß sich an bestehende Gesetze halten! Und pro Köln wird genau darauf
achten, daß bei dieser Angelegenheit alles mit rechten Dingen zugeht, damit im
nächsten Jahr erst einmal ein Bürgerentscheid über das Islamisierungsvorhaben
stattfinden kann.
19. Oktober 2006:
Kölner Müll-Skandal, die
zweite:
Sondermüll statt Bioabfall
Die
Kritik am geplanten sogenannten „Biomassekraftwerk“ in Niehl wird immer lauter.
Nachdem bereits vor Tagen eine Bürgerinitiative auf die geplante
Multi-Millionen-Mogelpackung hingewiesen hatte, wurde jetzt auch aus den Reihen
des Aufsichtsrates der Kölner Abfallentsorgungsgesellschaft bekannt, daß die
angeblich 50 Millionen Euro teuere Anlage eher ein Verbrennungsofen für
Sondermüll statt Bioabfall wäre. Im Gespräch ist laut
Presseberichten eine Gesamtkapazität von 140 000 Tonnen – eine Menge, die wohl
nur mit Müllimporten aus dem ganzen Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland
abzudecken wäre.
Die Zeche
müßten wie gewohnt die Kölner Bürger über ihre Müllgebühren bezahlen, die
bereits jetzt wegen der ersten, ebenso überdimensionierten
Müllverbrennungsanlage bundesweit Rekordniveau haben. Die Industrie könnte
dagegen mit Hilfe dieser zweiten Müllverbrennungsanlage ihren chemisch
belasteten Holz- und Sondermüll noch günstiger entsorgen, während einige große
Firmen und Investoren beim Bau des Müllofens kräftig abkassieren könnten. Bei
der ersten Müllverbrennungsanlage war es zudem zu Schmiergeldzahlungen in
zweistelliger Millionenhöhe an etablierte Politiker gekommen!
Die Fraktion
pro Köln hat deswegen in einem
Antrag für die
November-Sitzung des Rates einen sofortigen Stopp aller Vorprüfungen und
Planungen für dieses Projekt gefordert. Köln braucht keine zweite (Sonder)Müllverbrennungsanlage,
nachdem die Bürger und das Gemeinwesen bereits bei der ersten gnadenlos
abgezockt wurden!
19. Oktober 2006:
Schizophrene FDP?
Der
wackere FDP-Stadtrat Marco Mendorf ist zu einem aufrechten Kämpfer gegen die
Drogenhölle in Köln-Humboldt mutiert. Das Drogenlokal des „Junkiebundes“ am
Taunusplatz müsse weg, Polizei und Ordnungsamt gegen die Drogenszene hart
durchgreifen, wettert der frühere Vorzeigeliberale voll heiligen Zorns auf der
FDP-Internetseite. Doch etwas irritiert den
aufmerksamen Beobachter: Direkt daneben prangt ein Aufruf zur Unterstützung der
Aktion „Klarer Kopf – Argumente gegen rechte Parolen“. Dabei lobt die
FDP-Fraktion 200 Euro Prämie für den besten Kölner Beitrag bei einem
Schülerwettbewerb „gegen rechts“ aus. Nun fragen sich nicht nur spitzfindige
Zeitgenossen: Kann Marco Mendorf die 200 Euro gleich für seine eigenen Aussagen
in Sachen „Junkiebund“ auszahlen? Oder gibt es die FDP-Kohle nur für „rechte
Parolen“ von der unliebsamen politischen Konkurrenz, wie etwa der Bürgerbewegung
pro Köln? weiter
18. Oktober 2006:
Pro Köln
Nr. 15 erschienen
Die 15.
Ausgabe der pro-Köln-Fraktionszeitung ist Anfang dieser Woche erschienen und
kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Scherpunktthemen sind dabei die unhaltbaren Zustände rund um den
Drogentreffpunkt „Junkiebund“ in Humboldt (wo an diesem Freitag übrigens eine
Demo für die Schließung des
Drogenlokals stattfindet) und das Bürgerbegehren gegen die Großmoschee in
Köln-Ehrenfeld, das sich rasch einem erfolgreichen Ende nähert.
Desweiteren werden u.a. die Raffkementalität und soziale Kälte der
Rheinenergie-Vorstandsetage, die Lügen der Altparteien über die Zukunft des
Merkenicher „Übergangsheimes“ für Roma-Familien und die skandalöse Entscheidung
für ein Deserteur-Denkmal in Köln thematisiert. Die Fraktion pro Köln legt damit
öffentlichkeitswirksam den Finger in die Wunden, die sonst in den Kölner
Zeitungen gerne verschwiegen werden. Daß pro Köln somit inzwischen eine gewisse
Gegenöffentlichkeit schaffen konnte, zeigte sich übrigens wieder umgehend beim
Versand der neuen Zeitung. Schon bis heute meldeten sich zum Beispiel zahlreiche
Bürger aus Merkenich, die sich über die Täuschung durch die Altparteien in
Sachen Asylantenheim Causemannstraße maßlos enttäuscht und empört zeigten. Die
Zeiten, in denen die etablierte Politik und die Kölner DuMont-Zeitungen der
Bevölkerung ihre Version der Wahrheit konkurrenzlos auftischen konnten, ist in
einigen Stadtteilen schon lange vorbei …
17. Oktober 2006:
Neuer Müll-Skandal?
Köln
kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus: Erst die Hiobsbotschaften in
Sachen Messe-Skandal und jetzt bahnt sich vielleicht auch noch ein zweiter
Müllskandal an. Das zumindest befürchtet laut
„Stadt-Anzeiger“ der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die
Müllverbrennungsanlage (Kimm), Rainer Zinkel. Hintergrund der Ereignisse sind
die Pläne der Stadtverwaltung und der Abfallwirtschaftsbetriebe, für über 50
Millionen Euro eine Verbrennungsanlage für Altholz errichten zu wollen. Damit
könnte dann auch das Verbrennen von chemisch belastetem Altholz oder ein
regelrechter Mülltourismus verbunden sein. Und das alles, obwohl in Köln bereits
eine überdimensionierte Müllverbrennungsanlage steht, bei deren Bau zig
Millionen an Schmiergeldern geflossen sind!
weiter
16. Oktober 2006:
Politische Weltanschauung
Die
Fraktion pro Köln und der Arbeitskreis Jugend pro Köln veranstalteten letzte
Woche ein gemeinsames Fortbildungsseminar zum Thema „Politische
Weltanschauungen“. Dabei warf der Referent, pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer
Manfred Rouhs, einen Blick über den tagespolitischen Tellerrand hinaus auf
grundsätzliche politische Theoriefragen. Vor allem
neuzeitliche Ideologien wie der Kommunismus oder Liberalismus standen im
Mittelpunkt seiner Ausführungen. Schnell wurde dabei klar, daß grundsätzliche
Weltanschauungsfragen ganz konkrete Auswirkungen auf die praktische Politik
haben, sogar auf die Kommunalpolitik. So würde zum Beispiel die Globalisierung
der Arbeitsmärkte - als eine Spielart des radikalen Liberalismus -
mitverantwortlich sein für die Einwanderungsproblematik und das gescheiterte
multikulturelle Experiment. Die Menschen in Kalk oder Mülheim müßten dann das
ausbaden, was radikal-liberalistische Vordenker angebahnt haben. Derartiges
theoretisches Hintergrundwissen sei auch in der tagespolitischen
Auseinandersetzung von Vorteil für die eigene Argumentation. Nach dieser
gelungenen Auftaktveranstaltung soll es in Zukunft weitere politische
Fortbildungsseminare geben. Geplant sind u.a. Referate und Diskussionsrunden zur
„politischen Korrektheit“ und zu Demokratiedefiziten in der deutschen
Verfassungswirklichkeit.
13. Oktober 2006:
Politische Reaktionen
auf Messe-Skandal:
Mediale Scheinwelt
Eigentlich dachte man, daß die Einseitigkeit der Berichterstattung über pro Köln
in den Kölner Zeitungen nicht mehr steigerbar sei. Fast alle sachlichen Anträge
und politische Inhalte der Bürgerbewegung wurden in den letzten beiden Jahren
unterschlagen. Ausnahmen von diesem beispiellosen Medienboykott gab es nur in
Form einiger unsachlicher, böswilliger Hetzartikel.
Doch beim aktuellen Messe-Skandal durften noch nicht einmal im Bösen die Worte
„pro Köln“ fallen. Denn auch in den Zeitungshäusern DuMont („Stadt-Anzeiger“,
„Rundschau“, „Express“) und Springer („Bild“ Köln) weiß man nur zu gut: Die
Aufklärungsarbeit der Fraktion pro Köln in Sachen Messe-Skandal würde auf breite
Zustimmung in der Kölner Bevölkerung stoßen. Jede Erwähnung der verschiedenen
Anträge oder Presseerklärungen zu der Affäre würde pro Köln sofort Auftrieb
verleihen. weiter
12. Oktober 2006:
Schramma will Messeskandal aussitzen
Oberbürgermeister Fritz Schramma will den
Messeskandal dreist aussitzen. Das ist nach einer Erklärung des Presseamtes
der Stadt Köln deutlich geworden, mit der die Stadtobrigkeit auf das heutige
Ergebnis einer Sitzung der EU-Kommission reagiert, die entschieden hat, das
Vertragsverletzungs-Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland im
Zusammenhang mit dem Bau der neuen Messehallen in Deutz fortzusetzen, weil sie
die Auffassung vertritt, das Bauprojekt hätte europaweit ausgeschrieben werden
müssen. weiter
12. Oktober 2006:
Soziale
Probleme nicht medizinisch lösbar!
In einem Schreiben an
den Oberbürgermeister und die Ratsfraktionen weist der Kölner Obmann des
Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ), Antonio Pizzulli, auf eine
alarmierende Entwicklung hin: Die Kölner Ärzteschaft würde „eine erhebliche
Zunahme der sprachlichen Inkompetenz, insbesondere bei Kindern aus
Migrantenfamilien“ feststellen. Und weiter: „Das Erschreckende hierbei ist,
daß es sich primär um gesunde, nicht spracherwerbsgestörte Kinder handelt!
Rudimentäre Deutschkenntnisse bei der U9, z.B. mit 5,4 Jahren trotz Besuch eines
Regelkindergartens (!), sind in einigen Stadtgebieten keine Seltenheit. Wenn man
dann jedoch erfährt, daß z.B. in der KITA-Gruppe 80 % der Kinder fast
ausschließlich türkisch sprechen, so verwundert diese Eklatanz keineswegs.“
weiter
11. Oktober 2006:
Ungesetzliche Vergabepraxis?
Anscheinend hätte auch die Kölner Müllverbrennungsanlage in den 90er Jahren
EU-weit ausgeschrieben werden müssen. Dies wurde ebenso unterlassen wie eine
EU-weite Ausschreibung der neuen Messehallen. Im
Zusammenhang mit dem Messe-Skandal - bei dem den Kölner Steuerzahlern ein
Schaden von bis zu 360 Millionen Euro entstanden sein könnte - wurde bekannt,
daß die EU beim Bau der Müllverbrennungsanlage unlängst Verstöße gegen die
damaligen Vergaberichtlinien feststellte. Allerdings seien in diesem Fall jetzt
keine Gegenmaßnahmen mehr möglich.
Heute ist
zudem bekannt, daß es beim Bau der völlig überdimensionierten
Müllverbrennungsanlage millionenschwere Schmiergeldzahlungen an Politiker gab.
Da sind natürlich Verstöße gegen die Vergaberichtlinien ein weiterer
interessanter Mosaikstein in diesem kölschen Politikrimi. Aufgrund ähnlich
gelagerter Richtlinienverstöße will die EU-Kommission am morgigen Donnerstag
über das weitere Vorgehen im aktuellen Messe-Skandal entscheiden, bei dem die
Vergabe des Geschäfts an den Oppenheim-Esch-Fonds äußerst umstritten ist. Dabei
könnte es zu millionenschweren Strafmaßnahmen kommen, die im Endeffekt auf die
Stadt Köln zurückfallen würden.
Von der
Stadtspitze und der Bezirksregierung hört man dagegen, damals wie heute, immer
nur Durchhalteparolen und faule Ausreden: Alles sei immer rechtens gewesen, alle
anderen Rechtsauffassungen von anerkannten Experten, der EU-Kommission oder
sogar von Verwaltungsgerichten wären völlig abwegig. Besonders der Stadtkämmerer
Peter Michel Soénius ist ein wahrer Meister im Abwehren solcher Vorwürfe: Völlig
ungerührt beharrt er stets bis zum letzten Augenblick auf der die politische
Stadtspitze schützenden Rechtsmeinung. Man könnte vermuten, daß Soènius sich
selbst dann noch über eine „völlig abwegige Rechtsmeinung“ beschweren würde,
wenn alle Instanzen gegen die Stadt Köln entschieden haben und immense
Strafzahlung fällig werden! In die städtische Rechtsabteilung kann man deshalb
bei strittigen Fragen, die die etablierte Politik belasten könnten, kein allzu
großes Vertrauen setzen – vorsichtig formuliert.
10. Oktober 2006:
Der pro-Köln-Effekt
Die Stadt
Köln ist bekanntlich oft sehr träge. Gerade wenn es um die Probleme der „kleinen
Leute“ geht, herrscht kaum große Eile beim Finden von Lösungen. Erst recht
nicht, wenn die Bürger so „unverschämt“ sind, sich über Tabuthemen wie
Ausländerkriminalität oder Überfremdung zu beschweren.
Das mußte auch ein angesehener Geschäftsmann und braver
Steuerzahler aus Köln-Bickendorf erleben. Sein Vergehen: Er beschwerte sich
detailliert und ausdauernd über unhaltbare Zustände rund um den sogenannten
„MK-Palast“, eine Großraumdisco hauptsächlich für junge Gäste mit türkischem „Migrationshintergrund“,
bei der oft schon nachmittags „die Post abgeht“.
weiter
9. Oktober 2006:
Auf zur Demo nach Humboldt!
Pro Köln ruft zur
Unterstützung der Bürgerdemonstration gegen den Junkiebund auf
Der
Bürgerverein Humboldt-Gremberg hat für Freitag, den 20. Oktober, zu einer
Demonstration für die Schließung des Junkiebundes aufgerufen. Treffpunkt ist um
15.00 Uhr an der Westerwaldstraße in Humboldt. Die
Bürgerbewegung pro Köln, die ebenfalls seit Jahren für die Schließung des
skandalträchtigen Drogentreffpunktes am Taunusplatz kämpft, ruft zur
Unterstützung dieser Demo auf. Denn offensichtlich reagiert die politische
Klasse in Köln erst dann auf drängende Probleme, wenn die Bürger aktiv werden
und auf die Straße gehen. weiter
9. Oktober 2006:
Multikulti-Gegner auf dem Vormarsch
In
unserem Nachbarland Belgien hat im flämischen Landesteil die
zuwanderungskritische Partei Vlaams Belang bei den Kommunalwahlen über 20
Prozent erreicht, in der Großstadt Antwerpen sogar 33 Prozent! In
persönlichen Grußbotschaften an die führenden Vlaams-Belang-Politiker Frank
Vanhecke und Filip Dewinter gratulierte der pro-Köln-Vorsitzende Markus Beisicht
den Multikulti-Kritikern in unserem westlichen Nachbarland zu ihrem fulminanten
Wahlerfolg. Gerade pro Köln würde die Arbeit von Vlaams Belang mit „großem
Interesse“ verfolgen.
Man stehe
seit Jahren mit dem Vlaams-Belang-Vorsitzenden Frank Vanhecke und deren
Fraktionsvorsitzenden im belgischen Parlament, Filip Dewinter, in politischen
Kontakt, so Beisicht weiter. Beide flämische Patrioten hätten in der
Vergangenheit schon auf Veranstaltungen in Köln gesprochen. Gerade in Fragen der
parlamentarischen Arbeit soll es in Zukunft einen verstärkten Gedankenaustausch
zwischen Vlaams-Belang-Mandatsträgern und der Fraktion pro Köln geben. „Denn wir
wollen natürlich erreichen, daß auch in Deutschland zweistellige Ergebnisse für
nonkonforme, rechtspopulistische Gruppierungen möglich werden - allen voran in
Großstädten wie Köln!“
7. Oktober 2006:
Schrammas
Super-GAU
„Die EU-Kommission wird aller Voraussicht
nach die Auftragsvergabe für den Bau der Kölner Messehallen als unrechtmäßig
rügen, der Stadt Köln droht eine Blamage von schmerzlichem Ausmaß.“ So
kommentiert der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 7. Oktober 2006 die aktuelle
Entwicklung im Messeskandal. Das Ausmaß der finanziellen Nachteile, die der
Stadt Köln – nicht den Politikern, wohlgemerkt, sondern den Steuerzahlern –
drohen, ist wahrlich schmerzlich und wird von Kennern im dreistelligen
Millionenbereich vermutet. weiter
6. Oktober 2006:
Erneuter rot-grüner Bildersturm
Der
rot-grüne Generalangriff auf sämtliche Kulturdenkmäler aus der Preußen- oder
Kaiserzeit in Köln geht weiter. Hatten die rot-grünen Überzeugungstäter zusammen
mit den Postkommunisten der PDS vor einigen Monaten schon die Restaurierung des
Reiterdenkmals am Heumarkt verhindert, so soll jetzt das Marinedenkmal vom
Eigelstein verschwinden. „Ein Marinedenkmal hat
eigentlich in einer mittelalterlichen Stadtmauer nicht zu suchen“, hetzt der
grüne Bezirksbürgermeister Andreas Hupke im „Express“ gegen das seit 92 Jahren
unter der Eigelsteintorburg hängende Beiboot des 1914 gesunkenen Kreuzers „Cöln“.
weiter
5. Oktober 2006:
„Bild“
gibt strafbewährte Unterlassungserklärung ab
„Der
KölnPass kehrt zurück. Das beschlossen gestern SPD, Grüne und Linke im Kölner
Rat gegen die Stimmen von CDU, FDP und Pro Köln.“ So stand es am Tag nach der
letzten Ratssitzung in der „Bild“ Köln – obwohl in Bezug auf pro Köln genau das
Gegenteil richtig ist! Denn die Fraktion pro Köln hat
selbstverständlich für die Wiedereinführung des KölnPasses gestimmt. Gegen diese
Falschdarstellung, die ja einen völlig verkehrten Eindruck der sozialpolitischen
Ausrichtung der Bürgerbewegung vermittelt, legte pro Köln selbstverständlich
umgehend Rechtsmittel ein. Nicht einmal eine Woche dauerte es nun, bis die Axel
Springer AG bei Übernahme aller Anwaltskosten erklärte, obige Falschbehauptung
nicht mehr zu wiederholen. Bei einer Zuwiderhandlung wurde die Pflicht zur
Zahlung einer Vertragsstrafe anerkannt.
Dazu erklärt
der Geschäftsführer der Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs:
„Es ist
traurig, daß wir uns ständig mit Hilfe von Anwälten gegen Falschdarstellungen
und unwahre Behauptungen der Kölner Medien wehren müssen. Meistens entsteht
dabei der Eindruck, daß pro Köln bewußt in ein schlechtes Licht gerückt werden
soll. Doch zum Glück gibt es noch ein funktionierendes Rechtssystem, mit dessen
Hilfe den schlimmsten Verdrehungen und Falschbehauptungen ein Riegel
vorgeschoben werden kann. Für alle pro-Köln-Anhänger gilt trotzdem auch in
Zukunft: Bei Berichten über die Arbeit der Bürgerbewegung nichts unkritisch
übernehmen und blauäugig glauben. Denn im Regelfall sollen die
pro-Köln-Aktivitäten schlecht gemacht werden, wenn sie schon nicht ganz
totgeschwiegen werden können. Das mag hart klingen, entspricht aber zumindest in
der Kölner Medienwirklichkeit leider den Tatsachen.“
4. Oktober 2006:
Patenschaft für Zentrum gegen Vertreibungen
Seit einigen
Jahren versucht der Bundesverband der Vertriebenen (BdV) in Berlin ein Zentrum
gegen Vertreibungen zu errichten, damit dieser großen deutschen Opfergruppe
endlich in angemessener Form gedacht werden kann.
Zur Unterstützung dieses Projekts gibt es für Städte und Gemeinden die
Möglichkeit zur Übernahme einer Patenschaft. Dabei wird ein Betrag von 5 Cent
pro Einwohner fällig, der dann dem Vertreibungszentrum zukommt. Bisher haben
bereits über 400 Städte und Gemeinden eine solche Patenschaft übernommen, u.a.
unsere Nachbarstadt Düsseldorf.
Die Fraktion
pro Köln hat jetzt beantragt, daß auch die Stadt Köln eine solche
Patenschaft übernehmen
soll. Denn schließlich haben viele Zehntausende Vertriebene nach dem Krieg in
der Domstadt eine neue Heimat gefunden und das völlig zerstörte Köln wieder
mitaufgebaut. Daraus ergibt sich für die Stadt Köln eine moralische und
politische Verpflichtung zur Unterstützung solch wichtiger Anliegen der
Vertriebenen und ihrer Angehörigen.
Als Anlage
zu dem pro-Köln-Antrag wurde ein entsprechender
Aufruf der
Vorsitzenden des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach (CDU), und Prof. Dr.
Peter Glotz (SPD) beigelegt, der den überparteilichen Charakter dieses Anliegens
noch einmal verdeutlichen soll. Es bleibt abzuwarten, welche Haltung die Kölner
Christ- und Sozialdemokraten gegenüber den Vertriebenen einnehmen werden.
2. Oktober 2006:
Pro Köln gratuliert der FPÖ
„Herzlichen
Glückwunsch zu diesem großartigen Wahlerfolg!“ - So
gratuliert der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus
Beisicht, den österreichischen Freiheitlichen zu 11,2 Prozent der Wählerstimmen
bei der Nationalratswahl am Sonntag. Die junge, dynamische Mannschaft um den
FPÖ-Vorsitzenden H.C. Strache zieht mit 21 Abgeordneten ins Parlament ein. Die
FPÖ kehrt somit nach der Abspaltung Haiders mit seinem BZÖ gestärkt auf die
Bühne der österreichischen Bundespolitik zurück. Sie erweist sich als stabiler,
zukunftsträchtiger Faktor im politischen Leben der Österreicher.
weiter
29. September 2006:
Nur pro Köln bezieht
Stellung gegen Deserteur-Denkmal
Wie weit die Macht der
Linksextremen in Köln schon reicht, zeigte die gestrige Ratssitzung. Mit der
Mehrheit der „kölschen Volksfront“ von PDS, SPD und Grünen beschloß der Rat die
Errichtung eines Denkmals für Deserteure und andere straffällig gewordene
Wehrmachtsangehörige!
Und selbst CDU und FDP stimmten nur aus formalen Gründen gegen die Vorlage der
Postkommunisten. Begründung: Es gäbe ja eh schon genügend Mahnmäler für die
Verfolgten aus der NS-Zeit … Andere wichtige Streitpunkte, bei denen die
Fraktion pro Köln deutliche Akzente im Rat setzte, waren die Wahl der neuen
Schuldezernentin und die Wiedereinführung des KölnPasses.
weiter
28. September 2006:
Schwere Niederlage für CDU-Bürgermeister
Uckermann
Die
Staatsanwaltschaft Köln hat dem
stellvertretenden Bürgermeister des Kölner Stadtteils Ehrenfeld, Jörg Uckermann
(CDU), eine schallende Ohrfeige verpaßt.
Dessen Strafantrag gegen den
Geschäftsführer der Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs, im Zusammenhang mit einem
Flugblatt zum
geplanten Bau der Ehrenfelder Groß-Moschee war rechtlich unbegründet. Das geht
aus einem Einstellungs-Bescheid der Staatsanwaltschaft hervor. Darin führt
Oberstaatsanwalt Wolf aus:
„Der Inhalt
des Flugblattes ist unter dem Gesichtspunkt der freien Meinungsäußerung nach
Art. 5 Absatz 1 GG nicht zu beanstanden. Das Grundrecht der freien
Meinungsäußerung ist als unmittelbarster Ausdruck der menschlichen
Persönlichkeit eines der vornehmsten Menschenrechte überhaupt, diese überragende
Bedeutung fordert es, daß auch in der Art und Weise der Meinungsäußerung große
Freiheit gewährt werden muß.“ weiter
27. September 2006:
Medienblockade gegen Bürgerbegehren gebrochen
Mehr als
11.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren gegen die Ehrenfelder Groß-Moschee
lassen sich nicht mehr totschweigen. Die
Pressekonferenz der Moscheebau-Gegner gestern war dementsprechend gut besucht,
und die heutige Berichterstattung transportiert durchaus das Wesentliche an die
Kölner Öffentlichkeit: In der gesamten Stadt hat sich mit dem Bürgerbegehren der
Ehrenfelder Anwohnerinitiative unter wesentlicher Mitwirkung der Bürgerbewegung
pro Köln ein breiter Widerstand gegen das multi-kulturelle Prestigeprojekt der
Stadtspitze formiert. Dieser Widerstand hat gute Erfolgschancen. Und jeder
Kölner kann ihn unterstützen! weiter
26. September 2006:
Kampf gegen Kölner Großmoschee geht weiter!
Moscheebaugegner erläuterten auf einer Pressekonferenz
das weitere Vorgehen
Die weitere Entwicklung im Hinblick auf die geplante
DITIB-Großmoschee in Köln-Ehrenfeld war das bestimmende kommunalpolitische Thema
der letzten Woche. Heute vormittag bezogen nun auch die Moscheebaugegner auf
einer Pressekonferenz der Fraktion pro Köln öffentlich Stellung gegen das
Islamisierungsprojekt. Dabei stand vor allem der
Fortgang des Bürgerbegehrens gegen die Großmoschee im Vordergrund. Den Fragen
der Journalisten von WDR, „Stadt-Anzeiger“ und „taz“ stellten sich der pro-Köln-Vorsitzende Markus Beisicht, die Vorsitzende der pro-Köln-Ratsfraktion,
Judith Wolter, und die Sprecherin der Ehrenfelder Anwohnerinitiative, Marylin
Anderegg. weiter
26. September 2006:
Kleinkrieg gegen die Pressefreiheit
Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ bejubelt in
einem heute erschienenen
Artikel linksextremistische Aktivitäten gegen die Pressefreiheit. Sobald
in einer nonkonformen, als unerwünscht geltenden Publikation Anzeigen geschaltet
werden, sprechen die Feinde der Pressefreiheit deren Auftraggeber an und setzen
sie unter Druck, mit dem Ziel, einen Anzeigenboykott zu erwirken. Die kritische
Stimme soll dadurch zum Schweigen gebracht werden. Mit ebenso unbestimmt
gehaltenen wie wüsten Beschimpfungen („braunes Gedankengut“) werden
Anzeigenkunden verunsichert, die mit den vom Hause DuMont publizistisch
flankierten totalitären Mechanismen, beispielsweise des Kommunisten Jörg Detjen
(Linkspartei/PDS), nicht vertraut sind. So wurde zuletzt mit der Kölner
Schülerzeitung „Objektiv“ verfahren, und jetzt mit nation24.de, einer
politischen Zeitschrift, die vom Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion,
Manfred Rouhs, herausgegeben wird. weiter
25. September 2006:
„Übergangsheim“ in Merkenich wird doch nicht
geschlossen!
Ganz
beiläufig ließ die Kölner Sozialdezernentin Marlies Bredehorst in der letzten
Sitzung des Finanzausschusses die Bombe platzen, daß das skandalträchtige
Asylantenheim im Kölner Stadtteil Merkenich nun doch nicht geschlossen wird!
Wir erinnern uns: Vor allem einige Zigeunerfamilien
aus dem Heim machten den Merkenicher Bürgern seit Jahren das Leben schwer.
Diebstähle, Wohnungseinbrüche, ja sogar Raubüberfälle und sexuelle Belästigungen
von Kindern waren an der Tagesordnung. Als dann im Jahr 2005 rund ein Drittel
aller Merkenicher Bürger eine pro-Köln-Petition auf Schließung des
„Übergangsheimes“ unterschrieben, wurde den Anwohnern von der Stadtspitze
versprochen, daß die Einrichtung stufenweise verkleinert und in absehbarer Zeit
ganz geschlossen würde. weiter
25. September 2006:
Schweiz: 70 Prozent
gegen Asylmißbrauch
Die Schweizer haben
in einem Referendum für die Verschärfung des Asylrechts und ein neues
Ausländergesetz gestimmt.
Bei einer Wahlbeteiligung von
überdurchschnittlichen 48 Prozent sagten bei der Volksabstimmung 68 Prozent der
Wähler Ja zu den bereits von Regierung und Parlament befürworteten Änderungen.
Das ergaben die Auszählungen in allen Kantonen. Künftig können abgewiesene
Asylbewerber, aber auch Schlepper und Arbeitgeber von Schwarzarbeitern härter
bestraft werden. Zudem werden ab jetzt in der Alpenrepublik die Asylanträge von
Flüchtlingen ohne Ausweispapiere gar nicht erst bearbeitet. Die betreffenden
Einwanderer werden vielmehr unmittelbar in ihre Heimat zurückgeschickt. Falls
ihre Herkunft unbekannt ist, müssen sie in dasjenige Land zurückkehren, über
dessen Grenze sie in die Schweiz eingereist sind.
Eine solche
Regelung fordert pro Köln für Deutschland schon seit Jahren! Sie würde innerhalb
kürzester Zeit die meisten Probleme lösen, die auch bei uns im Zusammenhang mit
dem Asylmißbrauch entstanden sind. Aber CDU, SPD, Grüne und FDP mauern
beharrlich und beschimpfen jeden als „Ausländerfeind“, der dem Mißbrauch des
Asylrechts einen Riegel vorschieben will.
Glückliche Schweiz – armes Deutschland!
23. September 2006:
„Express“ entdeckt
Humboldt-Gremberg
Mit drei Jahren Verspätung hat
nun auch der Kölner „Express“ entdeckt, daß es in Humboldt-Gremberg ein
Drogenproblem gibt. Wir erinnern uns: Im Herbst 2003 forderte pro Köln
erstmals im Rahmen einer
Kampagne
mit Petition an die städtischen Gremien, in denen die Bürgerbewegung zu diesem
Zeitpunkt noch nicht vertreten war, die Schließung des Drogentreffpunkts
(„Junkie Bund“) in der Taunusstraße. Und stieß damit selbstverständlich auf
taube Ohren. Am 24. Mai 2005 lehnten CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke einen
Antrag (PDF-Datei) der Fraktion pro Köln auf Schließung der
Drogen-Anlaufstelle des „Junkie Bundes“ ab. Die Altparteien behandelten den
pro-Köln-Vorstoß als völlig abseitig und inhuman. Wenige Wochen später
sekundierte der „Stadt-Anzeiger“ den alten politischen Kräften mit einem
Jubelartikel über die Arbeit des „Junkie Bundes“ und dessen segensreiche
Auswirkungen auf die gesellschaftliche Entwicklung in Humboldt-Gremberg. Im
Dezember 2005 hakte pro Köln mit einer
Anfrage in der Bezirksvertretung Kalk nach. Die Verwaltung mußte die
Ausbreitung der Drogenszene im Veedel eingestehen - aber die DuMont-Presse und
die Altparteien schwiegen. Nach einem
Brandbrief des Bürgervereins Humboldt-Gremberg lehnten es CDU, SPD, Grüne
und FDP in der Bezirksvertretung Kalk wie auch im Sozialausschuß trotzig ab,
einem
Antrag der Bürgerbewegung pro Köln auf Durchführung einer Ortsbesichtigung
in der Taunusstraße zuzustimmen. CDU, SPD, Grüne und FDP in der
Bezirksvertretung Kalk waren sogar am 21. September 2006 noch dreist genug,
einen
pro-Köln-Antrag auf Darstellung der Kriminalitätsentwicklung im Stadtteil
durch die Polizei abzulehnen.
Und jetzt auf einmal schwenken
„Express“ und FDP auf pro-Köln-Kurs ein. Von
„Kölns schlimmster Drogenhölle“ ist die Rede, nachdem es vor kurzem noch im
etablierten Politikbetrieb geheißen hatte, eine solche Kritik sei „rechtsextrem“
und „menschenverachtend“. Das jahrelange Engagement der Bürgerbewegung pro Köln
gegen den Drogentreff des „Junkie Bundes“ in der Taunusstraße wird in dem „Express“-Artikel
selbstverständlich mit keiner Silbe erwähnt!
Wir sagen dem „Express“ und der
Kölner FDP: Herzlich willkommen im wirklichen Leben! Leider haben die Kölner
nicht immer genug Zeit, um auf euch zu warten. Und wer zu spät kommt, den
bestraft bekanntlich das Leben ...
22. September 2006:
Auf zum
Endspurt!
Stellungnahme der
Ehrenfelder Anwohnerinitiative zur neuesten Entwicklung in Sachen Großmoschee
Auch die
Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen die Großmoschee hat heute sofort auf die umfassende Presseberichterstattung zum Thema DITIB-Moschee reagiert. In
einem Brief
an sämtliche Mitglieder und Unterstützer der Anwohnerinitiative sowie weitere
wichtige Multiplikatoren stellt deren Sprecherin Marylin Anderegg klar, daß man
sich derzeit auf der Zielgeraden in Richtung Bürgerentscheid befinden würde.
Über 11.000 Kölner hätten inzwischen das Bürgerbegehren unterschrieben, der
Kampf gegen das Islamisierungsprojekt sei deshalb noch lange nicht verloren - im
Gegenteil! Die Aussendung unter dem Motto „Auf zum Endspurt“ enthält
folgerichtig auch weitere Unterschriftenlisten und Informationsmaterial über die
unseriöse Berichterstattung der Kölner DuMont-Zeitungen.
22. September 2006:
Kein
neuer Sachstand bei Kölner Großmoschee
Auch wenn
die Kölner DuMont-Zeitungen und die politische Klasse propagandistisch aus allen
Rohren feuern: Es gibt beim geplanten Neubau der DITIB-Großmoschee in
Köln-Ehrenfeld rechtlich keinen neuen Sachstand! Die
türkisch-islamische Union DITIB hat mit Hilfe ihrer Unterstützer aus der Kölner
Politik und Medienlandschaft lediglich verkündet, daß sie sich jetzt auf den
Entwurf der Architekten Böhm festgelegt hat.
Davon
abgesehen gibt es weiterhin nicht die dafür notwendige Bebauungsplanänderung,
geschweige denn einen konkreten Bauantrag! Auf der anderen Seite nähert sich das
Bürgerbegehren gegen die Großmoschee zügig der 20.000-Unterschriftenmarke an,
bei der dann eine Volksabstimmung über das Projekt durchgeführt werden könnte.
Dies dürfte wohl auch der Grund für die plötzliche Propagandaoffensive der
Moscheebaubefürworter sein. Solche politischen Überlegungen bestätigte
Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) im „Stadt-Anzeiger“: Das Bauvorhaben
müsse schnell umgesetzt werden, um es aus dem nächsten Kommunalwahlkampf
heraushalten zu können. „Das hätten Stadt und DITIB nicht verdient.“
Doch
aufgepaßt: Sollte die Stadt bei der Änderung des Bebauungsplanes oder der
Antragsgenehmigung zu sehr aufs Tempo drücken und deswegen gegen geltende
Vorschriften verstoßen, wird auf die Verantwortlichen eine gewaltige Klagewelle
zu rollen. Und dann wird das Thema Großmoscheebau sicher noch bis 2009 aktuell
bleiben …
21. September 2006:
„Kriegsstratege“ Alfred Neven DuMont
über den blutigen Libanon-Konflikt:
„… ein Spiel, ein
Schauspiel, eine Partie Schach“
Manchen Menschen sagt man
im fortgeschrittenen Alter eine gewisse Weisheit und Güte nach – andere werden
eher wunderlich und starrsinnig. Es ließe sich wohl trefflich darüber streiten,
zu welcher Kategorie der inzwischen fast 80jähige Kölner Medienmogul Alfred
Neven DuMont gehört.
Als Entscheidungshilfe sollte man dabei ein Interview zu Rate ziehen, das der
Großverleger („Stadt-Anzeiger“, „Rundschau“, „Express“) kürzlich der
israelischen Zeitung „Ha’aretz“ gegeben hat. Die darin enthaltenen umstrittenen
militärischen Ratschläge des Kölner Ehrenbürgers für die israelische Armee und
Politik sollten schon zu denken geben. Die Fraktion pro Köln hat jedenfalls für
die nächste Sitzung beantragt, daß sich der Stadtrat von Alfred Neven DuMonts
Äußerungen umgehend distanzieren soll, um einen möglichen Ansehensverlust der
Stadt Köln im In- und Ausland zu verhindern.
weiter
21.
September 2006:
„Stadt-Anzeiger“ zündet wieder mal Nebelkerzen
„Augen zu
und durch“ scheint das neue Motto bei der Berichterstattung des
„Stadt-Anzeigers“ über die geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld zu sein.
Anläßlich der DITIB-Entscheidung für die Architekten Gottfried und Paul Böhm
sollen die Bürger mal wieder vor vermeintlich vollendete Tatsachen gestellt
werden. „Da DITIB das Gelände gehört, kann der Verband
dort aber bauen wie er will, wenn er sich an die Höhenvorgaben des noch gültigen
Bebauungsplanes hält“, tönt der Rechts-„Experte“ Helmut Frangenberg in einem
Artikel auf Seite Eins des Lokalteils.
Aber Herr
Frangenberg, lesen Sie nicht auch täglich unsere Internetseite? Dann müßten Sie
doch eigentlich schon von der Entscheidung der Regierung von Oberbayern gehört
haben, die eben erst aus anderen baurechtlichen Gründen, wie zum Beispiel der
Wahrung des „sozialen Wohnfriedens“, einen Großmoschee-Neubau in München - laut
der Regierung von Oberbayern ein städtebaulicher „Fremdkörper“ - gestoppt hat
(siehe Bericht unten). Denn kein Mensch darf in Deutschland „bauen wie er will“,
erst recht keine protzige Großmoschee mit 18.000 Quadratmeter
Bruttogeschoßfläche und zwei 55-Meter-Minaretten!
Aber mit der
vollen Wahrheit nimmt man es beim „Stadt-Anzeiger“ offensichtlich nicht ganz so
ernst. So auch wieder in besagtem Artikel über die geplante Großmoschee.
Immerhin: Das Bauvorhaben sei „umstritten“: „Eine Bürgerinitiative sammelt im
Bündnis mit der rechtsextremen Gruppierung Pro Köln Unterschriften gegen das
Projekt.“ Was Herr Frangenberg leider „vergessen“ hat zu erwähnen: Diese
„Unterschriftensammlung“ ist in Wirklichkeit ein gesetzliches Bürgerbegehren
nach § 26 der Gemeindeordnung NRW, an dessen Ende ein offizieller
Bürgerentscheid (Volksabstimmung) über die DITIB-Großmoschee stehen könnte. Von
den dafür benötigten 20.000 Unterschriften wurden bereits mehr als 10.000
beigebracht – auch ein kleines Detail, das Herr Frangenberg „vergessen“ hat …
20.
September 2006:
Regierung von Oberbayern stoppt die
Münchner Großmoschee:
„Fremdkörper“ im Ortsbild
und Gefährdung des „sozialen Wohnfriedens“
Es geht also doch! Die
Regierung von Oberbayern hat die in München geplante Großmoschee als
„Fremdkörper“ im Stadtteil Sendling abgelehnt. Ein baurechtlicher Vorbescheid
der Stadt München wurde aufgehoben.
Über die rechtlichen Gründe für die Entscheidung der oberbayerischen
Aufsichtsbehörde schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ unter anderem: „Der
‚massive Baukörper’ verstoße gegen das Gebot der Rücksichtnahme … Dies betreffe
insbesondere die geschützten Rechtsgüter ‚der Belichtung und Besonnung sowie die
Gewährleistung des sozialen Wohnfriedens’. Schließlich beeinträchtige die
geplante Moschee auch das Ortsbild. Der massige und quadratische Baukörper mit
Kuppel und Minaretten beeinträchtige die städtebauliche Struktur des Gotzinger
Platzes … Der Baukörper komplettiere ‚nicht die räumlichen und städtebaulichen
Qualitäten dieses Ortes, sondern wirkt dort als Fremdkörper’.“
Diese
baurechtliche Entscheidung aus München läßt die Kölner Verantwortlichen in
Sachen Moscheebau ziemlich alt aussehen. Schließlich heißt es hier von PDS bis
CDU einhellig, daß die DITIB in Ehrenfeld und Mevlana in Porz im Prinzip bauen
könnten, was sie wollten. Die Anwohner hätten keine demokratischen
Mitspracherechte und die beiden Bürgerbegehren gegen die Moscheebauten wären
sowieso hochgradig unsinnig und rechtswidrig.
Von wegen!
Die Argumentation der Moscheebaugegner und der Bürgerbewegung pro Köln hat sich
mit der Münchner Entscheidung noch einmal deutlich bestätigt. Was im übrigen
auch für Laien schon klar ersichtlich war. Schließlich weiß jeder „Häuslebauer“,
daß ihm von der Anzahl der Stockwerke über die Form des Gartenzauns bis hin zur
Farbe der Hauswand der Staat und die Gesellschaft bis ins kleinste Detail mit
hinein reden. Das gleiche gilt selbstverständlich mindestens ebenso für die
Ausmaße und den Standort einer riesigen Großmoschee. Die Strategie der
politischen Klasse in Köln, die Moscheebaugegner zu entmutigen, dürfte damit
endgültig gescheitert sein.
Packen wir
deshalb alle mit an und verhindern wir auch hier in Köln gefährliche
Islamisierungsprojekte – ob in Ehrenfeld oder in Porz!
19. September 2006:
„Von links nach rechts“
Immer mehr engagierte
Bürger dieser Stadt erkennen langsam, daß sie seit Jahrzehnten von der
etablierten Politik belogen und betrogen wurden. Schon die Kommunalwahl 2004 war
mit dem Ratseinzug von pro Köln in Fraktionsstärke ein Aufbruchssignal. Seitdem
wächst der Widerstand gegen die verbrauchte politische Klasse weiter an.
Pro Köln merkt das auch an steigenden Mitgliederzahlen und vielen Interessenten.
Neu sind zudem immer mehr Bürger oder Bürgervereine, die mit ihrem vollen Namen
für eine andere Politik eintreten und pro Köln als Alternative zu den
Altparteien hervorheben. Beispielhaft dafür möchten wir an dieser Stelle das
Schreiben eines Kölner Bürgers an den Oberbürgermeister und alle Fraktionen
auszugsweise wiedergeben, worin seine politische Weiterentwicklung „von
links nach rechts“ ausführlich geschildert wird:
weiter
18. September 2006:
Denkmal für die
Opfer des Bombenkriegs
In der
Ratssitzung am 28. September soll nach dem Willen der Linksfraktion die
Errichtung eines Denkmals für Deserteure und andere straffällig gewordene
Wehrmachtsangehörige beschlossen werden.
Die Fraktion pro Köln steht diesem völlig abwegigen Vorhaben ablehnend gegenüber
und hat hierzu einen
Änderungsantrag
eingebracht: Statt an Deserteure soll in Zukunft an die zehntausenden
unschuldigen Opfer des alliierten Bombenkriegs gegen Köln während des 2.
Weltkriegs erinnert werden. Wörtlich heißt es in dem pro-Köln-Antrag:
weiter
16. September 2006:
10.000 Unterschriften
gegen die Groß-Moschee
Die Hälfte ist geschaffen: Mittlerweile
haben 10.000 Kölner das Bürgerbegehren der Ehrenfelder Anwohner-Initiative gegen
den geplanten Bau einer Groß-Moschee an der Inneren Kanalstraße Ecke Venloer
Straße unterschrieben. Mindestens 20.000 Unterschriften müssen beigebracht
werden, damit die Frage, ob der islamische Sakralbau errichtet werden darf oder
nicht, den Kölnern im Rahmen eines Bürgerentscheids zur Abstimmung vorgelegt
wird. Klar ist aber: pro Köln und die Anwohner-Initiative werden deutlich mehr
als das erforderliche Minimal-Quotum sammeln. Intern werden bei der
Anwohner-Initiative jetzt schon 25.000 Unterschriften anvisiert.
weiter
15.
September 2006:
Mehr Geld
für Rheinenergie-Aufsichtsräte
500 Euro
pro Sitzung – das kann doch wohl noch nicht alles gewesen sein?! So zumindest
scheinen die Aufsichtsräte der stadtnahen Rheinenergie AG zu denken. Laut
Aufsichtsratschef Rolf Bietmann (CDU) sollen es künftig zumindest 750 Euro pro
Sitzung sein, nach dem Willen der Arbeitnehmervertreter (!) im Gremium sollten
es angeblich sogar 1.000 Euro werden! „Augenmaß,
Bescheidenheit, den Gürtel enger schnallen“ – ja sicher doch, aber gefälligst
bei den anderen; den normalen, einfachen Bürgern dieser Stadt. Wer solche
Arbeitnehmervertreter hat, der braucht sich über so manche Ungerechtigkeit nicht
mehr wundern. Klüngel-Veteran Bietmann hielt laut „Express“ eigentlich selbst
1.000 Euro für noch zu wenig, aber der kritischen Öffentlichkeit könne man so
etwas nicht vermitteln. Deshalb müssen sich jetzt die Aufsichtsräte
wahrscheinlich mit einer „nur“ 50prozentigen Steigerung ihrer Bezüge zufrieden
geben.
Pro Köln
sagt dagegen:
Schluß mit
der Ausplünderung der öffentlichen Kassen, mit Postenschacher und maßloser
Bereicherung! Es kann nicht sein, daß die aus den Stadtwerken hervorgegangene
Rheinenergie AG Luxusfeste mit ausgewählten Politikern feiert oder ihre
Aufsichtsräte noch üppiger entlohnt, während sie gleichzeitig den sozial
Schwachen rücksichtslos den Gashahn abdreht und den Strom sperrt! Diese
widerwärtige Verhaltensweise ist ein weiterer Grund dafür, warum die herrschende
Klasse dieser Stadt endlich ausgewechselt werden muß!
15. September 2006:
Köln
multikriminell
Mit trauriger
Regelmäßigkeit wird den Kölner Bürgern immer wieder vor Augen geführt, wozu die
unkontrollierte Massenzuwanderung in ihrer Heimatstadt geführt hat. Besonders
bildungsferne und außereuropäische Einwanderergruppen haben zum Teil riesige
Integrationsschwierigkeiten – begleitet von schulischem Versagen,
Arbeitslosigkeit und Kriminalität.
In ethnisch-sozialen Brennpunktvierteln hat sich daraus eine gefährliche
Mischung entwickelt, die zur Bildung hochkrimineller Jugendbanden oder
rechtsfreier Räume in bestimmten Gemeinschaftsunterkünften geführt hat. Aktuelle
Beispiele dafür sind der Prozeßbeginn gegen die multikulturelle Jugendbande
„Bickendorf Gangsters“ und ein spektakulärer Polizeieinsatz in einem
„Übergangsheim“ für „mobile ethnische Gruppen“ am Volksgarten. Beide Ereignisse
zeugen von einer hohen kriminellen Energie der Beteiligten und einer totalen
Ablehnung unserer Rechtsordnung. weiter
14. September 2006:
Nächste
„Objektiv“
bereits in Vorbereitung
Die nächste Ausgabe der nonkonformen Kölner
Schüler- und Jugendzeitung „Objektiv“ befindet sich bereits in Vorbereitung.
Nachdem die inzwischen restlos verteilte Erstausgabe für ein bundesweites Medienecho und völlig abwegige
Empörungsrituale bei den Kölner Altparteien gesorgt hatte, will die „Objektiv“-Redaktion
bald ihre eigene Antwort auf die linke Hetzkampagne geben. Garantiert
politisch unkorrekt, frei im Denken und erfrischend jugendlich!
 |
Themen des
nächsten Heftes sind u.a. die oben beschriebene Medienhetze gegen
„Objektiv“,
die Kölner Asylpolitik
sowie Kriminalität und Terrorgefahr in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Daneben gibt es wie gehabt Unterhaltsames, Freizeittips und vieles mehr ...
|
13. September 2006:
Keine
Bevorzugung von Einwanderern
Die Fraktion pro Köln
lehnt die Forderung des Zentralinstituts Islamarchiv Deutschland und des
Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde Deutschlands, Kenan Kolat, nach einer
Migrantenquote für den öffentlichen Dienst ab. In einem
Antrag für die
September-Sitzung des Rates fordert pro Köln, daß die Aufnahme in den Dienst der
Verwaltung auch künftig unabhängig von der Herkunft des Bewerbers ausschließlich
nach dem Gesichtspunkt der persönlichen Qualifikation erfolgen darf.
weiter
12. September 2006:
Verschwendete Steuergelder?
Die Stadt
Köln ist pleite. An allen Ecken und Enden muß gespart werden. Das wissen nicht
nur schlaglochgeplagte Autofahrer oder hortplätzesuchende Eltern. Doch trotz
dieser finanziellen Misere wird an bestimmten Stellen immer noch das Geld mit
vollen Händen aus dem Fenster hinaus geworfen.
Besonders bei einschlägigen Multikulti-Projekten ist dieser Mißstand hinlänglich
bekannt. Noch verwunderlicher erscheint es allerdings, daß die etablierte
Stadtpolitik auch abseits ihrer ideologischen Lieblingsprojekte gerne einen
teuren Schildbürgerstreich nach dem anderen macht. Hier ist dann wohl eher
schlichte Unfähigkeit statt Böswilligkeit im Spiel, so wie im aktuellen Fall der
gescheiterten Einführung des sogenannten „mPark“-Systems.
weiter
11. September 2006:
Pro-Köln-Antrag auf
Ortsbesichtigung abgelehnt:
Hilfeschrei aus
Humboldt-Gremberg stößt bei Kölner Altparteien auf taube Ohren
Es gibt in Köln ein
altes Arbeiterviertel, in dem in den letzten Jahrzehnten grundlegende
Veränderungen stattgefunden haben (wie in anderen Veedeln auch). Die Bevölkerung
in Humboldt-Gremberg
besteht zu einem hohen Anteil aus Menschen ‚mit Migrationshintergrund’, der
in diesem Bereich wahrscheinlich die 50-Prozent-Marke schon überschritten hat.
Die
verbliebene deutsche Restbevölkerung versucht, soweit es möglich ist, aus dem
Stadtteil wegzuziehen, und ältere Menschen, die dort bleiben müssen, verlassen
abends ihre Wohnungen kaum noch und schließen die Haustüren fest zu.
weiter
10. September 2006:
Wie der
„Stadt-Anzeiger“ manipuliert
Ein
Musterbeispiel für manipulative Berichterstattung lieferte der „Kölner
Stadt-Anzeiger“ wieder einmal am 7. September mit einem Bericht über die jüngste
Sitzung der Bezirksvertretung Porz. Darin heißt es
zunächst sachlich richtig, die Bezirksvertretung Porz habe „es abgelehnt,
Bezirksbürgermeister Horst Krämer zu einem vorübergehenden Amtsverzicht
aufzufordern.“ Und weiter: „Mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, FDP und
Linkspartei lehnte es das Stadtteilparlament ab, einen Antrag der rechtsextremen
‚Bürgerbewegung pro Köln’ zu beraten, in dem Krämer aufgefordert wird, sein Amt
wegen eines gegen ihn laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahrens
ruhen zu lassen. Krämer gehört zu einer Gruppe von CDU-Politiker um den
ehemaligen Parteichef Richard Blömer, gegen die im Zusammenhang mit der
Parteispendenaffäre der Kölner CDU ermittelt wird. Der Bezirksbürgermeister
hatte in der Vergangenheit mehrfach seine Unschuld beteuert.“
Einmal abgesehen
von den allgemeinen, unsachlichen Beschimpfungen gegen pro Köln („rechtsextrem“)
verfälscht der Autor dieses Artikels die Fakten durch offenbar gezieltes
Weglassen. Der Artikel unterschlägt nämlich die nicht ganz unwesentliche
Tatsache, daß die Porzer pro-Köln-Fraktion nicht bereits auf allgemeine
staatsanwaltschaftliche Ermittlungen hin ihren Antrag eingebracht hat, Krämer
möge für die Dauer seines Korruptions-Strafverfahrens sein Amt als
Bezirksbürgermeister ruhen lassen, sondern erst, nachdem der zuständige Richter
eine mittlerweile gegen Krämer vorliegende Anklageschrift zur Hauptverhandlung
zugelassen hat. Das ist durchaus etwas anderes, denn für die Zulassung der
Anklage entscheidet sich ein Strafgericht erst nach einer entsprechenden
rechtlichen Würdigung des Inhalts der Anklageschrift.
Mit einer solchen Gefälligkeits-Journaille
im Rücken tun sich der Korruption verdächtige Politiker leicht. Sie können
davon ausgehen, daß ihnen die regionalen Meinungsmacher so lange wie möglich
den Rücken freihalten. Da müssen schon auswärtige Massenmedien Druck machen und
auf Aufklärung drängen, bevor sich etwas bewegt. - Köln ist offenbar doch nicht
ganz zufällig zu dem Ruf gekommen, eine Hochburg der Korruption in Deutschland
zu sein.
7. September 2006:
Bürgerbegehren liegt CDU schwer
im Magen
Das Bürgerbegehren gegen die
geplante Groß-Moschee in Ehrenfeld scheint der Kölner CDU schwer im Magen zu
liegen. Das läßt sich jedenfalls zwischen den Zeilen eines
Artikels
der links-alternativen „tageszeitung“ herauslesen, die mit dem Ehrenfelder
CDU-Politiker Uckermann nach seinem Schaufenster-Strafantrag gegen pro Köln
gesprochen hat. Der CDU-Mann scheint sich zu sorgen, wie die „taz“ schreibt,
„denn die Stimmung im Stadtteil wird immer problematischer. Schon mehr als 8.000
Menschen sollen ein von ‚Pro Köln’ unterstütztes Bürgerbegehren gegen den
Moscheebau unterschrieben haben. 20.000 werden für einen Bürgerentscheid
gebraucht.“ – Die Sorgen sind berechtigt. Pro Köln und die Anwohner-Initiative
werden es schaffen, mehr als die benötigten 20.000 Unterschriften beizubringen,
das hat die Entwicklung der letzten Wochen gezeigt. Immer mehr Kölner sind
bereit, eine Unterschrift gegen das multi-kulturelle Prestige-Projekt der Kölner
Stadtspitze zu leisten.
7. September 2006:
Betteln mit Kindern soll
verboten werden
Die Fraktion pro Köln hat für
die Ratssitzung am 28. September eine Resolution eingebracht, mit der die
Landesregierung aufgefordert werden soll, gesetzgeberisch tätig zu werden mit
dem Ziel, das Betteln mit Kindern in Nordrhein-Westfalen zu verbieten. Immer
wieder setzen auch im Kölner Stadtgebiet professionelle Bettler – oft Mütter aus
der Volksgruppe der Roma und Sinti – Kinder zur Ertragssteigerung ein.
Verschiedentlich wurde im Stadtgebiet beobachtet, daß solche bettelnden Mütter
mit Kindern aus Kraftfahrzeugen der Mittel- oder Oberklasse aussteigen und
offenbar zur wirtschaftlichen Ertrags-Optimierung im jeweiligen Stadtteil
strategisch geschickt verteilt werden.
Eine solche wirtschaftliche
Aktivität dürfte im Regelfall nicht dem Kindeswohl dienen. Wie aus einer
Mitteilung der Verwaltung vom 07.09.2006 an den Ausschuß Soziales und Senioren
hervorgeht, bestehen indessen derzeit nicht die gesetzlichen Voraussetzungen für
die Aufnahme eines Verbotes des Bettelns mit Kindern in das städtische Ortsrecht.
Vielmehr müssen demnach Mitarbeiter der Ordnungsbehörde bzw. der Polizei in
jedem Einzelfall prüfen, ob die Mitnahme eines Kindes beim Betteln
(beispielsweise im Winter ohne entsprechende Bekleidung oder über einen sehr
langen Zeitraum) gegen allgemeine rechtliche Bestimmungen verstößt und deshalb
ein Eingreifen notwendig macht. Diese Situation kann nur als unbefriedigend
bewertet werden, zumal sie immer wieder auch Einsätze von Mitarbeitern der
Ordnungsbehörde oder der Polizei auslöst, die dann vor Ort feststellen müssen,
daß im konkreten Fall die gesetzlichen Voraussetzungen für ein – moralisch
gebotenes - Einschreiten nicht vorliegen. Deshalb ist ein Tätigwerden des
zuständigen Gesetzgebers dringend geboten.
6. September 2006:
CDU-Politiker
will pro-Köln-Flugblatt verbieten lassen
Wie der WDR im
Internet meldet, will der stellvertretende Bürgermeister des Kölner Stadtteils
Ehrenfeld, Jörg Uckermann (CDU), mit einer Strafanzeige verhindern, daß pro Köln
ein Flugblatt weiter verbreiten kann, das sich mit der Frage beschäftigt, ob
einer der beiden kürzlich festgenommenen Bahn-Bomber zum Umfeld der
DITIB-Moschee an der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße gehörte. „In
diese Moschee ging er zum beten“, schlagzeilte die Kölner Ausgabe der „Bild“-Zeitung
am 23. August und zeigte dazu ein Foto der DITIB-Moschee. Das Blatt zitierte
zudem einen ortskundigen Bürger mit dem Satz: „Er ging mit seinem Freund ständig
in die Moschee.“ Pro Köln hat mit einem schwerpunktmäßig in Ehrenfeld
verbreiteten Flugblatt (hier
als PDF-Datei abrufbar) die Öffentlichkeit über diesen Zusammenhang informiert.
Die
Aufklärungsarbeit der Bürgerbewegung scheint Teilen der Kölner CDU ein Dorn im
Auge zu sein. Sie scheuen offenbar einen unvoreingenommenen Blick auf die Fakten
im Zusammenhang mit der Diskussion um den geplanten Ausbau der DITIB-Moschee zu
einem Prunkbau mit Kuppel und 55 Meter hohem Minarett, dem die CDU-Ratsfraktion
bereits zugestimmt hat. Dazu erklärt der Geschäftsführer der Fraktion pro Köln,
Manfred Rouhs:
„Die
Demokratiefeindlichkeit der Kölner CDU müßte eigentlich ein Fall für den
Verfassungsschutz sein – aber da ja die Partei in Land und Bund an der Regierung
beteiligt ist, kommt eine geheimdienstliche Überprüfung ihrer Verfassungstreue
selbstverständlich nicht in Frage. Uckermann & Co. wollen verhindern, daß die
Ehrenfelder Bürger unvoreingenommen über alle Fakten im Zusammenhang mit dem
geplanten Bau der Groß-Moschee informiert werden. Indessen ist es in Deutschland
jedermanns gutes, grundgesetzlich verbrieftes Recht, sich aus allgemein
zugänglichen Quellen zu informieren. Genau das hat auch pro Köln getan – und
daraus die nötigen Konsequenzen gezogen.
Selbstverständlich werden wir das
umstrittene Flugblatt weiter verbreiten. Und wir lassen derzeit die Möglichkeit
rechtlicher Schritte gegen Herrn Uckermann prüfen, der irreführend den Eindruck
zu erwecken versucht, der Inhalt unseres Flugblattes sei volksverhetzend.“
5. September 2006:
Schramma-Verfahren geht in den zweiten Jahrgang
In diesen Tagen hat sich die
Eröffnung des Strafverfahrens gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma im
Zusammenhang mit dem Bau der neuen Messehallen in Deutz zum ersten Mal gejährt.
Wohl im Zusammenhang mit dem Jubiläum teilte die Verwaltung auf eine Anfrage
hin mit, das Verfahren, für das die Stadt Köln Unterlagen zur Verfügung stellen
muß, - was indessen jeweils der Tendenz nach eher schleppend geschieht -, ziehe
sich auch deshalb so lange hin, weil sich das beauftragte
Wirtschaftsprüfungsunternehmen erst in den „komplexen Sachverhalt einarbeiten“
müsse und zudem noch seinerseits ein Fachunternehmen mit der Prüfung beauftragt
habe.
Das ist schon erstaunlich: Fritz Schramma glaubte
seinerzeit, eine Entscheidung in Sachen Messebau innerhalb kürzester Zeit
treffen zu können. Jetzt sind professionelle Wirtschaftsprüfer nebst
Sub-Unternehmer sogar innerhalb eines ganzen Jahres nicht in der Lage, denselben
Sachverhalt einer Beurteilung zu unterziehen …
4. September 2006:
Bürgerbegehren soll
unsichtbar bleiben
Obwohl die von pro Köln
unterstütze Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen den geplanten Bau einer
Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße bereits von mehr als
8.000 Kölner Bürgern mit einer Unterschrift unterstützt worden ist, soll sie
keine Möglichkeit bekommen, für ihr Anliegen im Stadtgebiet mit Plakaten zu
werben. Die Stadt Köln hat es abgelehnt, eine von der Anwohnerinitiative
beantragte Sondernutzungsgenehmigung zu erteilen, obwohl es bundesweit üblich
ist, auf Bürgerbegehren auch mit Plakaten hinzuweisen. Dem Plakat-Verbot kommt
eine besondere Bedeutung zu, weil das Bürgerbegehren offenbar einer totalen
Medienblockade unterliegt und sehr viele Kölner noch gar nicht wissen, daß sie
die Möglichkeit haben, mit ihrer Unterschrift gegen den geplanten Ausbau jener
Moschee, in der einer der Bahnbomber ein- und ausging, zu einem Prunkbau mit
orientalischer Kuppel und 55 Meter hohem Minarett Stellung zu beziehen.
Die große Zahl von Unterschriften, die innerhalb von zwei
Monaten beigebracht werden konnte, ist auf eine massive Flugblatt-Verteilung in
Ehrenfeld durch die Anwohnerinitiative und auf die stabile Verankerung der
Bürgerbewegung pro Köln in der Bevölkerung der Domstadt zurückzuführen. Indessen
werden sich die Ehrenfelder mit dem ablehnenden Bescheid der Stadtspitze nicht
zufrieden geben. Marylin Anderegg, die Sprecherin der Anwohnerinitiative, hat
einen Anwalt damit beauftragt, zu überprüfen, welche Möglichkeiten bestehen,
gegen das Verbot der Plakatwerbung vorzugehen. Sie erklärt: „Wir werden notfalls
vor Gericht gehen. Alle Kölner sollen wissen, daß sie gegen die Groß-Moschee
unterschreiben können. Es kann nicht richtig sein, daß überall in Deutschland
Bürgerbegehren auch mit Plakaten beworben werden dürfen – nur in Köln nicht!“
1. September 2006:
Ethnische Segregation bei
„Spiegel“ online
Können Sie ein deutsches
Fotomodell ohne weiteres von einem tschechischen unterscheiden? Oder von einem
niederländischen? Nein? – Wir vielleicht auch nicht. Aber „Spiegel“ online kann!
Und läßt sich umfassend (bitte
hier klicken) über Bilder eines jungen, hübschen Mädchens aus, das zwischen
die Fronten eines politisch motivierten Kulturkampfes zu geraten droht. Aus
selbstverständlich rein publizistischem Interesse werden dann auch beim
„Spiegel“ entsprechende Bildchen, die von Softerotik-Seiten stammen sollen,
„dokumentiert“ – erfahrungsgemäß ist das nicht schlecht für die Zugriffszahlen.
Vor allem der Anteil männlicher „Spiegel“-online-Nutzer dürfte größer geworden
sein, seit die Fotos im Netz stehen.
Enttäuschen müssen wir indessen
die Hoffnungen der Gegenseite, pro Köln oder die Herausgeber der Schülerzeitung
„Objektiv“ müßten nun Rücklagen bilden für eine juristische Auseinandersetzung
mit angeblichen oder tatsächlichen Inhabern von Verwertungsrechten an
Abbildungen, die in der „Objektiv“ erschienen sein sollen. Die juristische
Auseinandersetzung, über die der „Spiegel“ online spekuliert, gibt es nämlich
nicht. Aber die Gegenseite zitiert ja selbst sehr richtig: „Das ist ein großes
Gelabere und eine große Gerüchteküche.“
Die niederländischen
Dutch-Teen-Spezialisten haben wohl auch kaum ein Interesse an einer endgültigen
Aufklärung der Gerüchte. Denn solange noch spekuliert werden kann, suchen
eifrige „Kämpfer gegen rechts“ im kostenpflichtigen Bereich des
Dutch-Teen-Onlineangebotes nach Bildern junger Mädchen, die einem Fotomodell
möglichst ähnlich sehen sollen, das auf „Spiegel“ online mit der Losung „Deutsch
ist geil“ präsentiert worden ist. Klar: Mit so was kann man sich stundenlang
beschäftigen …
Was aber wirklich verblüfft, ist die unverhüllte Bigotterie
der „Spiegel“-online-Macher, die moralinsauer gegen rechts den Zeigefinger
erheben und Wasser predigen, aber selbst vom süßen Wein der mitteleuropäischen
Softerotik-Kultur trinken.
1. September 2006:
Bürgerbegehren gegen die Kölner
Großmoschee:
8.000 Unterschriften gesammelt
Ein Erfolg
des Bürgerbegehrens
gegen die Großmoschee in Köln-Ehrenfeld wird immer wahrscheinlicher. Nach gut
zwei Monaten haben bereits über 8.000 Kölner Bürger eine
Unterstützungsunterschrift geleistet.
Wenn es in diesem Tempo weitergeht, kann in rund zwei Wochen die 10.000-Marke
gerissen werden und es zum Endspurt übergehen. Insgesamt werden 20.000
Unterschriften benötigt.
Ein erfolgreiches Bürgerbegehren wäre auch ein
bundesweites Signal für alle Moscheebaugegner in den verschiedensten Städten des
Landes. Denn zum ersten Mal gerät ein großes Islamisierungsprojekt mit Hilfe
direktdemokratischer Mittel in Bedrängnis. Das könnte Vorbildcharakter für
andere islamkritische Anwohnerinitiativen und politische Gruppierungen haben.
Damit endlich die Bürger selbst über die Zukunft ihrer Heimat entscheiden
können!
31. August 2006:
Pro Köln wehrt sich
gegen Diskriminierungen
Nachdem sich die
politische Führung der Stadt Köln bei der Behandlung der Fraktion pro Köln
ausnahmsweise für einige Monate einigermaßen an Recht und Gesetz gehalten hat,
ist jetzt eine neue Diskriminierungs- und Rechtsbruchkampagne gestartet worden.
Angefangen bei neuen Geschäftsordnungstricks, über die Aushebelung des
Fragerechts der Opposition bis hin zu einem
unterschlagenem Änderungsantrag in der Bezirksvertretung Porz – die
politische Klasse um Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) scheint sich für
nichts mehr zu schade zu sein.
So wurde in der Ratssitzung
am Dienstag erneut die Geschäftsordnung geändert, um pro Köln mit Tricks und
formalen Winkelzügen das Wasser abgraben zu können. Hatten die Abschaffung der
Fraktionsvorsitzendenbesprechungen und die Verkürzung der Redezeiten noch nicht
die erwünschte Wirkung erzielt, so wurden jetzt zusätzlich die zahlreichen
Anträge der Fraktion pro Köln ans Ende der Ratssitzungen verbannt, um die
unliebsamen Vorschläge vor weniger Saalpublikum verhandeln zu können!
Das demokratische
Minderheitenrecht der schriftlichen Anfrage wurde ebenfalls -
wie schon berichtet - Anfang der Woche im
Finanzausschuß weiter ausgehebelt. Weil die etablierten Parteien bei der
Offenlegung der Mietkosten für die Fraktionsräumlichkeiten ein schlechtes Bild
wegen ihrer Luxus-Unterbringung im Rathaus fürchteten, wurden die Zahlen von
CDU, SPD und FDP einfach nicht herausgegeben. Die Fraktion pro Köln hat
zwischenzeitlich ein Anwaltsbüro eingeschaltet, der Gang vor das
Verwaltungsgericht Köln wird nicht mehr ausgeschlossen.
29. August 2006:
Altparteien ohne
Argumente
Eine aktuelle Stunde
der CDU-Fraktion löste in der heutigen Ratssitzung hitzige Diskussionen aus.
Denn die CDU griff aufgrund des Kölner Terror-Bombers traditionelle
pro-Köln-Themen auf: besserer Schutz vor dem islamischen Terrorismus und mehr
innere Sicherheit.
In der Debatte freilich versagte CDU-Fraktionsvorsitzender Winrich Granitzka auf
ganzer Linie – mehr als eine bessere Videoüberwachung der Bahnhöfe fiel dem
ehemaligen Polizisten nicht ein. Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Judith Wolter
betonte dagegen die Notwendigkeit eines weiterführenden Ansatzes: Neben
möglichen Sofortmaßnahmen müsste auch die Wurzel des Problems analysiert werden.
Denn erst mit der Massenzuwanderung aus islamischen Ländern wäre in Deutschland
und Köln ein derartiges Terrorpotential entstanden.
weiter
29. August 2006:
Zehn mal pro Köln
Auf der heutigen
Ratssitzung, Beginn 15.30 Uhr im Spanischen Bau des Rathauses, stehen insgesamt
zehn Anfragen und Anträge der Fraktion pro Köln auf
der Tagesordnung. Übrigens zum letzten Mal in der chronologischen
Reihenfolge ihres Eingangs. Denn die Altparteien wollen die Geschäftsordnung
dahingehend ändern, daß in Zukunft zuerst ihre Anträge behandelt werden.
Gegenüber der „Stadt-Revue“ verriet man auch warum: Am Anfang der Sitzungen sei
die Besuchertribüne noch zu gut gefüllt, da würden so viele Themen und Reden der
Bürgerbewegung pro Köln nicht ins politisch korrekte Bild passen.
Auch diesmal werden sich
CDU, SPD und Co. mit Sicherheit nicht über die Vorstöße von pro Köln freuen:
Unter anderem wird der CDU-Stadtrat Dr. Theodor Lemper wegen seiner Verwicklung
in den CDU-Spendenskandal aufgefordert, bis zum Ende seines Gerichtsprozesses
sein Amt als Vorsitzender des Kulturausschusses ruhen zu lassen. Daneben schlägt
pro Köln kommunalpolitische Maßnahmen hinsichtlich der bedrohlichen
demographischen Entwicklung vor, ebenso wie ein umfangreiches Paket zur
Verbesserung der Sauberkeit und Hygiene in den KVB-Aufzügen bei den
U-Bahn-Stationen. In einer Anfrage will die Fraktion pro Köln wissen, wie die
Stadt eine Verwaltungsprognose bewertet, daß in „absehbarer Zeit“ über 50
Prozent der Kölner einen „Migrationshintergrund“ haben werden, und ob künftig
dann ein Minderheitenschutz für die letzten Deutschstämmigen geplant sei.
29. August 2006:
Rechtsbruch im Finanzausschuß
Das Anfragerecht der Fraktion pro Köln im Finanzausschuß
scheint der politischen Spitze der Stadt Köln ein Dorn im Auge zu sein. Egal ob
es um pikante Details zu den Grundstücksgeschäften rund um das Barmer-Viertel
oder um die unverhältnismäßig hohen Mietkosten für die Altparteien geht – der
politisch weisungsgebundene Stadtkämmerer Peter Michael Soénius versucht zu
mauern, wo es nur geht. Schon vorher bewegten sich die
Verantwortlichen bei pro-Köln-Anfragen rechtlich oft auf dünnem Eis. Es wurde
regelmäßig ausweichend geantwortet oder die Fragen bewußt falsch verstanden.
Doch jetzt scheint eine neue Qualität im Umgang mit demokratischen
Minderheitenrechten in Köln erreicht worden zu sein. Die vorhandenen Zahlen zu
den Mietkosten für die Fraktionsräumlichkeiten von CDU, SPD und FDP wurden trotz
mehrmaliger Nachfragen und heftiger Proteste des pro-Köln-Ausschußmitgliedes
Markus Wiener nicht herausgegeben. weiter
28. August 2006:
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Geselligkeit, Kultur und politische
Diskussionen: Die pro-Köln-Mannschaft unternahm am Sonntag ihren inzwischen
schon fast traditionellen Schiffsausflug auf dem Rhein. An Bord des
Flaggschiffes der Köln-Düsseldorfer-Schiffahrtslinie, der „Rheinenergie“,
verbrachten über 50 Mitglieder und Förderer der Bürgerbewegung pro Köln
vergnügliche Stunden auf dem Hin- und Rückweg zum schmucken Rheinstädtchen
Linz. Dabei gab es neben dem
geselligen Vereinsleben auch viele interessante politische Diskussionen und
angeregte Einzelgespräche mit den Funktions- und Mandatsträgern der
Bürgerbewegung. In Linz angekommen, erläuterte ein ebenso sachkundiger wie
unterhaltsamer Reiseführer bei einem Stadtrundgang die architektonischen und
geschichtlichen Besonderheiten der 6.000-Seelen-Gemeinde. Wer wollte, konnte
sich zudem in der „Folterkammer“ des Stadtschlösschens schon mal geistig auf
langweilige Endlosreden der etablierten Politiker in manchen Ratssitzungen
einstellen. So war auch bei diesem Vereinsausflug für jung und alt etwas
geboten. Eine runde Sache, mit der der Zusammenhalt und die Solidarität im
Verband noch weiter gefestigt wurden. Damit das pro-Köln-Schiff auch in
Zukunft bei schwerer politischer See festen Kurs halten kann! |
28. August 2006:
Kölner Terror-Bomber radikalisierte sich
erst in Deutschland
Die Meldungen und
Berichte über die inzwischen drei verhafteten „Koffer-Bomber“ werden immer
beunruhigender. Inzwischen wurde sogar bekannt, daß sich die jungen Araber
anscheinend erst in Deutschland radikalisierten. Damit habe man es laut
Generalbundesanwältin Monika Harms nun also mit einer „inländischen
terroristischen Vereinigung“ zu tun! Eine Entwicklung, die ein bezeichnendes
Licht auf die multikulturelle Wirklichkeit in Köln-Ehrenfeld und anderswo wirft.
Schließlich hätte doch - nach den gängigen Klischees der Multikulti-Prediger -
der Kölner Terror-Bomber in der Ehrenfelder Peter Bauer-Straße glücklich und
friedlich mit seinen deutschen Nachbarn zusammenleben müssen …
weiter
24. August 2006:
Weiter bundesweite
Berichterstattung über Schülerzeitung „Objektiv“
Die konservative Berliner
Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe
ausführlich über die neue Kölner Schüler- und Jugendzeitung
„Objektiv“.
In dem durchaus kritischen, aber fairen Artikel geht die JF erfreulich
unvoreingenommen auf den „Wirbel um
eine rechte Schülerzeitung“ ein. Besonders die übertriebenen Reaktionen der
politischen Klasse stellt die JF als das bloß, was sie sind: reine
Konkurrenzabwehr. Wörtlich heißt es dazu:. „Vielmehr hat man den Eindruck, die
etablierten Parteien wurden völlig auf dem verkehrten Fuß erwischt und haben
Angst, daß pro Köln mit ‚Objektiv’ durchaus Jugendliche ansprechen könnte.“ -
Eine kluge Analyse, der man sich ohne Zweifel anschließen kann.
24. August 2006:
Hilfeschrei aus
Humboldt-Gremberg
Der Bürgerverein
Humboldt-Gremberg ist mit einem Brief über die unhaltbaren Zustände im Veedel an
die Kölner Zeitungen, pro Köln und andere politische Parteien an die
Öffentlichkeit gegangen.
In dem Schreiben
verweist die organisierte Anwohnerschaft besonders auf die schlimme Situation
rund um den „Junkiebund“ in der Taunusstraße. Desweiteren lädt der Bürgerverein
alle Kommunalpolitiker zu einem Abendspaziergang in diesem Bereich ein. „Sie
werden feststellen, was Humboldt in den letzten Jahren alles zu bieten hat:
Zuhälter, Prostitution, Dealer, Junkies, Überfremdung, Asoziale, Alkoholiker.“
weiter
23. August 2006:
Kölner Bombenleger aus dem Umfeld der
DITIB-Moschee?
Der zweite Bombenleger bei den geplanten Terroranschlägen auf
zwei Regionalzüge kommt aus dem Kölner Multikulti-Stadtteil Ehrenfeld!
Nachdem schon länger bekannt war, daß die Bomben auf dem Kölner Hauptbahnhof
plaziert worden sind, haben die Ermittler nun die Wohnung des zweiten, noch
flüchtigen Bombenlegers in der Ehrenfelder Peter-Bauer-Straße ausgemacht.
Bei einer Razzia sollen in der Wohnung des Islamisten Werkzeug und Drähte
gefunden worden sein – eine weitere Höllenmaschine war anscheinend schon in
Vorbereitung. „Bild Köln“ berichtet heute weiter, daß der Tatverdächtige zum
Beten regelmäßig in die DITIB-Moschee in der Venloer Straße gegangen sein soll.
Eben jene Moschee, die bald durch eine gewaltige Großmoschee ersetzt werden soll
– samt religiösem Schulungszentrum, Basar, Geschäftsräumen und sonstigen
Accessoires der islamischen Parallelgesellschaft!
weiter
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„Bild Köln“
berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, daß der zweite Bombenleger ständig zur
DITIB-Moschee gegangen sein soll. Genau an dieser Stelle an der Venloer
Straße/Ecke Innere Kanalstraße soll nach dem Willen der Kölner
Multikulti-Prediger schon bald eine Großmoschee mit 18.000 Quadratmeter
Bruttogeschoßfläche, zwei 55-Meter-Minaretten und riesiger Kuppel entstehen.
Im Moment kann nur noch das von pro Köln unterstütze
Bürgerbegehren
dieses Islamisierungsvorhaben stoppen. |
2 2.
August 2006:
CDU greift
pro-Köln-Anfrage auf
Die CDU-Fraktion hat für
die nächste Sitzung des Stadtrates beantragt, „die Schwimmbadbenutzungsgebühr
für in gemeinnützigen Sportvereinen organisierte Kinder/Jugendliche von derzeit
3,00 Euro auf 1,50 Euro zu halbieren “. Weiter heißt es in dem CDU-Papier: „Desweiteren
beschließt der Rat, die Schwimmzeiten der Vereine auch für das Jahr 2007 auf dem
Niveau des Jahres 2004 zu belassen“. Vorausgegangen ist diesem erfreulichen
CDU-Antrag eine
pro-Köln-Anfrage im heute tagenden Sportausschuß: Pro Köln weist darin auf
die ungerechte Gebührenbelastung für die Schwimmbadbenutzung durch Kölner
Vereine hin. Unter anderem wird bemängelt, daß die Vereine für ihre meist
jugendlichen Schwimmer stets den vollen Preis bezahlen müssen, obwohl die Bäder
immer öfter lange Zeit wegen Ferien oder Reparaturen geschlossen sind.
Abschließend heißt es in der Anfrage: „Wie rechtfertigt die Verwaltung diese
unverständliche und ungerechte Gebührenpraxis?“
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Dazu
erklärt die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Judith Wolter:
„Als Mitglied des Sportausschusses begrüße ich diesen
CDU-Antrag ausdrücklich. Es ist schön zu sehen, wie die Kölner
Christdemokraten unsere Anregungen aufgreifen und in Anträge umsetzen. Wenn
eine derartige Arbeitsteilung zwischen der CDU und pro Köln zu
Verbesserungen für den Schwimmsport und das Kölner Vereinswesen führt, dann
ist das ein echter Fortschritt.“
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21. August 2006:
Linke
Gewaltphantasien:
„Euch sollte man am nächsten Baum aufhängen“
Die völlig überzogene und hasserfüllte Medienhetze gegen das neue
nonkonforme Schülerzeitungsprojekt
„Objektiv“
zeigt bei schlichteren Gemütern unter den bundesdeutschen „Gutmenschen“ erste
Wirkung.
Neben zahlreichen positiven Reaktionen erreichten die „Objektiv“-Redaktion in
den letzten Tagen auch offene Aufrufe zur Gewalt – bis hin zu Morddrohungen. In
einer E-Mail an die jugendlichen Zeitungsverantwortlichen heißt es zum Beispiel
wörtlich: weiter
21. August 2006:
Bombenleger auf dem
Kölner Hauptbahnhof
Wie inzwischen allgemein
bekannt ist, hatten die beiden versuchten Terroranschläge auf deutsche
Regionalzüge ihren Ausgangspunkt am Kölner Hauptbahnhof. Die beiden
„südländisch aussehenden“ Bombenleger plazierten hier bei uns ihre
Mordinstrumente, die zum Glück nicht explodierten. Inzwischen wurde ein
tatverdächtiger libanesischer Student in Kiel verhaftet – ein
islamistisch-terroristischer Hintergrund des geplanten Doppelanschlages ist
offensichtlich.
Landauf, landab ist nun der
Ruf nach mehr Kontrollen, mehr Polizei, mehr Geheimdienste, mehr
Videoüberwachung etc. unüberhörbar. Doch der aufmerksame Medienkonsument vermißt
eine Erkenntnis: Niemand schreibt davon, daß man sich erst durch die
Masseneinwanderung aus islamisch-orientalischen Ländern potentielle Bombenleger
und „Schläfer“ ins eigene Haus geholt hat. Fremde Konflikte, wie der im Nahen
Osten, wurden nach Deutschland importiert – ein Hohn angesichts der traditionell
guten außenpolitischen Beziehungen Deutschlands zur arabischen Welt.
Und was machen die
politischen Verantwortlichen hier in Köln? Sie beschließen weitere
„Integrationsrunden“, während in neuen Großmoscheen links und rechts des Rheins
Zentren der islamisch-orientalischen Parallelgesellschaft entstehen sollen. Es
wird unverdrossen an Prunkbauten mit deutlicher islamischer Machtsymbolik
(riesige Minarette, Kuppel) festgehalten, wohl wissend, daß im Umfeld von
Moscheen schon viele Extremisten rekrutiert worden sind. Zudem sorgen die
umfangreichen weltlichen Einrichtungen in den geplanten Großmoscheen für eine
noch stärkere Abkapselung der problematischen Einwanderergruppen. Es braucht
niemand mehr deutsch zu sprechen oder sich verstärkt mit seinem Gastland
auseinandersetzen, wenn vom Friseur über den Basar bis hin zu Gebets- und
Schulungsräumen alles Notwendige im vertrauten Ambiente geboten ist.
18. August 2006:
„Objektiv“ sorgt bundesweit für Schlagzeilen
Die Empörung des etablierten Medienapparats über
die nonkonforme Kölner Schülerzeitung
„Objektiv“
schlägt weiter hohe Wellen – jetzt auch bundesweit:
„Spiegel“ online hat sich heute in einem großen Artikel
dieses Kölner Phänomens angenommen, wenn auch in wirklich primitiver Art und
Weise. Beim Lesen des „Spiegel“-Machwerks kann man förmlich den Haß des
Autors Armin Himmelrath spüren – „Sudel-Ede“ läßt grüßen! Aber anscheinend
bewerten die bundesdeutschen Medienverantwortlichen eine moderne, jugendgerechte
Gegenöffentlichkeit als so gefährlich, daß sie sogar die sonst übliche Strategie
des Totschweigens aufgeben. Dies sollte ein Fingerzeig für jeden sein, der
heutzutage in Köln oder sonstwo freiheitlich-patriotische Oppositionsarbeit
leisten will.
18. August 2006:
Rücktritt vom Rücktritt
Zu früh gelobt: Der
CDU-Stadtrat Dr. Theodor Lemper wird sein Amt als Vorsitzender des
Kulturausschusses nun doch weiter ausüben. Entgegen seiner Ankündigung,
wegen der Verwicklung in den CDU-Spendenskandal das Amt ruhen lassen zu wollen,
ließ sich Lemper jetzt von der CDU-Fraktion überreden, das sinkende Schiff nicht
vorzeitig zu verlassen.
Dazu erklärt der
pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs:
„Schade, daß Lemper nun
vollends seine Glaubwürdigkeit verspielt hat. Aber in Strukturen wie der Kölner
CDU werden ‚Aussteiger’ offenbar nicht geduldet. Hier gilt die Nibelungentreue
auch bis zum wohlverdienten Untergang. Unser Ratsantrag auf Lempers Rücktritt
vom Ausschußvorsitz wird jetzt natürlich aufrecht erhalten.“
17. August 2006:
JuLi-Kreisvorsitzende mit
Wahnvorstellungen?
„Pro Köln eifert Hitlerjugend nach“
betitelt die Kölner FDP heute eine Erklärung der Kreisvorsitzenden der Jungen
Liberalen (JuLi), Sylvia Laufenberg.
„Ähnlich wie die Nazis mit der Hitlerjugend, will auch die rechte Kölner
Splittergruppe nun unseren Jugendlichen ihr rechtsradikales Gedankengut
aufdrängen“, lautet dabei die zentrale Aussage von Frau Laufenberg. Ein Grund
dafür wäre die Interviewäußerung des pro-Köln-Jugendbeauftragten im Heft,
politisch „am rechten Ufer“ zu schwimmen. Desweiteren würde wegen der fiktiven
Geschichte „Jessica und Ali“ geprüft, Anzeige wegen Volksverhetzung zu stellen.
Die Bürgerbewegung pro Köln stellt dazu
fest:
1. Die informative und unterhaltsame
Schülerzeitung „Objektiv“ wird nicht von pro Köln herausgegeben, sondern von
einem Kreis engagierter Jugendlicher aus dem Umfeld des Arbeitskreises Jugend
der Bürgerbewegung pro Köln.
2. Was an der Bemerkung, politisch „am
rechten Ufer“ zu schwimmen, anstößig sein soll, bleibt das Geheimnis von Frau
Laufenberg. Schließlich gibt es gerade in Köln genügend Politiker, die am
„linken“ oder an ganz anderen Ufern schwimmen.
3. In der Schüler- und Jugendzeitung
„Objektiv“ werden in einigen Artikel kritische Aspekte des multikulturellen
Zusammenlebens in Köln angesprochen. So zum Beispiel in einem Bericht über
wissenschaftliche Untersuchungen zur hohen Ausländerkriminalität oder in einer
fiktiven Geschichte zum Machogehabe mancher türkischstämmiger Jugendlichen. Wer
deswegen einen Vergleich mit der Nazizeit oder der Hitlerjugend zieht, der muß
offensichtlich unter Wahnvorstellungen leiden! Wenn solche multikultikritischen
Töne nicht mehr erlaubt sein sollten, dann wäre es nicht mehr weit her mit
Demokratie und Meinungsfreiheit in Deutschland.
4. Angesichts dieser unzutreffenden,
überzogenen und ehrabschneidenden Äußerungen von Frau Laufenberg prüft die
Bürgerbewegung pro Köln ihrerseits eine Anzeige wegen Beleidigung und übler
Nachrede gegen Frau Laufenberg und die Kölner FDP.
17. August 2006:
Kölner CDU zerfleischt sich selbst
Die völlig zerstrittene CDU wird immer mehr zu einem
tragikomischen Fall der Kölner Kommunalpolitik. Die seit Jahren tobenden
innerparteilichen Machtkämpfe um Pöstchen, Pfründe und Pensionen haben einen
neuen Höhepunkt erreicht. Vor dem Kölner Landgericht trafen gestern der CDU-Chef
Walter Reinarz und der ehemalige CDU-Schatzmeister Peter Jungen aufeinander.
Kernpunkt des Streites ist eine laut Jungen geheime
Absprache beim Koalitionsvertrag mit der SPD, in der es um die Verteilung
wichtiger städtischer Posten und Dezernentenstellen ging. Jungen hätte diesem
Papier angeblich nicht zugestimmt, wenn ihm der Inhalt bekannt gewesen wäre.
Reinarz Aussagen in der Öffentlichkeit seien in dieser Frage laut Jungen „weder
christlich noch demokratisch“. weiter
16. August 2006:
Hysterischer Medienzirkus
um nonkonforme Schülerzeitung
Relativ kleine
Ursache, aber große Wirkung: Nachdem rund die Hälfte der 3.000 Exemplare der
neuen Kölner Schüler- und Jugendzeitung
„Objektiv“
an verschiedenen Lehranstalten verteilt worden ist, stehen die politische Klasse
und der etablierte Medienapparat der Domstadt Kopf:
Nach nur drei Tagen gab es bereits
vier gehässige
Artikel
(MS Office Document Imaging-Datei - ca. 7 MB) in den
DuMont-Tageszeitungen, während im Internet von der linksextremen Netzplattform
indymedia bis hin zu örtlichen Antifa-Gruppen militante Aktionen und
Gegenkampagnen gefordert werden. weiter
16. August 2006:
Über die Hälfte aller
„Objektiv“-Zeitungen verteilt
Nach nur
drei Tagen sind über die Hälfte der 3.000 Exemplare der neuen Schüler- und
Jugendzeitung
„Objektiv“
verteilt. Gestern und heute wurden unter anderem an der Ursulinenschule, am
Georg-Büchner-Gymnasium, am Rheingymnasium sowie am Humboldt-Gymnasium samt
angrenzender Berufsschule Schülerzeitungen unters Volk gebracht. Dabei kam es
vereinzelt zu heftigen Protesten von Lehrern, die ihre Schüler zum Vernichten
der Zeitschriften aufforderten.
Am
Humboldt-Gymnasium kam es zudem zu einem tätlichen Angriff zweier
Linksextremisten auf einen jungen Zeitungsverteiler. Nach einem kurzen
Handgemenge flüchteten die linken Polithooligans aber wieder, wogegen die
Verteilaktion bis zum Unterrichtsbeginn fortgesetzt wurde. An diesem Beispiel
kann man wieder einmal sehen, woher meistens die politische Gewalt kommt, die
heutzutage so gerne den „bösen Rechten“ zugeschrieben wird!
16. August 2006:
Lemper zurückgetreten
Der
Vorsitzende des Kulturausschusses, Dr. Theodor Lemper, legte in der gestrigen
Ausschußsitzung sein Amt nieder.
Lemper kam damit einem
Antrag der Fraktion pro Köln für die nächste Ratssitzung zuvor, in dem der
CDU-Kulturpolitiker wegen seiner Verstrickung in den CDU-Spendenskandal zum
Ruhenlassen seines Amtes aufgefordert worden war.
Dazu erklärt
der Geschäftsführer der Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs:
„Die Kölner
Staatsanwaltschaft ermittelt seit geraumer Zeit wegen des CDU-Spendenskandals
gegen Lemper. Pro Köln hat daraufhin Konsequenzen von Lemper gefordert, um einen
weiteren Imageschaden für die Kölner Kommunalpolitik abzuwenden. Lempers
jetziger Schritt verdient deshalb unseren Respekt - unseren diesbezüglichen
Antrag werden wir selbstverständlich zurückziehen. Nun kann man in Ruhe die
Ergebnisse bei der Aufarbeitung des CDU-Spendenskandals abwarten. Klar ist
allerdings, daß Lemper im Falle einer Verurteilung weitergehende politische
Konsequenzen ziehen müßte.“
15. August 2006:
Kein Platz für
alternative Schülerzeitung?
Nur einen Tag
brauchte es, bis die neue nonkonforme Schülerzeitung
„Objektiv“ die Kölner Berufsbetroffenen auf den Plan rief.
Im „Stadt-Anzeiger“ ereiferte sich pflichtschuldig und politisch korrekt der
Direktor des Rodenkirchener Gymnasiums, Erhard Tillmann, über die
„Rattenfängertricks“ der „Postille“. An dieser Stelle sei vielleicht auch einmal
erwähnt, daß Kandidaten für eine Schulleiterstelle stets einer Mehrheit der
Kölner Altparteien bedürfen … weiter
15. August 2006:
Ermittlungen gegen Schramma dauern an
Auch wenn
Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) anscheinend auf die Vergeßlichkeit der
Bürger beim Messeskandal hofft und die Sache seit langem „geklärt“ sieht: Die
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue gegen ihn
dauern an.
Über ein Jahr ermitteln nun schon die Staatsanwälte gegen Schramma, obwohl es
ursprünglich geheißen hatte, daß spätestens gegen Ende 2005 über eine
Anklageerhebung entschieden würde. Aber anscheinend liefert die Stadtverwaltung
selbst einen wichtigen Grund für die Verzögerung bei den Ermittlungen gegen
ihren Chef Schramma. Denn sowohl Staatsanwaltschaft als auch EU-Kommission
warten immer noch auf ein von der Stadt in Auftrag gegebenes
Wirtschaftlichkeitsgutachten. Durch dieses soll geklärt werden, ob durch den
umstrittene Messedeal mit dem berüchtigten Oppenheim-Esch-Fonds der Stadt Köln
eventuell ein mehrstelliger Millionenschaden entstehen könnte.
Pro Köln
meint dazu:
Es ist
unerträglich, wie lange sich diese wichtigen Ermittlungen hinschleppen. Obwohl
der Messedeal zum Himmel stinkt, arbeiten nur einige wenige Mitarbeiter bei der
Kölner Staatsanwaltschaft an dem Fall. Die Staatsanwaltschaft sollte deshalb
ihre Bemühungen intensivieren, um nicht in ein falsches Licht zu geraten.
Ähnliches gilt für das von Stadt in Auftrag gegebene
Wirtschaftlichkeitsgutachten: Es müssen endlich Fakten auf den Tisch – oder will
man damit warten, bis Schramma 2009 sowieso abgewählt worden ist?
14. August 2006:
Der große Pharisäer
„Ekelhaft“ findet der
bekannte Schriftsteller Rolf Hochhuth das Verhalten seines noch berühmteren
Kollegen Günter Grass, während der Hitler-Biograph Joachim Fest noch „nicht mal
mehr einen Gebrauchtwagen von diesem Mann kaufen“ würde.
Und mit diesen Einschätzungen stehen Hochhuth und Fest nicht allein: Immer mehr
sehen das Leben und das Werk des Literaturnobelpreisträgers Grass nun in einem
ganz anderen Licht, seitdem am Wochenende bekannt geworden ist, daß Grass über
Jahrzehnte seinen Dienst in der Waffen-SS verschwiegen hatte.
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14. August 2006:
Nonkonforme Schülerzeitung sorgt für
Wirbel
Die neue Kölner Schüler- und
Jugendzeitung
„Objektiv“ sorgt seit heute
für Zündstoff an den Lehranstalten der Domstadt.
Denn das nonkonforme Zeitschriftenprojekt aus dem Umfeld des
pro-Köln-Jugendarbeitskreises vermittelt auf moderne und unterhaltsame Weise
auch unbequeme Wahrheiten zur Kölner Politik.
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11. August 2006:
Lohn der Toleranz
In einem Interview
mit der Tageszeitung „Die Welt" äußert sich der bekannte Terrorismusexperte
Walter Laqueur zu den geplanten Flugzeug-Anschlägen in England.
Der in London und Washington lebende Fachmann zeichnet dabei ein ungeschminktes
Bild der Wirklichkeit. Ein Bild, das den hierzulande immer noch einflußreichen
Multikult-Aposteln in Politik und Medien wenig gefallen dürfte.
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10. August 2006:
„Gib mir meine Sprache
zurück“
Am 28. August um 15 Uhr
findet im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium die diesjährige Preisverleihung des
Lehrer-Welsch-Sprachpreises des Vereins Deutsche Sprache statt. Die
Sprachschützer zeichnen diesmal eine Musikgruppe aus, die sich in ihrem Lied „Denglish“
gegen die zunehmende deutsch-englische Sprachvermischung wehrt. Der musikalische
Appell gipfelt in dem Satz: „Oh Herr, bitte gib mir meine Sprache zurück“ - ein
verständlicher Stoßseufzer angesichts der ausufernden Anglizismen in
Deutschland. Auf alle Gäste der Feier warten übrigens viel Musik und ein
kölsches Programm. Der Kölner Verband des Vereins Deutsche Sprache hat sich
nämlich neben dem Erhalt des Hochdeutschen auch noch die Pflege der kölschen
Mundart auf die Fahnen geschrieben ...
10. August 2006:
Quander gegen
Porno-„Kunst“
Kölns Kulturdezernent
Professor Georg Quander hat die Notbremse gezogen: Für die Ausstellung
„Geschlechter, Leben und Begehren“ im Museum Ludwig darf nicht mit einem
pornographischen Plakat geworben werden. Das Motiv des „Fotokünstlers“
Wolfgang Tillmanns zeigt einen nackten Mann von unten. Offiziell begründet
Quander das Werbeverbot mit den zu erwartenden Ermittlungen der
Staatsanwaltschaft. Aber auch mit seiner privaten Meinung hält Quander nicht
hinterm Berg. Laut „Rundschau“ sei der Kulturdezernent der Ansicht, daß hier mit
„primitiven Mitteln“ geworben werde.
|
„Die Schau ... bietet damit einen Überblick
über Trans-,Homo- und Intersexualität, Transgender, Gender-Crossing, Drag
und Travestie in der Kunst.“
Die umstrittenen Werbeplakate gehören dabei noch zu den harmlosesten
Abbildungen. Viele Exponate in der für Kinder und Jugendliche (!)
freigegebenen Ausstellung sind noch wesentlich pornographischer und perverser. |
 |
Dazu erklärt der
pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs:
„Herr Professor Quander
erweist sich auch im Tagesgeschäft als ein Mann mit Niveau. Von der Riege der
eher mittelmäßigen Kölner Dezernenten hebt er sich damit wohltuend ab.
Politisches Format hatte Quander schon vor seiner Berufung bewiesen, als er sich
entgegen aller sonst üblichen Ausgrenzungsrituale auch persönlich bei der
Fraktion pro Köln vorgestellt hat. Und wenigstens einen Mann mit Rückgrat kann
die Kölner Stadtführung wirklich gut gebrauchen!“
9. August 2006:
Schildbürgerstreich
kostet 50.000 Euro
Einen
kostspieligen Schildbürgerstreich produzierte die Stadt mal wieder in
Rodenkirchen. Für die Planung eines Neubauvorhabens zur Lagerung von
Hochwasserschutzeinrichtungen muß die öffentliche Hand über 50.000 Euro
bezahlen, obwohl die Lagerstätte nun an einem ganz anderen Standort errichtet
werden wird. Die Verantwortlichen vor Ort hatten den ursprünglich geplanten
Standort schon immer abgelehnt. Diesen Bedenken folgte in der letzten Sitzung
vor der Sommerpause nun plötzlich auch der Stadtrat.
Das Ende vom
Lied: Die Lagerstätte für die Hochwasserschutzeinrichtungen wird nun an einem
anderen Platz errichtet, aber die öffentliche Hand bleibt auf den Planungskosten
für den ursprünglichen Standort sitzen. Pro-Köln-Stadtrat Bernd M. Schöppe
brachte mittels einer Anfrage im Rechnungsprüfungsausschuß die genauen Kosten
dieses Schildbürgerstreiches ans Tageslicht: Unter anderem für die Durchführung
des Architektenwettbewerbes, die Architektenhonorare und die Honorare für das
Bewertungsgremium müssen über 50.000 Euro bezahlt werden!
|
Schöppe, der auch Bezirksvertreter in Rodenkirchen ist, kann über soviel
bürokratischen Irrsinn nur noch den Kopf schütteln:
„Das Geld der Kölner Steuerzahler wird mit beiden Händen rausgeworfen,
obwohl der Stadt der Nothaushalt droht. In solchen Zeiten darf es keine
kostspieligen Fehlplanungen geben. Hier ist mehr Vorsicht und eine bessere
Einbindung der Verantwortlichen vor Ort geboten. Denn bei der aktuellen Ebbe
in den städtischen Kassen können wir uns so ein Vorgehen beim
Hochwasserschutz wirklich nicht leisten!“
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9. August 2006:
Erstes Etappenziel beim Bürgerbegehren
erreicht:
5.000 Unterschriften
gegen die
Kölner Groß-Moschee gesammelt
Knapp zwei Monate nach
Start des Bürgerbegehrens gegen die geplante Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld kann
die Ehrenfelder Anwohnerinitiative erfreuliche Zahlen vermelden.
Inzwischen wurden über 5.000 Unterstützungsunterschriften
gesammelt, wobei sich die Geschwindigkeit beim Unterschriftensammeln nach dem
Ende der Fußballweltmeisterschaft erheblich erhöht hat.
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8. August 2006:
Pro Köln wird dringend
gebraucht
Die Notwendigkeit
einer starken Opposition in Köln, die sich vor allem auch die
Kriminalitätsbekämpfung auf die Fahnen geschrieben hat, wird immer deutlicher
erkennbar.
Nachdem pro Köln erst
vor kurzem festgestellt hatte, daß die etablierten Parteien Schuld wären an
einem günstigen Kriminalitätsumfeld, mußte heute auch der „Stadt-Anzeiger“-Redakteur
Helmut Frangenberg zugeben, daß hier einiges im argen liegt. Die „Vision 2010“
von Köln als sicherste Millionenstadt der Zukunft würde unter anderem schon an
den politischen Voraussetzungen scheitern:
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7. August 2006:
Widerstand gegen Islamisierung wächst:
Bürgerbegehren gegen
Porzer Mevlana-Moschee gestartet
Auch im Kölner
Stadtteil Porz stoßen die Pläne für eine repräsentative Moschee im „osmanischen
Stil“ auf heftigen Widerstand. Aus dem Kreise der Kritiker wurde jetzt ein
Bürgerbegehren gestartet, das öffentlich von dem gebürtigen Kroaten Franjo
Gajski vertreten wird. Die Bürgerbewegung pro Köln
unterstützt diese direktdemokratische Initiative parallel zum bereits
angelaufenem, stadtweiten Bürgerbegehren gegen die zentrale Großmoschee in
Köln-Ehrenfeld. weiter
4. August 2006:
Kämpfen Sie nicht um Ihr
Eigentum!
Diesen etwas
wunderlichen
Ratschlag der Kölner Polizei sollten vor allem die zahlreichen Opfer von
Raubüberfällen in der Domstadt beherzigen. Denn: „Ihre Gesundheit geht vor.“
Schon wahr, aber eigentlich doch eine erschreckende Kriminalitätslage, in der
die Polizei öffentlich Tips geben muß, wie man einen Raubüberfall möglichst
unbeschadet übersteht.
Denn immer noch ist Köln
eine Hochburg bei Delikten wie Taschendiebstählen oder Raubüberfällen. Und
gerade in der Sommerzeit herrscht für alle Arten der Straßenkriminalität
Hochkonjunktur. Daran haben auch alle eilig durchgeführten polizeilichen
Sonderaktionen nach dem Einzug von pro Köln in den Stadtrat wenig ändern können.
Was aber keineswegs nur als Versagen der aktuellen Polizeiführung unter dem SPD-nahen Polizeipräsidenten Claus Steffenhagen zu werten ist. Vielmehr ist
natürlich auch die politische Stadtspitze in Haftung zu nehmen: Erst die
etablierten Parteien haben in den letzten Jahrzehnten der öffentlichen
Verwahrlosung und einem günstigen Kriminalitätsumfeld Tür und Tor geöffnet!
3. August 2006:
Multikulturelle
Wirklichkeit
Die Kölner
Polizeiberichte liefern immer wieder traurige Fakten über das Scheitern der
multikulturellen Gesellschaft.
Die täglichen Meldungen belegen deutlich die allgemeinen, statistischen Zahlen:
Es gibt unverhältnismäßig viele deutsche Opfer von meist ausländischen
Gewalttätern. Dies mußten in den letzten Tagen auch zwei junge Kölner im Alter
von 19 und 31 Jahren erfahren. weiter
2. August 2006:
Die
Islamisierung Kölns stoppen!
Das
Bürgerbegehren gegen
die geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld erfährt auch vielfachen Zuspruch von
den ausländischen Einwohnern der Stadt. Gerade viele katholische Italiener
oder Spanier, christlich-orthodoxe Griechen oder auch Osteuropäer wollen die
weitere Islamisierung Kölns verhindern. Doch selbst einige aufgeklärte Türken
lehnen das Mammutprojekt der türkisch-islamischen Union DITIB ab. Nachfolgend sei
hier beispielhaft das Schreiben eines türkischen Akademikers wiedergegeben, der
in Köln eine leitende Position in einem großen Konzern bekleidet:
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1. August 2006:
Gegen die linke
Hausbesetzerszene
Seitdem die
Linksextremisten im Kölner Stadtrat zusammen mit SPD und Grünen eine „kölsche
Volksfront“ bilden, scheint auch das Verhalten der Stadtverwaltung gegenüber
linken Chaoten und Krawallmachern immer nachlässiger zu werden.
So erhielten 25 illegale Hausbesetzer des Barmer Viertels nach der polizeilichen
Räumung „zum Dank“ von der Stadt Köln gleich ein neues Haus zur Verfügung
gestellt. Die Damen und Herren Hausbesetzer bewohnen jetzt ein Objekt in der
Ostheimer Straße 137. Die Fraktion pro Köln will diesem Treiben nicht länger
zusehen: Für die nächste Ratssitzung wurde ein
Antrag eingebracht,
die Ostheimer Straße 137 umgehend zu räumen.
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31. Juli 2006:
Feuer und Flamme für kostenloses
Schlemmen
Alle Jahre wieder versammelt
sich die selbsternannte Elite Kölns an einem exklusiven Ort, um den „Kölner
Lichtern“ beizuwohnen. Von Bord der „MS Rheinenergie“ aus beobachteten Vertreter
der politischen Klasse und der Kölner Wirtschaft das spektakuläre Feuerwerk
über dem Rhein.
Spektakulär war auch der kulinarische Verwöhnteil für Oberbürgermeister Fritz
Schramma und Co.: Auf Kosten des Unternehmens RheinEnergie, und damit
letztendlich auf Rechnung der normalen Gebührenzahler, bewiesen unsere
etablierten „Volksvertreter“ wieder einmal ihren guten Geschmack: Während der
„Plebs“ am Rheinufer mit – selbstbezahlten - Würstchen und Kölsch vorlieb nehmen
mußte, gab es auf dem luxuriösen Kreuzfahrtschiff eine ausgewählte Speisenfolge:
Kalbsrücken mit Limonen-Kapernsauce, Rehrücken-Roastbeef mit violetten
Kartoffeln, Lamm, marinierte Thunfischscheiben und gegrillte Garnelen, abgerundet mit Erdbeeren aus dem Eisschwan, dazu Weiß- und
Rotwein. weiter
28. Juli 2006:
Grüner
Bezirksbürgermeister von Iraker überfallen:
„Solche Typen schüren erst die Ausländerfeindlichkeit“
Der grüne Bezirksbürgermeister der Innenstadt, Andreas Hupke,
wurde am vergangenen Sonntagabend Opfer eines brutalen Raubüberfalls.
Ein rabiater
Iraker wollte dem bekennenden Multikulturalisten Hupke zuerst die Geldbörse
stehlen, traktierte ihn dann mit Schlägen und Bissen und versuchte abschließend
noch ihm eine Bierflasche über den Kopf zu schlagen. Im „Express“ berichtet
Hupke ausführlich über das für ihn anscheinend traumatisierende Ereignis:
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27. Juli 2006:
Inhaltliche Auseinandersetzung mit pro
Köln nötig
Das Kölner Stadtmagazin „Stadtrevue“
weist in seiner aktuellen
August-Ausgabe auf die Notwendigkeit einer „inhaltlichen Auseinandersetzung“
mit der Fraktion pro Köln hin. Trotz der üblichen Beschimpfung als
„Rechtsextremisten“ stellt die „Stadtrevue“ durchaus richtig fest, daß die
etablierten Parteien erhebliche Schwierigkeiten im Umgang mit pro Köln hätten.
Den Kölner Politikwissenschaftler Christoph Butterwege – selbst bekennender
Linker – zitiert sie mit der Erkenntnis, daß man sich „im Stadtrat mit guten
Argumenten gegen ihre Propaganda wehren“ müßte. Bis jetzt sei dies kaum
geschehen, was SPD-Chef Jochen Ott in dem Artikel freimütig einräumt: „Die
Strategie war bisher, sie auflaufen zu lassen. Aber wir haben festgestellt, daß
das auf der Besuchertribüne schlecht ankommt.“ In der Tat zeigten sich in der
Vergangenheit viele Besucher der Ratssitzungen über die undemokratische
Verweigerungshaltung der Kölner Altparteien sehr erstaunt. „Mit Hilfe der
Geschäftsordnung wollen die Fraktionen das ändern und die Bedingungen für das
Schüren von Fremdenängsten im Stadtparlament verschlechtern“, kündigt die
„Stadtrevue“ im gleichen Atemzug weitere undemokratische Geschäftsordnungstricks
gegen pro Köln an.
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Dazu erklärt die Vorsitzende der
Fraktion pro Köln, die 27jährige Rechtsanwältin Judith Wolter:
„Wir sind gespannt, ob es zusätzlich
zu den neuen, minderheitenfeindlichen Geschäftsordnungstricks auch zu einer
verstärkten inhaltlichen Auseinandersetzung mit pro Köln kommt. Wir würden
es sehr begrüßen, wenn CDU, SPD und Co. sich endlich einmal unseren
nonkonformen Argumenten stellen würden. Denn bisher hat den Vertretern der
Altparteien dazu leider der Mut gefehlt.“ |
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27. Juli 2006:
Infostand im Herzen von Ehrenfeld
Im Herzen von Ehrenfeld
hat pro Köln heute einen Infostand zum Bürgerbegehren gegen die geplante
Großmoschee durchgeführt. Unterstützt von Aktivisten der Ehrenfelder
Anwohnerinitiative verteilten pro-Köln-Mitglieder vor dem Bezirksrathaus auf der
Venloer Straße Hunderte von Unterschriftenlisten. Über 80 Ehrenfelder Bürger
unterschrieben das Bürgerbegehren gleich an Ort und Stelle.
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26. Juli 2006:
Keine
Sicherungsverwahrung für „Rotlichtpaten“
Hilflos wirken die
Versuche der Kölner Staatsanwaltschaft, den türkischen „Rotlichtpaten“ Necati
Arabaci auf Dauer unschädlich zu machen. Der Prozeß zur Verhängung einer
lebenslangen Sicherungsverwahrung für den äußerst brutalen Bandenchef scheiterte
gestern wegen Unstimmigkeiten bei der Übersetzung von Arabacis Drohungen aus dem
Gefängnis.
Die Vorgänge werfen ein
bezeichnendes Licht auf die organisierte Ausländerkriminalität in Deutschland:
Nicht nur Köln befindet sich im Würgegriff ausländischer Zuhälter und
Drogenringe. Die Bekämpfung der undurchsichtigen Strukturen fällt schwer.
Angefangen bei so profanen Dingen wie der Sprache. Nur mit Hilfe von Übersetzern
ist es der Polizei möglich, Informationen zu gewinnen. Und die
Informationsgewinnung ist an sich schon schwer genug. Denn in den Banden und
Clans der organisierten Kriminalität gilt meistens das „Gesetz des Schweigens“,
zusätzlich abgeschirmt durch das Abtauchen in ethnische Parallelgesellschaften.
Was also tun? Eine alte
Forderung wird hier wieder aktueller denn je: Kriminelle Ausländer abschieben,
und zwar umgehend! Nur so kann auch das Dickicht der organisierten
Ausländerkriminalität wirkungsvoll bekämpft werden. Die Bürger dieser Stadt
haben ein Recht darauf, daß ihre Interessen endlich höher eingestuft werden als
das Geschrei der Asyl- und Flüchtlingslobby!
25. Juli 2006:
Bürgerbegehren gegen Großmoschee:
3.000 Unterschriften
gesammelt
Der Start des
Bürgerbegehrens gegen die Kölner Großmoschee ist gut gelungen. Trotz
Fußballweltmeisterschaft und Sommerferien haben in den vergangenen Wochen
bereits mehr als 3.000 Kölner Bürger eine Unterstützungsunterschrift geleistet.
Dabei gehen die Initiatoren der Ehrenfelder Anwohnerinitiative und pro Köln erst
jetzt in die Vollen: Seit letzter Woche finden in ganz Köln Infostände statt,
während die Massenverteilung der Unterschriftenlisten in die Hausbriefkästen auf
die umliegenden Stadtteile ausgeweitet wurde. Zudem wird im Moment eine
flächendeckende Plakatierung in Köln vorbereitet.
weiter
24. Juli 2006:
Kölner Schwulenszene kein
Platz für Bundeswehrsoldaten
Laut
Nachrichtenmagazin „Spiegel“ sollen Bundeswehrsoldaten zukünftig nicht mehr in
Hotels in der Nähe von Schwulenbars übernachten, um „negative Auswirkungen auf
das Ansehen der Bundeswehr zu vermeiden“.
In der Vergangenheit waren die Soldaten auf dem Weg in ihre Hotels oft auch in
Uniform an bekannten Homotreffpunkten und Szenelokalen vorbei gekommen. In Köln
gibt es bereits ein erstes „Opfer“ der neuen Verordnung: Ein Hotel in der Nähe
des Heumarktes wurde aus diesem Grund aus dem Bundeswehr-Hotelverzeichnis
gestrichen. weiter
21. Juli 2006:
Rechtschreibung – nein danke!
Nun haben es
die Alt-68er im Bildungswesen endlich geschafft. Nach dem PISA-Schock und der
zunehmenden Gewalt an Schulen stellte das Max-Planck-Institut jetzt auch noch
fest, daß drei Viertel der heutigen Kinder nach den Rechtschreibstandards der
60er Jahre als Legastheniker gelten würden! Dieses bestürzende Ergebnis wurde
letzte Woche von dem angesehenen Institut erstmals veröffentlicht.
Daran kann
man erkennen, daß für schulischen Erfolg von jeher vor allem bestimmte Werte und
Normen ausschlaggebend waren: Fleiß, Disziplin, Gehorsamkeit und Respekt gab es
in den deutschen Schulen der 50er und 60er Jahre noch zu genüge. Da spielten
dann auch die großen Klassenstärken oder mangelhafte Infrastruktur nur eine
untergeordnete Rolle. Die heutigen Lösungsvorschläge - kleinere Klassen,
modernere Ausstattung, neue Schulgebäude - gehen daher auch am Kernproblem
vorbei. Der Unterricht an sich ist von den Verfechtern einer antiautoritären
Erziehung und schrankenlosen Selbstverwirklichung unterminiert worden. Schule
muß nicht unbedingt Spaß machen, sie soll die Kinder und Jugendlichen vielmehr
bestmöglich auf ein erfolgreiches Leben vorbereiten!
20. Juli 2006:
Linke Gewalt gegen demokratisches
Engagement
Bei einem weiteren
pro-Köln-Infostand zum Bürgerbegehren gegen die Kölner Großmoschee in Ehrenfeld
kam es zu Störversuchen gewaltbereiter Linksextremisten.
Zuerst wurden der
Sprecherin der Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen den Großmoscheebau, Marylin
Anderegg, von einem jungen Mann gewaltsam die Flugblätter aus der Hand
geschlagen. Dann wurde der Infotisch vor der Kreissparkasse am Neumarkt von
einem linken Chaoten umgeworfen, der daraufhin die Flucht ergriff. Doch die
örtliche Antifaszene scheint nicht mit der Ausdauer des
pro-Köln-Geschäftsführers Manfred Rouhs gerechnet zu haben. Zusammen mit einigen
empörten Passanten nahm Rouhs die Verfolgung des Polithooligans auf, während er
gleichzeitig umgehend die Polizei verständigte. Einige Straßen weiter konnte der
Täter schließlich mit Hilfe der Polizei gestellt werden, die Personalien des
übermütigen Linksextremisten wurde aufgenommen. Anschließend stellte pro Köln
einen Strafantrag wegen Sachbeschädigung und Nötigung gegen den Täter.
Der Infostand wurde
während dessen in aller Ruhe fortgesetzt. Zahlreiche Unterschriftenlisten
konnten unter das Volk gebracht werden. Die linksextreme Gewalt sorgte bei
vielen Passanten für Kopfschütteln und Empörung. Zurecht fragten sie sich, wie
man so verblendet sein kann, mit Gewalt gegen ein legitimes demokratisches
Anliegen vorgehen zu wollen. Aber vielleicht überlegt es sich der eine oder
andere Antifa-Extremist in Zukunft, ob er wegen derart erfolglosen Störversuchen
eine Anzeige in Kauf nehmen will.
19. Juli 2006:
Infostände zum Bürgerbegehren
Seit gestern
unterstützen Aktivisten der Bürgerbewegung pro Köln das Bürgerbegehren gegen die
Ehrenfelder Großmoschee mit Infoständen im ganzen Stadtgebiet.
Dabei zeigte sich bereits am ersten Tag das große Interesse der Bevölkerung an
dem umstrittenen Thema. Zahlreiche Unterstützungsunterschriften konnten direkt
am Stand gesammelt werden, weit mehr Listen wurden an die Passanten verteilt.
Pünktlich zu
Beginn der stadtweiten Infostände übersprang auch das Unterschriften-Barometer
die 2.000er-Marke. Besonders beachtlich: Alleine gestern erreichten die
Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen den Bau der Großmoschee 390
Unterstützungsunterschriften für das Bürgerbegehren! Daran wird deutlich, daß
das Bürgerbegehren nach der Fußballweltmeisterschaft weiter an Fahrt gewinnt und
viele Unterstützer erst dann ihre Listen zurückschicken, wenn sie von Freunden
und Bekannten komplett ausgefüllt worden sind.
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Pro-Köln-Aktivisten sammelten
gestern am Neumarkt Unterstützungsunterschriften für das Bürgerbegehren
gegen die Kölner Großmoschee. V. l. n. r.: Stadtrat Bernd M. Schöppe,
Fraktionsreferent Markus Wiener und Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs. |
18. Juli 2006:
Kölner Politiker erwärmen
sich für Homoparade
Alle Jahre wieder kann
man mitten in Köln erstaunliches beobachten: Männer in den 40er oder 50er Jahren
mit ordentlichen Schmerbäuchen stolzieren in Netzoberteilen oder mit entblößten
Hintern durch die Straßen, flankiert von anderweitigen halbnackten, schrill
kostümierten oder gleich komplett in Latex verpackten Zeitgenossen.
Die normalen Kölner wissen inzwischen: Ach, es ist wieder Christopher Street
Day! Im Laufe der Zeit hat dieses schwul-lesbische Selbstdarstellungsspektakel
auch immer mehr örtliche Polit-„Prominenz“ angelockt, neben den obligatorischen
Grünen auch besonders die Kölner Liberalen. Beide Parteien feierten im Anschluß
an die Homoparade am vergangenen Sonntag das ganze auch noch ordentlich auf
ihren Internetseiten ab, wo sie sich vor Begeisterung über den warmen
Besucherregen kaum noch einkriegen konnten. weiter
17. Juli 2006:
Schulden-Schramma in
Erklärungsnot
Der Bund der Steuerzahler
hat es jetzt ans Licht gebracht: Die Stadt Köln ist wesentlich höher
verschuldet, als Oberbürgermeister Schramma und Co. der Öffentlichkeit gerne
weismachen würden.
De facto sei Köln mit 2,75 Milliarden statt „nur“ 2,5 Milliarden Euro
verschuldet. Denn die Stadt habe mehrere hundert Millionen Euro Schulden mit
kurzfristigen Kassenkrediten abgedeckt, die in den offiziellen Statistiken nicht
veröffentlicht würden. weiter
14. Juli 2006:
CDU muß Strafe zahlen
Bundestagspräsident Norbert Lammert hat gegen
den Kölner CDU-Kreisverband eine Strafzahlung in Höhe von 43.600 Euro
festgesetzt. Damit kommen die CDU und ihr Oberbürgermeister Fritz Schramma
relativ glimpflich aus einem Spenden-Skandal heraus, in dem jahrelang die
Verantwortung für eine im OB-Wahlkampf 2000 vom Kölner Bauunternehmer Ewald Hohr
geleistete Zuwendung in Höhe von 21.000 Euro an eine Werbeagentur für ein
Schramma-Plakat hin- und her geschoben wurde. Der Betrag war weder von der
Kölner CDU als Spende verbucht, noch von Schramma als Schenkung versteuert
worden. Schließlich meldete die CDU, die zwischenzeitlich ihren Vorstand
ausgewechselt hatte, den Betrag als Spendeneingang nach. Dadurch wurde die jetzt
festgesetzte Strafzahlung unvermeidbar, die der Bundestagspräsident - der
ebenfalls CDU-Mitglied ist - zufällig in der Ferienzeit verhängt, wo mit
geringer öffentlicher Aufmerksam zu rechnen ist.
Selbstverständlich hat der Bauunternehmer Hohr
nicht erwartet, für seine großzügige Spende irgend eine Gegenleistung zu
erhalten. Bauunternehmer sind ja allgemein als Philantrophen bekannt, die aus
rein selbstlosen, ideellen Gründen (und nicht etwa zur
„Landschaftspflege“)
Geld an die Kommunalpolitik spenden ...
13. Juli 2006:
BGH schont Schmuddelpolitiker
Aufatmen bei den Kölner
Altparteien: Der Bundesgerichtshof hat die Verurteilung des früheren
SPD-Fraktionsvorsitzenden Norbert Rüther wegen Bestechlichkeit aufgehoben.
Ratsmitglieder seien regelmäßig keine Amts-, sondern Mandatsträger, entschied
das hohe Gericht. Verurteilt wurde Rüther vom Kölner Landgericht aber nicht als
Mandatsträger wegen Abgeordnetenbestechung, sondern wie ein Amtsträger wegen
Bestechlichkeit. Das war also fomaljuristisch falsch, und deshalb kann er jetzt
auf ein mildes Urteil hoffen. weiter
12. Juli 2006:
Sacharbeit in Rodenkirchen
Mit einer Broschüre informiert pro Köln
interessierte Bürger über die Sacharbeit des Rodenkirchener Bezirksvertreters
der Bürgerbewegung, Bernd M. Schöppe. Das Dokument kann
hier als PDF-Datei
heruntergeladen werden. Auf 16 Seiten werden Anträge, Initiativen und
Wortmeldungen in der Bezirksvertretung dokumentiert.
11. Juli 2006:
Hausbesitzer werden
geschröpft
Manche Anlieger des Schlagbaumsweges in Holweide trauten
Ende letzten Jahres ihren Augen nicht, als sie einen städtischen Bescheid für
Erschließungskosten in den Händen hielten. Ihretwegen wären bauliche
Maßnahmen an der schätzungsweise 1.500 Jahre alten historischen Straße nicht
nötig gewesen - und jetzt mußten sie fünfstellige Beträge zahlen für den 1984
erfolgten, großzügigen Ausbau ihres Verbindungsweges zur Colonia Allee mit
Radwegen, Parkbuchten und breitem Bürgersteig. 10 Prozent der Kosten trägt die
Stadt, 90 Prozent wurden auf die Schultern der Anlieger geladen.
weiter
10. Juli 2006:
Mehr als 1.000 Unterschriften
Die ersten 1.000 Unterschriften für das
Bürgerbegehren gegen die geplante Groß-Moschee in Ehrenfeld sind da! Das
meldet Marylin Anderegg, die Sprecherin der Anwohner-Initiative gegen den
Großmoschee-Bau. Pro Köln nimmt diese erfreuliche Mitteilung zum Anlaß, im
Internet ab sofort ein Unterschriften-Barometer zu
veröffentlichen, das jeweils in 1.000er-Schritten über den Stand der
Unterschriften-Sammlung informiert. Bislang wurden die Vordrucke für das
Bürgerbegehren schwerpunktmäßig in Ehrenfeld verbreitet. Jetzt soll damit nach
und nach das gesamte Stadtgebiet beliefert werden.
Marylin Anderegg ist optimistisch:
„1.000
Unterschriften zwei Wochen nach dem Start der Kampagne - damit können wir
zufrieden sein. Zumal ja die Fußball-WM alle anderen Themen überlagert hat.
Jetzt werden wir den Sommer nutzen und voll durchstarten. 20.000 + X sind zu
schaffen, wenn alle mitmachen!“
7. Juli 2006:
Private
Sicherheitsfirmen auf dem Vormarsch
Jetzt
patrouilliert auch im noblen Stadtteil Junkersdorf eine private
Sicherheitsfirma, um die dortigen Bewohner von der allgemein schlechten
Kriminalitätsentwicklung in Köln abzuschirmen. Der „W.I.S. Sicherheit und
Service“ setzt Streifenfahrzeuge und blauuniformierte Angestellte ein, die bei
den Grundstücken ihrer Auftraggeber sogar das Hausrecht ausüben dürfen. Grund
für diese private Sicherheitsinitiative sollen zahlreiche Einbrüche und sogar
Geiselnnahmen im Veedel gewesen sein.
Dazu erklärt
der pro-Köln-Geschäftsführer Manfred Rouhs:
„Nach
Marienburg ist Junkersdorf jetzt schon das zweite gutsituierte Viertel, in dem
sich die Bewohner vor der zunehmenden Kriminalität selber schützen wollen. Es
droht eine Entwicklung wie in den USA, wo die wenigen Besserverdienenden sich in
ihren Stadtteilen hinter ganzen Privatarmeen verschanzen, während der große Rest
der Bevölkerung die Fehler der Politik ausbaden darf. Denn die meisten Menschen
können sich nun mal keinen teueren Wachdienst leisten. Die Leute in Kalk oder
Chorweiler-Zentrum müssen schauen, wie sie mit Raub, Einbruch und Gewalt fertig
werden, während sich gerade auch die dafür politisch Verantwortlichen in
ruhigere, sicherere Gegenden zurückgezogen haben. Das kann nicht richtig sein!
Sicherheit und Ordnung müssen in allen Stadtteilen gewährleistet sein, und zwar
durch die öffentlichen Behörden und die Polizei!“
6. Juli 2006:
CDU-Größen sollen
zurücktreten
Die Fraktionen der
Bürgerbewegung pro Köln im Rat der Stadt Köln und in der Bezirksvertretung Porz
haben die Kölner CDU-Politiker Dr. Lothar Lemper und Horst Krämer zum Rücktritt
von ihren öffentlichen Ämtern aufgefordert.
Lemper ist
Vorsitzender des städtischen Ausschusses für Kunst, Kultur und Museumsneubauten,
Krämer amtiert als Porzer Bezirksbürgermeister. Das Landgericht Köln hat gegen
die beiden alteingesessenen CDU-Größen und den früheren CDU-Kreisvorsitzenden
Richard Blömer eine Anklage der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der
Untreue, der Beihilfe zur Untreue und der Steuerhinterziehung zugelassen.
weiter
5. Juli 2006:
Bickendorf-Gangsters auf der
Anklagebank
Gegen die Mitglieder der
multikulturellen Jugendbande „Bickendorf-Gangsters“ ist von der Kölner
Staatsanwaltschaft jetzt Anklage erhoben wurden.
Den meist noch minderjährigen Tätern werden brutale Verbrechen zur Last gelegt,
bis hin zu schweren Körperverletzungen, zum Beispiel unter Einsatz von
Totschlägern. Auch einen Behinderten schlugen die Gangster rücksichtslos nieder
und drohten anschließend noch, ihn mit einem Grillspieß „abzustechen“.
Die beiden Rädelsführer
sitzen wahrscheinlich noch bis zur Gerichtsverhandlung im September in Haft,
während sich die anderen Bandenmitglieder schon lange wieder auf freiem Fuß
befinden. Ob es im September dann endlich einmal harte, abschreckende Urteile
gegen die jugendlichen Gewalttäter geben wird, darf zumindest bezweifelt werden.
Denn auch die Kölner Justiz zeichnete sich in der Vergangenheit keineswegs durch
ein besonders beherztes Vorgehen gegen Multikulti-Banden aus.
Apropos Multikulti: In den
Kölner Medien ist der „Migrationshintergrund“ der meisten „Bickendorf-Gangsters“
kein Thema. Schließlich will man ja keine Vorurteile schüren. Da muß dann schon
mal die Realität so zurechtgebogen werden, bis sie ins „politisch korrekte“ Bild
paßt …
4. Juli 2006:
Pro Köln Nr.
14 erschienen!
In den
nächsten Tagen werden die mit pro Köln verbundenen Haushalte die neue
Ausgabe der Zeitung „pro Köln“ in ihren
Briefkästen haben. In der neuen Ausgabe wird
natürlich ausführlich das Bürgerbegehren gegen die geplante DITIB-Großmoschee in
Ehrenfeld thematisiert. Außerdem gibt es unter anderem Artikel zum Asylantenheim
am Poller Damm, zur neuen CDU-Spendenaffäre und zur unverantwortlichen
Drogenpolitik der Stadt Köln. Regelmäßig werden so Mißstände in der etablierten
Politik aufgedeckt, gegen die die Fraktion pro Köln seit ihrem Ratseinzug im
Jahr 2004 vehement ankämpft.
4. Juli 2006:
Hauptverfahren gegen Kölner
CDU-Politiker eröffnet
Wegen des
Verdachts der Untreue, der Beihilfe zur Untreue und der Steuerhinterziehung
werden sich in kürze prominente Kölner CDU-Politiker vor dem Landgericht
verantworten müssen. Vorne weg der ehemalige CDU-Parteichef und amtierende
Lindenthaler Stadtverbandsvorsitzende Richard Blömer, der Porzer
Bezirksbürgermeister Horst Krämer und der Stadtrat Theodor Lemper.
Angeklagt sind des weiteren vor allem Christdemokraten und Geschäftsleute aus
dem Stadtbezirk Lindenthal, die in ein System illegaler Spendenstückelungen
verwickelt sein sollen. Dabei wird Blömer ganz konkret vorgeworfen, 1999
Barspenden in Höhe von 34.000 Euro angenommen und letztlich in 17 kleine
Tranchen gestückelt zu haben, um den Betrag nicht im Rechenschaftsbericht
angeben zu müssen. Für diese fingierten Einzelspenden sollen dann noch verdiente
Parteifreunde steuerabzugsfähige Spendenquittungen erhalten haben!
Dazu erklärt
der finanzpolitische Sprecher der Fraktion pro Köln, Markus Wiener:
„Im großen
wie im kleinen ist das Finanzgebahren der Kölner Altparteien durch
Undurchsichtigkeit, Mauscheleien und illegale Aktivitäten gekennzeichnet – im
Rat ebenso wie in den verschiedenen Parteigliederungen. Abwechselnd sorgen SPD
und CDU mit immer neuen Finanz- und Spendenskandalen für Empörung. Das völlige
Fehlen eines Unrechtsbewußtseins und eine skrupellose Raffkementalität könnten
CDU, SPD und Co. zu mafiaähnlichen Organisationen verkommen lassen. Die letzten
gutwilligen und anständigen Mitglieder an der Basis dieser Klüngel-Parteien
können einem nur noch leid tun!“
3. Juli 2006:
Häufige Fragen zur
Großmoschee-Debatte (2)
Seitdem das
Bürgerbegehren gegen die DITIB-Großmoschee in ganz Köln zu einem Thema geworden
ist, besteht ein großer Bedarf an Informationen zu dieser Problematik.
Ende letzter
Woche haben wir deshalb an dieser Stelle bereits einige häufige Fragen zur
Großmoschee-Debatte beantwortet. Heute wollen wir weitere interessante Punkte
abhandeln, die den Kölner Bürgern zu Recht auf den Nägeln brennen.
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30. Juni 2006:
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„Hände weg vom
Rathausplatz!“: Die sommerlichen
Temperaturen nutzte dieser Fan des Rathausvorplatzes, um gegen die geplante
Verbauung einer der letzten innenstädtischen Oasen der Ruhe zu protestieren.
Die etablierte Ratsmehrheit will unbedingt den Bau eines jüdischen Museums
auf der Freifläche durchsetzen, während die Fraktion pro Köln das Projekt
aus städtebaulichen Gründen strikt ablehnt. |
29. Juni 2006:
Häufige Fragen zur
Großmoschee-Debatte
Das Bürgerbegehren
gegen die DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld ist gut angelaufen, auch die mediale
Schweigespirale wurde zwischenzeitlich durchbrochen.
Jetzt, wo sich immer
mehr Kölner mit dem Thema beschäftigen, stellen sich viele interessierte Bürger
häufig ähnliche Fragen zum Thema Großmoschee. Auch an die Bürgerbewegung pro
Köln werden dazu viele Fragen herangetragen. Wir möchten an dieser Stelle
exemplarisch einige davon beantworten.
weiter
28. Juni 2006:
Publizistische Kampagne gegen das Bürgerbegehren
Heute hat
der Kölner „Stadt-Anzeiger“ mit seinem Redakteur Helmut Frangenberg einen groß
angelegten
Versuch gestartet mit dem Ziel, das eingeleitete Bürgerbegehren gegen
den Bau der DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld als rechtlich unzulässig
abzuqualifizieren. Der „kommunalrechtliche“ Experte Frangenberg aus dem
Hause Neven-DuMont gelangt mit Unterstützung der „neutralen“ Leiterin des
städtischen Rechtsamtes zu dem gewünschten Ergebnis: Das Bürgerbegehren sei
angeblich rechtlich unzulässig. weiter
27. Juni 2006:
Pro Köln sitzt
Etablierten im Nacken
Zwei repräsentative
Moscheeprojekte sind in Köln derzeit in Planung, jeweils eine rechts und links
des Rheins.
In beiden Fällen sind sich Muslime, die christlichen Kirchen, die Wirtschaft,
Gewerkschaften und die politische Klasse einig: Die Überfremdungs- und
Islamisierungsprojekte sollen um jeden Preis durchgebracht werden. Allerdings
regt sich in beiden Fällen trotzdem massiver Widerstand in der einheimischen
Bevölkerung, kanalisiert und organisiert durch die Bürgerbewegung pro Köln.
Dieser Umstand wird zunehmend auch in den Medien registriert, trotz anfänglichen
Totschweigens. So stellte die „taz“ am 20. Juni zutreffend fest, daß pro Köln
den Befürwortern der DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld „im Nacken sitzt“:
weiter
27. Juni 2006:
Linkes Geschreibsel
Leider ist
die bekannte Internet-Enzyklopädie „wikipedia“
besonders im deutschsprachigen Bereich bei politischen Biographien zum
Tummelplatz linksextremer Hetzer geworden.
Pausenlos werden Lügen, Halbwahrheiten und böswillige Verdrehungen gegen
patriotische Oppositionelle als angeblich „enzyklopädische“ Artikel eingestellt.
Der Verleger und Geschäftsführer der Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs, hat
deshalb die Internetseite „wikipedia
hetzt“ veröffentlicht, auf der diese unseriösen Methoden im Detail
aufgedeckt werden.
26. Juni 2006:
Die Schweigespirale
durchbrechen!
Man möchte es kaum
glauben, aber es gibt auch noch andere Themen als die Fußballweltmeisterschaft,
die die Kölner brennend interessieren. Im politischen Bereich ist dies
zweifelsohne das Bürgerbegehren gegen die geplante Großmoschee in Ehrenfeld.
Trotz
einer weitgehenden Medienblockade durch die DuMont-Zeitungen erfreut sich die
verantwortliche Ehrenfelder Anwohnerinitiative großen Zuspruchs. Die Sprecherin
der Anwohnerinitiative, Marylin Anderegg, erklärt die Gründe dafür und das
weitere Vorgehen gegen das bisher größte Islamisierungsprojekt in der
ehrwürdigen Domstadt. weiter
23. Juni 2006:
Quo vadis Colonia?
Politische
Geisterbahnfahrt der Kölner Klüngel-Fraktionen
Eine traurige Vorstellung
boten wieder einmal die Vertreter der politischen Klasse in der gestrigen
Ratssitzung. Engstirnig, verbohrt, selbstgefällig, ignorant und undemokratisch:
So könnte eine wohlmeinende Beschreibung der etablierten Ratspolitiker
ausfallen!
Egal ob bei den Kosten für die Kinderbetreuung, bei schwul-lesbischen
Prestigeprojekten oder der zunehmenden linken Gewalt in Köln – kritische und
bürgernahe Meinungsäußerungen wurden von den Klüngel-Funktionären wahlweise mit
privaten Plaudereien, Brotzeitpausen, komatösem Halbschlaf, aus-dem-Saal-Laufen
oder völliger intellektueller Überforderung quittiert.
weiter
22. Juni 2006:
Für mehr soziale Gerechtigkeit
Die Fraktion pro Köln legt in der heutigen
Ratssitzung einen Arbeitsschwerpunkt auf mehr soziale Gerechtigkeit in der Kölner
Kommunalpolitik. Angefangen bei einem Antrag gegen die
Verdrängung regulärer
Arbeitsplätze durch Ein-Euro-Jobs, über einen Änderungsantrag für die
Lernmittelfreiheit für alle Kölner Schüler bis hin zur Positionierung in der
Frage um die Elternbeiträge zur Kinderbetreuung. Für pro Köln steht
dabei stets das Allgemeinwohl und eine sozial gerechte Politik an oberster
Stelle. Aus diesem Grund wendet sich die Fraktion auch strikt gegen eine höhere
Belastung von Familien und lehnt die rot-grünen Vorschläge zur
Erhöhung der Kinderbetreuungskosten ab.
Neben diesen sozialpolitischen Anliegen hat pro
Köln auch eine
„Aktuelle Stunde“ zum Bürgerbegehren einer Ehrenfelder Anwohnerinitiative
gegen die DITIB-Großmoschee beantragt. Außerdem thematisiert die Bürgerbewegung
die völlig unangemessene
Hofierung des CSD durch die Stadtspitze und die wachsende
linksextreme Gewalt
in Köln. Denn gerade solche Probleme wagt doch heute fast niemand mehr offen
anzusprechen - aus Angst, gegen den Strom zu schwimmen und mit dem Zeitgeist in
Konflikt zu geraten. Doch pro Köln wurde genau dafür von den Bürgern in den Rat
gewählt und wird dieser Aufgabe auch weiter nachkommen!
21. Juni 2006:
Datenschützer rügen Spitzelmethoden der
Stadt Köln
Die Fraktion
pro Köln hat es von Anfang an strikt abgelehnt - jetzt hat auch die
NRW-Landesbeauftragte für Datenschutz heftige Kritik geäußert: Die umstrittene
Ermittlung von nicht angemeldeten Zweitwohnsitzen ist nach Ansicht der
Datenschützer nicht zulässig!
Die
Stadtverwaltung hatte vor einigen Monaten alle Hausbesitzer aufgefordert,
Auskünfte über die Wohnverhältnisse ihrer Mieter zu erteilen. Wer nicht als
„Stadt-Spitzel“ tätig werden wollte, dem wurde ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro
angedroht. Die Stadt wollte damit Bürger mit Nebenwohnsitz in Köln ermitteln, um
die ebenfalls heftig umstrittene Zweitwohnsitzsteuer auch in der Praxis
durchsetzen zu können.
Dazu erklärt
der pro-Köln-Geschäftsführer Manfred Rouhs:
„Die
Stadtspitze hat mit ihren Spitzelmethoden die verdiente Quittung der
Datenschützer erhalten. Es geht nicht an, die Vermieter unter Androhung von
empfindlichen Geldbußen zum Ausspionieren ihrer Mieter aufzufordern. Wieder
einmal hat sich gezeigt, daß die politische Klasse in Köln jeglichen Bezug zum
normalen Leben verloren hat!“
20. Juni 2006:
Schnellschuß
Bekanntlich
stellt die Fraktion pro Köln die meisten Anträge und Anfragen in den
Ratssitzungen, viel mehr als selbst die großen Fraktionen von CDU und SPD.
Aber nicht nur das erzürnt die politische Klasse der Domstadt – es kommt noch
viel schlimmer: Pro Köln ist meistens auch noch die schnellste Fraktion beim
Erstellen und Einbringen der Anträge, wodurch fast immer ein pro-Köln-Antrag
ganz oben auf der Tagesordnung der Ratssitzungen steht. Hinzu kommt, daß diese
Anträge dann natürlich ganz zu Beginn der Sitzungen verhandelt werden, wenn noch
viel Publikum im Saal anwesend ist.
„Das geht
nun wirklich nicht!“ hat sich anscheinend Oberbürgermeister Fritz Schramma
gedacht und dem Rechtsausschuß folgendes zur Kenntnis gebracht: „Der
Oberbürgermeister wird in der Einladung zukünftig die Anträge nicht mehr in der
Reihenfolge ihres Eingangs, sondern nach Fraktions- bzw. Gruppengrößen
auflisten.“
Bravo, Herr
Oberbürgermeister! Jetzt haben die „Schlafmützen“ der großen etablierten
Fraktionen also ihre Plätze an der Spitze der Tagesordnung zurück. Was für ein
Triumph über die böse Konkurrenz! Aber was machen Sie denn, wenn pro Köln nach
der Kommunalwahl 2009 neben der schnellsten auch noch zur größten Fraktion
werden würde?
19. Juni 2006:
Beratungsbedarf für etablierte Kölner
Politik
Kein Vertreter der etablierten Kölner
Parteien hatte heute im Finanzausschuß etwas an der geplanten „Durchführung
einer Haushaltsstrukturanalyse“ zu bemängeln. Die Stadtspitze will dafür rund
180.000 Euro für ein externes Beratungsunternehmen ausgeben, obwohl die
Finanzplanung eine ureigene Aufgabe der Stadtverwaltung, insbesondere des
Stadtkämmerers Peter Michael Soénius, ist.
Dementsprechend konnte auch das
städtische Rechnungsprüfungsamt keinen „Bedarf einer externen Beratung“
erkennen. Doch die Meinung der Rechnungsprüfer hat in Köln anscheinend nicht
viel Gewicht, was Markus Wiener für die Fraktion pro Köln im Finanzausschuß
heftig kritisierte:
|
 |
„Den Bedenken des
Rechnungsprüfungsamtes kann ich nur zustimmen. Die Arbeit am strukturellen
Defizit des Haushaltes ist eine ureigene Aufgabe der Verwaltung. Und die
Verwaltung hat in der Vergangenheit ja auch durchaus sinnvolle
Sparvorschläge eingebracht, die aber aus ideologischen Gründen von den
Altparteien nicht umgesetzt wurden. Sollte Stadtkämmerer Soénius darüber
hinaus immer noch externen Beratungsbedarf haben, so kann er sich jederzeit
vertrauensvoll an die Fraktion pro Köln wenden. Wir verlangen für unsere
Sparvorschläge auch keine 180.000 Euro!“ |
Gewohnt kritikresistent und lernunwillig
hielten der Ausschußvorsitzende Martin Börschel (SPD) und das
FDP-Ausschußmitglied Ulrich Breite aber an der skandalösen Beschlußvorlage fest
und rechtfertigten diese finanzpolitische Bankrotterklärung der Stadtführung
auch noch. Pro Köln wird dagegen weiterhin auf eine wirkliche fiskalische Wende
drängen, wobei die Einsparpotentiale klar auf der Hand liegen: Alleine bei den
überteuerten Geschäften mit gewissen Investmentfonds oder der Betreuung
illegaler Ausländer könnte die Stadt Köln jährlich hohe mehrstellige
Millionenbeträge einsparen!
19. Juni 2006:
Türkisch-Russiche Massenschlägerei
in
Holweide
„Multi-Kulti“
funktioniert nicht, das hat sich am Wochenende wieder einmal in Holweide
gezeigt, und zwar bei einer äußerst brutal ausgetragenen Massenschlägerei.
Dazu heißt es in einer Presseerklärung der Kölner Polizei: „Am Samstagabend
(17.06.2006) ist es während eines Reggae-Konzerts in Köln-Holweide zu
Streitigkeiten und einer Schlägerei zwischen türkischen und russisch-stämmigen
Mitbürgern gekommen. Als Polizeibeamte schlichtend eingreifen wollten, wurden
sie von den Beteiligten angegriffen.
weiter
15. Juni 2006:
Wilhelmplatz – die Bronx von Nippes?
Vielerorts in Köln müssen wir seit Jahren eine
Ghettobildung beobachten, die den kölschen Normalbürger seiner Lebensqualität
zu berauben droht, die unsere Stadt häßlich werden läßt. Rückten
bislang vor allem die einschlägig bekannten Problembezirke in Mülheim und Kalk
in den Fokus des öffentlichen Interesses, so zieht jetzt die linke Rheinseite
nach. In Ehrenfeld gibt es Straßenzüge, in denen gesetzestreue Bürger nach
22.00 Uhr als Störfaktor empfunden werden. Und auch am Wilhelmplatz in Nippes
mehren sich die Beschwerden von Anwohnern über Lärmbelästigungen, Pöbeleien,
Gewaltdelikte, Glücksspiel und die Bildung von Jugendbanden. Die Kölner
Kommunalpolitik reagiert wie immer – mit Beschwichtigen und Weggucken!
weiter
15.
Juni 2006:
Albern
und schäbig!
Es hat sich inzwischen
schon herumgesprochen, daß die pro-Köln-Mandatsträger die lieben Politiker der
Kölner Altparteien immer wieder mit guten Vorschlägen und Anträgen nerven. Der
grüne Ratsherr Andreas Wolter hatte sich kürzlich sogar im „Stadt-Anzeiger“
darüber beschwert, daß im Jahr 2005 rund ein Drittel aller Anträge von pro Köln
gekommen wären.
Ähnlich „schlimm“ ist die Lage in der Porzer Bezirksvertretung. Die dortige
pro-Köln-Fraktion mit Regina Wilden und Rudolf Schaefers plagt die anderen
Bezirksvertreter ständig mit konstruktiven Anträgen. Dabei ist es
verständlicherweise sehr peinlich für die Bezirksvertreter von CDU, SPD und Co.,
daß ausgerechnet die „bösen Rechten“ gute Vorschläge bringen, auf die man selbst
nicht gekommen ist. So geschehen auch auf der gestrigen Sitzung, in der pro Köln
zum wiederholten Male die katastrophale Parkplatzsituation am S-Bahnhof
Porz-Wahn auf die Tagesordnung brachte.
weiter
14.
Juni 2006:
Bürgerbegehren gegen
die DITIB-Großmoschee:
Offener
Brief an alle Kölner Bürger
Die Sprecherin der
Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen die Großmoschee, Marylin Anderegg, und der
Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, haben sich in einem
offenen Brief an die Kölner Bürger gewandt. Darin fordern Anderegg und
Beisicht alle Moscheebau-Gegner auf, das Bürgerbehren gegen dieses
Islamisierungsprojekt mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Der Brief, der
zusammen mit den Unterschriftenlisten für das
Bürgerbegehren derzeit in die
Massenverteilung geht, hier nun im Original:
weiter
13.
Juni 2006:
Reiterdenkmal als
Reklamefläche?
In der heutigen Sitzung des
städtischen Ausschusses für Kunst und Kultur liegt eine Mitteilung der
Verwaltung vor, die kommerzielle Möglichkeiten zur Rettung des Reiterdenkmals
auf dem Heumarkt vorstellt. „Das Papier markiert einen Gipfelpunkt
kommunalpolitischer Kulturlosigkeit in der Domstadt, die doch einmal
Kulturhauptstadt Europas werden wollte“, erklärt dazu der Geschäftsführer der
Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs. Harmlos wirkt noch das Angebot eines
Kölner Gerüstbauers, das Denkmal des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. zu
sichern und mit einer wetterfesten Plane zu verhüllen, die Eigenwerbung der
Gerüstbau-Firma zeigen soll. Ein anderer Anbieter will fünf bis zehn Standorte
im Stadtgebiet zwei Jahre lang als Werbeflächen nutzen, sie vermarkten und
damit rund zwei Millionen Euro für die Sanierung des Denkmals einspielen.
Dazu Rouhs:
„Der Vorschlag, in Anlehnung
an die Finanzierung des Berliner Denkmals Strandbad Wannsee großformatige
kommerzielle Werbeflächen zu nutzen, hätte immerhin den Vorteil, daß nach zwei
Jahren Laufzeit der Aktion ein Ende des Schreckens absehbar wäre.
Unverantwortlich ist indessen, daß sich Städte wie Berlin und Köln, die von
den großen politischen Parteien zugrunde gewirtschaftet wurden, immer wieder
mit einzelfallbezogenen Maßnahmen aus der Verantwortung stehlen und ihre
Aufgaben nicht mehr erfüllen, weil ihnen die Geldmittel fehlen.
Wofür zahlt der Bürger
Steuern? – Die ehrliche Antwort auf diese Frage müßte lauten: Für das
Wohlergehen der Politiker, den Lebensunterhalt der Verwaltungsbeamten, die
obligatorischen Zinszahlungen an die Banken und für den Gewinn in der
Jahresbilanz von Immobilienfonds, die mit der öffentlichen Hand immer wieder
einseitig gute Geschäfte machen.
So kann es nicht weitergehen! Es ist höchste Zeit für
einen Kurswechsel!“
12.
Juni 2006:
Die fünfte Kolonne
Ankaras
„Für die Türkei ist
die DITIB ein Instrument ihrer Außen- und Religionspolitik.“ So leitete der
„Stadt-Anzeiger“ kürzlich einen Artikel über die Verstrickungen der in
Deutschland ansässigen türkisch-islamischen Union DITIB mit dem türkischen Staat
bzw. der staatlichen Religionsbehörde Diyanet ein.
Zur Erinnerung: Eben jene DITIB will in Köln-Ehrenfeld die größte Moschee
Deutschlands errichten, samt Kultur- und Jugendzentrum,
Dienstleistungseinrichtungen und Versammlungsräumen für mehrere tausend
Personen. Die fünfte Kolonne Ankaras soll in Köln damit ein prunkvolles
Hauptquartier und ein türkisch-religiöses Logistikzentrum bekommen. Und dann?
weiter
9.
Juni 2006:
Unsägliche DuMont-Berichterstattung
Man muß sich immer wieder auf’s neue
wundern, mit welch akrobatischen Verrenkungen es die Kölner DuMont-Presse,
insbesondere der „Stadt-Anzeiger“ schafft, nicht über pro Köln berichten zu
müssen. Ungeachtet des
Ratseinzuges der Bürgerbewegung in Fraktionsstärke tun „Stadt-Anzeiger“ und Co.
in den allermeisten Fällen so, als gäbe es pro Köln gar nicht. Viele Kölner
Bürger fragen sich deswegen völlig zurecht, warum man im Prinzip nie etwas von
den kommunalpolitischen Positionen der pro-Köln-Fraktion in den Zeitungen lesen
kann, warum noch nie unvoreingenommen über pro-Köln-Anträge berichtet wurde.
So auch wieder ganz aktuell in der Frage
um die Gebühren für die Kindertagesstätten in Köln. Bekanntlich will das
rot-grüne „Kernbündnis“ die Elternbeiträge für mittlere und höhere Einkommen
drastisch erhöhen. Pro Köln hat gegen diese Pläne schon letzte Woche detailliert
Stellung bezogen und eine völlige
Beitragsfreiheit in diesen kinderarmen Zeiten gefordert. Nach einer Woche hat
jetzt auch die Kölner CDU reagiert und ebenso wie pro Köln eine Beitragsfreiheit
gefordert, finanziert durch eine allgemeine Erhöhung der Grundsteuer. Dieser
CDU-Vorschlag ist dem „Stadt-Anzeiger“-Redakteur Andreas Damm heute ein großer
Artikel wert, in dem es wörtlich heißt: „Ebenso wie CDU und FDP lehnt das Kölner
Bürger Bündnis, das zwei Ratsmitglieder stellt, die rot-grünen Pläne ab.“
Haben Sie da nicht eine Kleinigkeit
vergessen, Herr Damm? Kein Wort über die Position der Fraktion pro Köln, wogegen
sogar über die Stellungnahme einer winzigen Politsekte wie dem KBB berichtet
wird!
|
Dazu erklärt der Geschäftsführer der Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs:
„Was für ein Hohn! Immer wieder führen die DuMont-Zeitungen ihre Leser
hinters Licht. Immer wieder tun diese Zeitungen so, als hätten im Jahr 2004
nicht rund fünf Prozent der Wähler für pro Köln gestimmt. Das hat mit einer
fairen, demokratischen Berichterstattung nur noch wenig zu tun. Redakteure
wie Andreas Damm sollten sich angesichts solcher Praktiken schämen, anstatt
mit schmutzigen Fingern ständig auf andere zu zeigen!“ |
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9.
Juni 2006:
Jugend pro Köln!
Pünktlich zum 10jährigen
Gründungsjubiläum der Bürgerbewegung tritt auch der neue Arbeitskreis Jugend pro
Köln mit einer eigenen
Internetseite an die Öffentlichkeit.
Als Folge der groß angelegten pro-Köln-Jugendkampagne im Frühjahr dieses Jahres,
hat sich eine Gruppe engagierter Kölner Jugendlicher herausgebildet, die die
Zukunft ihrer Stadt nicht der verbrauchten und ratlosen politischen Klasse
überlassen will. weiter
8.
Juni 2006:
Zehn Jahre pro Köln!
Die Bürgerbewegung pro
Köln wurde im Juni 1996 in Köln-Dünnwald von parteiunabhängigen Kölner Bürgern
ins Leben gerufen und ins Vereinsregister eingetragen.
Zu den Gründungsmitgliedern gehörten der Rechtsanwalt
Markus Beisicht und der Verleger
Manfred Rouhs. 1999 übernahm die damals erst 20jährige Jurastudentin
Judith Wolter den Vereinsvorsitz.
In den folgenden
Jahren startete pro Köln verschiedene Kampagnen gegen schädliche und unsinnige
Vorhaben der Kölner Altparteien. Besonders die Unterschriftensammlung gegen den
Bau einer Großmoschee war ein durchschlagender Erfolg. Sie wurde von pro Köln
auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt, nachdem immer neue Moschee-Standorte auf
beiden Seiten des Rheins andiskutiert wurden.
weiter
6.
Juni 2006:
Bürgerbegehren gegen
Großmoschee
Seit heute sammeln Aktivisten
der Ehrenfelder Anwohnerinitiative und der Bürgerbewegung pro Köln
Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen die geplante DITIB-Großmoschee. Die
Unterschriftenliste kann
hier
heruntergeladen werden.
In den nächsten Monaten werden zudem rund 300 freiwillige Helfer der
Anwohnerinitiative Unterschriften sammeln, und die Bürgerbewegung pro Köln wird
das Formular an alle seine Unterstützerhaushalte in Köln schicken. Da die
Stadt Köln der Rechtsauffassung ist, daß die geplante Großmoschee eine
gesamtstädtische Bedeutung hat, kann jeder Kölner Bürger das Bürgerbegehren mit
seiner Unterschrift unterstützen. Wenn dann das Quorum von 20.000 Unterschriften
erreicht worden ist, kommt es zum Bürgerentscheid (Volksabstimmung) über den
Moscheebau, falls der Rat nicht freiwillig das Projekt stoppt.
Jetzt liegt es also allein in der
Hand der Kölner Bürger, endlich NEIN zu sagen! Gegen die weitere Islamisierung
unserer Stadt und gegen den fortschreitenden Multikulti-Wahnsinn! Unterstützen
wir alle die engagierte Ehrenfelder Anwohnerinitiative und unterschreiben wir
zusammen mit Freunden, Bekannten und Familienangehörigen dieses Bürgerbegehren!
6.
Juni 2006:
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Die
Geschäftsstelle der Fraktion pro Köln ist in neue Räume in der Nähe des
Heumarktes umgezogen. Zukünftig ist die pro-Köln-Mannschaft mit
Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs (l.) und Fraktionsreferent Markus
Wiener in der Markmannsgasse 7, 50667 Köln, für die Kölner Bürger da. Die
Bürgersprechstunde wird ab sofort wöchentlich, jeweils am Mittwoch von 17.00
bis 19.00 Uhr in der Fraktionsgeschäftsstelle durchgeführt. Telefonisch
bleibt die Fraktion weiter unter 0221/221-91512 erreichbar. |
6.
Juni 2006:
CDU-Müller
will höhere Bierpreise
Wenn es nach Bürgermeister
Josef Müller (CDU) geht, könnte das Kölsch in der Kneipe bald teurer werden –
mit dem Geld sollen die städtischen Brunnen zum Sprudeln gebracht werden.
Selbst dafür – der Betrieb eines Brunnens kostet 1.000 bis 2.000 Euro jährlich –
hat die Stadt keine Mittel mehr. CDU- und SPD-Kommunalpolitikern ließen den
kommunalen Schuldenberg auf die Höhe von 2,5 Milliarden Euro anwachsen. Rund 150
Millionen Euro muß der Kölner Steuerzahler jährlich allein für die Zinsen
aufbringen. Kein Wunder, daß vor dem Hintergrund einer solchen Mißwirtschaft
selbst die Brunnen versiegen!
Nun hat der Diplom-Mathematiker
Peter Mees der Stadtspitze den Floh ins Ohr gesetzt, den Betrieb der rund 90
öffentlichen Brunnen in Köln aus einer Kölsch-Abgabe zu finanzieren: einen Cent
pro Liter sollten die Brauereien aufschlagen und den Gastwirten in Rechnung
stellen. Über eine Sympathie-Werbekampagne nebst „Wasser-Marsch“-Fest im
Frühjahr und „Wasser-Stopp“-Fest im Herbst sollen die Brauer von ihrem Einsatz
für den Betrieb der Brunnen, den doch eigentlich die Stadt bezahlen müßte,
profitieren. CDU-Bürgermeister Josef Müller findet das in Ordnung und will einer
solchen Lösung den Weg ebnen.
Nicht mehr nur still und heimlich, sondern fröhlich feiernd
schleicht sich die Stadt Köln aus jeder Verantwortung davon, die wahrzunehmen
Geld kostet. Überall wird der Bürger zur Kasse gebeten. Selbst beim Kölsch
machen sie nicht Halt. Fehlt eigentlich nur noch, daß sie mit Abgaben auf Brot
und Milch das nötige Kleingeld für die Ausbesserung der zahllosen Straßenschäden
einzutreiben versuchen!
3. Juni 2006:
Ehrenfeld: Bürgerversammlung
contra
Groß-Moschee
Am Freitag vor Pfingsten
führte die Anwohnerinitiative gegen den geplanten Großmoschee-Bau in Ehrenfeld
eine Bürgerversammlung durch, um ihr weiteres Vorgehen zu beraten. Marylin
Anderegg, die Sprecherin der Initiative, konnte bei diesem Treffen rund 70
Ehrenfelder Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Rechtsberatung für das geplante
Bürgerbegehren gegen die Groß-Moschee erteilte der Vorsitzende der
Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht. Er ging auf die
zahlreichen formalen Hürden ein, die für die erfolgreiche Durchführung eines
Bürgerbegehrens überwunden werden müssen, bekräftigte die Anwesenden aber
insbesondere auch in ihrem politischen Willen, gegen die nachhaltige Veränderung
des Ehrenfelder Stadtbildes durch Kuppel und Minarett demokratischen Widerstand
zu leisten. weiter
1. Juni 2006:
Barmer
Viertel geräumt
Pro Köln begrüßt die
Räumung des Barmer Viertels in Deutz durch die Polizei.
Obwohl die Bürgerbewegung die dort betriebene Vernichtung von Wohnraum zu
spekulativen Zwecken ablehnt, sieht sie die Räumung, in deren Rahmen laut
Polizeibericht die Personalien von 40 Problempersonen aus der linken Szene
festgestellt wurden, als unvermeidbar an. In den besetzten Häusern hatten vier
Linke Unterschlupf gefunden, die mit Haftbefehl gesucht wurden. Zudem waren die
hygienischen Verhältnisse inakzeptabel. So hatten die Hausbesetzer einige der
von ihnen in Beschlag genommenen Wohnungen mit Fäkalien verunreinigt. Bei der
Räumung stellte die Polizei Drogen sicher. Der Polizeieinsatz erfolgte, nachdem
die Hausbesetzer Wände durchbrochen sowie Dächer teilweise abgedeckt hatten und
dann gestern Vertretern des städtischen Gesundheitsamtes und der Feuerwehr den
Zutritt zu den Wohnungen verweigerten.
Im
Polizeibericht heißt es zu den Auswirkungen der linken Aktivitäten im Barmer
Viertel auf die Kriminalitätsentwicklung in Deutz: „Seit der Besetzung der
Gebäude hat die Polizei sehr intensiv die Geschehnisse in und um die Häuser
herum beobachtet. Entgegen anders lautenden Äußerungen war die ständige Zunahme
von teils schweren Straftaten, Gefahren für Personen und Gefahren für den
Straßenverkehr im näheren Umfeld der besetzten Häuser zu verzeichnen. Daneben
hielten sich Straftäter und polizeilich gesuchte Personen (Minderjährige) in den
Gebäuden auf. Die Anzahl der Straftaten rund um die Barmer Straße stieg während
der Zeit der Besetzung im Verhältnis zum Jahr 2005 um das Dreifache.“
31. Mai 2006:
Viermal so gewalttätig
Eine Studie
des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen hat erneut bestätigt, daß
türkische Jugendliche wesentlich öfters gewalttätig sind als andere Jugendliche.
Im Schnitt seien türkische Jugendliche bei Gewalttaten unter Schülern viermal
häufiger Täter, als es ihrem Bevölkerungsanteil
entspreche!
Wahrheiten,
die sich noch vor wenigen Jahren fast keiner zu sagen traute. Wer es doch tat,
wurde sofort als Ausländerfeind, als Rechtsextremer oder noch schlimmeres
verteufelt. Doch jetzt liegen die Fakten für jeden sichtbar auf dem Tisch. Nun
müssen nur noch die richtigen Schlüsse gezogen werden.
31. Mai 2006:
Bis zu 380 Euro monatlich für einen
Kindergartenplatz
Mit einem
beispiellosen Vorstoß zur Erhöhung der Elternbeiträge für Kinderbetreuungsplätze
wollen SPD, Grüne und PDS in der nächsten Ratssitzung ihre familienfeindlichen
Vorstellungen umsetzen. Die Gebühren für Plätze in Kindertagesstätten,
Kindergärten und offenen Ganztagschulen sollen teilweise drastisch erhöht
werden. Gut verdienende Eltern müßten dann beim ersten Kind bis zu 380 Euro für
einen Kindergartenplatz zahlen, und auch beim zweiten Kind fallen noch Gebühren
bis zu 190 Euro an!
weiter
30. Mai 2006:
Beck soll sich nicht
beklagen
Der Kölner
Grünen-Politiker und Schwulenlobbyist Volker Beck sorgt mit seinem schmerzhaften
Moskauer Gastspiel auch in Deutschland für Schlagzeilen. Während die linke
Journaille über den mangelnden polizeilichen Schutz einer nicht genehmigten
Schwulendemonstration in Moskau lamentiert, gibt der baden-württembergische
CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff seinem grünen Parlamentskollegen
contra. Der auf der Demonstration verletzte Beck hätte die „Spielregeln“ seines
russischen Gastslandes demonstrativ unterlaufen, um Schlagzeilen zu provozieren.
Wer so fahrlässig handle, könne sich nicht darüber beklagen, wenn ihm Schutz
verwehrt werde ...
Wahr gesprochen, Herr
Schockenhoff! Bleibt nur zu hoffen, daß der süddeutsche Christdemokrat nicht vor
der CDU-Parteiführung einknickt, die über diese Aussage wenig erfreut ist.
Schließlich biedern sich Merkel, Stoiber und Co. inzwischen mindestens ebenso
stark an die Schwulenlobby an wie SPD oder Grüne. Die ach so christlichen
Parteiführer der Union unternehmen keinerlei Anstalten, die Homo-Ehe wieder
abzuschaffen oder die öffentliche Förderung
einschlägiger Projekte zurückzunehmen. Bestes Beispiel
dafür ist Köln, wo der CDU-Oberbürgermeister Fritz Schramma für die CSD-Schwulenparade
jedes Jahr städtische Gelder locker macht und sogar die öffentlichen Gebäude
beflaggen läßt!
Mag sein, daß Volker Beck diese einseitige Bevorzugung
einer sexuellen Minderheit im Hinterkopf hatte, als er an der nicht genehmigten
Demonstration in Moskau teilnahm. Beck, selbst
bekennender Homosexueller, mußte dabei dann erleben, wie die unliebsamen
Demonstranten mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert wurden, u.a. mit rabiat
auftretenden christlich-orthodoxen Gegendemonstranten. Was Volker Beck und seine
Gesinnungsgenossen in den Medien allerdings verschweigen: Mangelnden
Polizeischutz und gewalttätige Gegendemonstranten gibt es auch hierzulande.
Allerdings trifft es in Deutschland ja „nur“ die bösen Rechten, die am besten
gar nicht mehr demonstrieren dürfen sollten. Beck hat nun einmal am eigenen Leib
erfahren, wie sich so etwas anfühlen kann. Ob er sich jetzt vielleicht auch für
schikanierte Oppositionsgruppen in Deutschland einsetzen wird?
27. Mai 2006:
Unerträgliche Situation am Poller Damm:
Bürger klagen über die
Bewohner des Asylantenwohnheimes
Häufige Polizeieinsätze
mit zahlreichen Verletzten, regelmäßige nächtliche Ruhestörungen und eine immer
stärkere Verschmutzung des Geländes – die Anwohner haben die Nase voll vom
Wohnheim Poller Damm.
Die dort untergebrachten Ausländer kommen zum Teil aus dem früheren Heim in der
Salmstraße, das aufgrund heftiger Proteste vor einiger Zeit abgerissen wurde.
Doch am problematischen Verhalten dieser Personengruppen hat sich anscheinend
nicht viel geändert. weiter
24. Mai 2006:
Herzlichen Glückwunsch Köln!
Dank SPD neues Millionenloch im
Stadtsäckel
Einer etwas bizarren Pressemitteilung
der Kölner SPD über die „tollen“ Leistungen der sozialdemokratischen
Ratsfraktion folgten nun die weniger tollen Früchte der rot-grün-roten
Zusammenarbeit: Wegen des Beschlusses für eine Busspur in der Rheinuferstraße
hat das Kölner Regierungspräsidium schon zugesagte 13,1 Millionen Euro an
Fördermitteln für den Ausbau der Straße auf Eis gelegt.
Ob die Millionenzuschüsse zu einem späteren Zeitpunkt gezahlt werden, ist noch
völlig offen. Zuerst müßte laut Regierungspräsidium geprüft werden, wie sich die
neue Busspur tatsächlich auf den Verkehrsfluß auswirkt. Denn Verkehrsexperten
gehen von erheblichen Beeinträchtigungen durch dieses linksideologische Projekt
aus. Auch ein bereits durchgeführtes städtisches Gutachten hat diese
Befürchtungen bestätigt.
Dazu erklärt der
Geschäftsführer der Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs:
„Die neue Ratsmehrheit von
SPD, Grünen und den Postkommunisten der PDS steuerte sehenden Auges in diese
finanzielle Katastrophe. 13,1 Millionen Euro fehlende Fördermittel sind wahrlich
kein Pappenstil – selbst für eine Millionenstadt wie Köln nicht. Obwohl
Verkehrs- und Verwaltungsexperten vor diesen Folgen gewarnt haben, war den
linken Mehrheitsfraktionen ihre Machtdemonstration wichtiger als das Wohl der
Stadt. Die SPD-Presserklärung zur letzten Ratssitzung ist deswegen Realsatire
pur:
‚Was die Genossinnen und
Genossen mit Martin Börschel in den letzten Monaten geschafft haben, ist schon
toll. Da kann man nur sagen: Herzlichen Glückwunsch Köln!‘
Soviel ‚Glück‘
würde ich meinem ärgsten Feind nicht
wünschen!“
23. Mai 2006:
Milli Görüs im Kölner
„Rat der Religionen“:
Fall für die Sicherheitsbehörden
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble
(CDU) gab dieser Tage bekannt, daß sowohl die Zahl islamistischer Gruppen als
auch deren Mitglieder ständig steige. Rund 32.000, zum Teil gewaltbereite
Islamisten würden inzwischen in Deutschland leben.
Die Sicherheit im Land sei seit Jahren
durch den islamistischen Terror bedroht. Etwa zeitgleich verkündete Schäubles
Kölner CDU-Parteifreund, Oberbürgermeister Fritz Schramma, die Aufnahme der
radikal-islamischen Gemeinschaft „Milli Görüs“ in den neuen städtischen „Rat der
Religionen“, der morgen erstmals zusammentreten wird. Selbst auf kritische
Nachfragen hin, warum die Stadt auch die vom Verfassungsschutz beobachteten
Islamisten von „Milli Görüs“ eingeladen habe, bleibt der „Christdemokrat“
Schramma uneinsichtig. Im „Stadt-Anzeiger“ verkündete er, daß es keine
Veranlassung gebe, „irgend jemanden von vorneherein auszuschließen“.
Dabei ist bekannt, daß Milli Görüs
europaweit extremistische Ziele verfolgt. Laut Verfassungsschutzbericht 2005
gehören dazu die „Wiederherstellung einer Großtürkei“ und eine „islamische
Weltordnung“. Weiter heißt es im Verfassungsschutzbericht, daß für Milli Görüs
der „Islam als ausschließliches Ordnungssystem für Politik und Gesellschaft“
gilt.
Pro Köln meint dazu:
Milli Görüs ist eine extremistische,
islamistische und demokratiefeindliche Organisation. Jeder, der den „Islam als
ausschließliches Ordnungssystem für Politik und Gesellschaft“ in Deutschland
etablieren will, begibt sich automatisch in einen Konflikt mir der
nicht-islamischen Mehrheitsbevölkerung und mit dem deutschen Staatswesen. Mit
solchen Organisationen und Personen ist kein Dialog möglich. Hier sind vielmehr
Sicherheitsbehörden und Polizei gefragt. Umgekehrt werden ja auch nicht deutsche
Extremisten und Feinde der Demokratie mit Samthandschuhen angefasst und zu
offiziellen runden Tischen eingeladen!
22. Mai 2006:
Heugel vor Gericht
Der ehemalige
Oberstadtdirektor Klaus Heugel muß sich seit letzter Woche vor dem Kölner
Landgericht verantworten.
Ihm wird im Zusammenhang mit der SPD-Spendenaffäre - im Zuge des Kölner
Müllskandals – Bestechlichkeit vorgeworfen. Aus diesem Anlaß soll hier ein
näherer Blick auf die Vita des Ex-SPD-Oberbürgermeisterkandidaten geworfen
werden. weiter
21. Mai 2006:
Bürgerbegehren gestartet
In Ehrenfeld wurde in den letzten
Tagen ein Flugblatt der Anwohner-Initiative gegen den geplanten Bau der
Groß-Moschee verbreitet. Die
hier als PDF-Datei dokumentierte Veröffentlichung ist offenbar in sehr hoher
Auflage an alle Haushalte in Ehrenfeld und an einen Teil der Haushalte in
Neuehrenfeld verteilt worden. Die Anwohnerintiative sammelt damit Helfer, die
sich an der Unterschriftensammlung beteiligen, sobald die dafür erforderlichen
offiziellen Vordrucke erstellt worden sind.
Pro Köln wird die
Unterschriftensammlung mit allen verfügbaren Kräften unterstützen. Dazu erklärt
der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht: „Es
geht darum, mehr Demokratie zu wagen. Die Ehrenfelder sollen selbst entscheiden,
ob sie die Groß-Moschee haben wollen oder nicht.“
19. Mai 2006:
Feilschen um lukrative Versorgungsposten
Die gestrige
Ratssitzung war geprägt vom Streit der etablierten Parteien, wer den lukrativen
Posten des Wirtschaftsdezernenten besetzen darf und ob der SPD-Genosse Guido
Kahlen zum neuen Stadtdirektor gewählt würde. CDU, SPD und Co., die sonst gerne
pro Köln vorwerfen, die Ratssitzungen „unnötig“ mit inhaltlichen Anträgen in die
Länge zu ziehen, bekamen sich dabei alleine schon wegen der Tagesordnung in die
Haare. Über eine Stunde wurde darüber debattiert, gefolgt von einer geheimen
Abstimmung. Zu den politisch wichtigen Angelegenheiten der Stadt konnten die
Altparteien dagegen wie gewöhnlich wenig beitragen: Pro-Köln-Initiativen für ein
Sofortprogramm gegen Schlaglöcher, für mehr Sicherheitspersonal in den S-Bahnen
und eine bessere Förderung der deutschen Sprache wurden ohne jegliche
inhaltliche Diskussion niedergestimmt. Selbst die zur Kenntnisnahme von rund
1.000 moschee-kritischen Briefen Ehrenfelder Bürger an den Rat verweigerten die
Altparteien. Und CDU und FDP, die neuerdings gerne mal ein kritisches Wörtchen
gegen die Linksfraktion wagen, stimmten sogar gegen einen Resolutionstext, in
dem die Zusammenarbeit von SPD und Grünen mit den Postkommunisten verurteilt
wurde. weiter
19. Mai 2006:
Gedankenaustausch zwischen
pro Köln und der Anwohnerinitiative gegen den Moschee-Bau in Ehrenfeld
Am Donnerstag haben sich
der pro-Köln-Vorsitzende, Rechtsanwalt Markus Beisicht, und die kürzlich
gewählte Sprecherin der Anwohnerinitiative gegen die Groß-Moschee in Ehrenfeld,
Frau Marylin Anderegg, zu einem ausführlichen Meinungsaustausch getroffen.
Beisicht sicherte der Anwohnerinitiative die vorbehaltlose Unterstützung von pro
Köln für das geplante Bürgerbegehren gegen den Moschee-Bau der Ehrenfelder
Groß-Moschee zu. Er lobte insbesondere das bürgerschaftliche Engagement der noch
jungen Initiative. weiter
18. Mai 2006:
„Saure
Zitrone“ für den Stadtrat
Von drei Negativ-Auszeichnungen namens „Saure
Zitrone“, die der Kölner Verkehrsverein vergeben hat, geht eine vollständig und
eine weitere zur Hälfte an den Stadtrat. Die „halbe“ Rüge teilt sich
der Rat mit der Verwaltung wegen des „desolaten Zustands des öffentlichen
Raumes“, für den die im Stadtgebiet oft deplazierten grauen Verteilerkästen von
Telefonanbietern, unansehnliche und häufig verdreckte Bahn- und Straßenbrücken
und der schlechte, mittlerweile aber in der Ausbesserung befindliche
Zustand des Pflasters auf dem Heinrich-Böll-Platz als Begründung angeführt
wurden. Eine ungeteilte, sozusagen vollreife „Saure Zitrone“ handelte sich der
Rat mit der Entscheidung von SPD, Grünen und Linkspartei ein, für die
Restaurierung des Reiterstandbildes auf dem Heumarkt vorgesehene Geldmittel zur
Wiederherstellung der Figuren am Rathausturm abzuziehen.
Die Jury, zu der auch die
Dombaumeisterin Prof. Barbara Schock-Werner und der
Präsident des Bundes Deutscher Architekten, Kaspar Kramer, gehören, führte zur
Begründung aus: „Es entsteht der Eindruck, daß die Stadt ihre bedeutenden
historischen Anlagen und damit sowohl ihre Geschichte als auch deren öffentliche
Wahrnehmung stark vernachlässigt.“ Das ist für die derzeitigen
Mehrheitsfraktionen im Stadtrat offensichtlich im vollen Umfang zutreffend.
Die dritte „Saure Zitrone“ ging
an jene unbekannten Graffiti-Sprüher, die seit
geraumer Zeit das Kölner Stadtbild ultimativ verschandeln und dabei jedes Jahr
Sachschäden in Millionenhöhe anrichten. Polizei und Ordnungsamt können oder
wollen dieses Problem wohl nicht in den Griff bekommen. Alle Vorstöße der
Bürgerbewegung pro Köln im Rat und in den Bezirksvertretungen für ein schärferes
Vorgehen gegen Farbschmierer wurden von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linkspartei
abgelehnt.
18. Mai 2006:
Kölner
CDU steht voll und ganz hinter der DITIB-Großmoschee
Die Kölner CDU hat im
Vorfeld der heutigen Ratssitzung noch einmal ihre uneingeschränkte Unterstützung
für die geplante DITIB-Großmoschee bekundet. In einer gemeinsamen
Presserklärung stellen CDU-Fraktionsvorsitzender Winrich Granitzka,
CDU-Kreisvorsitzender Walter Reinarz und der Generalsekretär der DITIB, Mehmet
Yildirim, fest, „daß es keinen inhaltlichen Dissens zum geplanten Bau der
Moschee in Köln-Ehrenfeld gibt“. weiter
17. Mai 2006:
Evangelische Kirche: Kritiker
unerwünscht
Bei einer Diskussion in der
Friedenskirche an der Rothehausstraße zum geplanten Bau einer Groß-Moschee in
Ehrenfeld waren gestern Abend kritische Stimmen unerwünscht. Eingeladen
hatte die evangelische Kirchengemeinde, am Podium saßen neben der grünen Kölner
Sozialdezernentin Marlis Bredehorst ein Vertreter
der türkisch-islamischen Union DITIB und mehrere evangelische Pfarrer. Alle
waren sich einig: der Moscheeneubau sei eine „Chance für die Integration“ der
türkischen Gläubigen in die deutsche Gesellschaft. Daß die Groß-Moschee, falls
sie tatsächlich gebaut werden sollte, wohl eher die islamische
Parallelgesellschaft festigen wird, wollten die „Diskutierenden“ nicht hören.
Am Podium lag wohl auch deshalb
eine Liste mit Fotos und persönlichen Daten von
pro-Köln-Mandatsträgern aus, die offenbar keine Chance bekommen sollten,
sich an der Diskussion zu beteiligen. Trotzdem gab es aus dem Publikum
zahlreiche moscheebau-kritische Äußerungen.
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Bloß nicht die
Verkehrten drannehmen! Da könnte es ja kritische Fragen zur Großmoschee
geben! Die
„Steckbriefe“
von pro-Köln-Ratsmitgliedern zeugten von einem etwas seltsamen
Demokratieverständnis ... |
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Wie weit bei den Ehrenfeldern
die Meinungen auseinander gehen und wie breit das Spektrum der
Moscheebau-Kritiker mittlerweile geworden ist, beweist die diesbezügliche
Diskussion im
Forum des Kölner „Stadt-Anzeigers“. Dort werden zwar immer wieder durch die
Moderatoren unliebsame Meinungsäußerungen gelöscht. Und doch überwiegen selbst
hier die skeptischen Stimmen.
Wer den Moscheebau durchsetzen
will, muß wissen, daß er dies gegen den Mehrheitswillen der Ehrenfelder tut. Das
Projekt läßt sich nicht mit, sondern nur gegen die Bevölkerung durchsetzen. Mit
Demokratie hat das Verhalten der Moscheebau-Befürworter schon lange nichts mehr
zu tun.
17. Mai 2006:
SPD und Grüne kuschen vor
Bietmann
Entgegen anderslautenden
Ankündigungen werden SPD und Grüne in der Ratssitzung am 18. Mai keinen Antrag
auf Abberufung des Aufsichtsratsvorsitzenden der Rheinenergie AG, Dr. Rolf
Bietmann (CDU), stellen. Man habe sich darauf geeinigt, die
Auseinandersetzung beizulegen, meldet die „Kölnische Rundschau“ am 17. Mai.
Bereits in der Ratssitzung am 4. April 2006 war ein gegen den Klüngel-Granden
Bietmann gerichteter Antrag der Fraktion
pro Köln mit den Stimmen aller Mandatsträger der Altparteien abgelehnt worden.
So ist das eben in Köln: Man
kennt sich, man verträgt sich, man findet schon irgendwie eine Lösung. Böse wäre
jetzt natürlich die Frage, was Bietmann den Vertretern von SPD und Grünen wohl
geboten haben mag, um ihr Wohlwollen zu erlangen. Über so was redet man in Köln
natürlich nicht. Wo kämen wir sonst auch hin? Wäre ja noch schöner …!
Ohne pro Köln gäbe es im Rat und
in den Bezirksvertretungen niemanden, der das Einvernehmen stört. CDU und SPD
stehen zusammen, wenn es drauf ankommt. Die FDP gehört sowieso mit dazu, und
auch die Grünen sind mittlerweile voll integriert. Sogar die Linkspartei achtet
darauf, nicht allzu doll anzuecken – man will sich ja schließlich nichts
verbauen. Das könnte alles so schön sein – wenn pro Köln nicht wäre …
16. Mai 2006:
Schlechte Ergebnisse für
Einwanderer
Eine neue PISA-Spezialstudie
hat beunruhigende Fakten über die schulischen Leistungen von Einwandererkindern
in Deutschland zu Tage gefördert.
70 Prozent der Schüler der zweiten Zuwandergeneration hätten demnach große
Wissenslücken, 40 Prozent würden nicht einmal über die untersten Kompetenzstufen
in Mathematik und Lesen hinauskommen. Besonders bedenklich sei, daß der
schulische Erfolg mit der Dauer des Aufenthaltes auch noch abnimmt!
Die Reaktionen der Medien und der
offiziellen deutschen Politik fielen wie erwartet aus: Schuld sind nicht die
Einwanderer selbst, sondern die „Gesellschaft“, das Schulsystem oder gar der
„strukturelle Rassismus“ in unserem Land. Wer derartigen Unsinn verbreitet,
braucht sich nicht darüber zu wundern, daß es keine Lösung für die immer größer
werdende Bildungsmisere gibt. Denn bei der Ursachenforschung muß endlich die
rosarote Multikultibrille abgesetzt werden: Besonders Einwanderer aus
afrikanischen Krisengebieten, aus ländlichen Regionen der Türkei sowie Armuts-
und Elendsflüchtlinge insgesamt stammen zumeist aus „bildungsfernen“ Schichten.
In diesen Familien wird kein großer Wert auf die schulische Ausbildung gelegt.
Gerade im islamischen Kulturkreis zählen zum Beispiel oft andere Qualitäten mehr
als Bildung und schulische Kompetenzen.
Hinzu kommt der mangelnde
Integrationswille vieler Einwanderer. Wie viele Türken gibt es, die nach dreißig
oder mehr Jahren immer noch fast kein Deutsch sprechen? Wie soll in solchen
Familien eine Integration in Deutschland gelingen? Allerdings trifft bei diesem
Punkt die deutsche Mehrheitsbevölkerung wirklich eine Teilschuld. Denn durch den
lange Jahrzehnte gepflegten deutschen Schuld- und Minderwertigkeitskomplex
erscheint es vielen Zuwanderern als unattraktiv, sich in eine solche
Gemeinschaft zu integrieren. Wer unfähig ist, sein eigenes Land und seine eigene
Kultur zu lieben, kann dies auch schlecht von anderen erwarten!
16. Mai 2006:
Bürgerhaushalt unter
Ausschluß der echten Opposition?
In Köln soll es in Zukunft einen sogenannten „Bürgerhaushalt“
geben. Damit soll eine möglichst große Öffentlichkeitsbeteiligung bei den
Haushaltsberatungen gewährleistet werden. Gegen Klüngel und Mauscheleien, für
mehr Transparenz in finanziellen Angelegenheiten der Stadt.
Aber natürlich sollen die Bürger auch nicht mit zuviel Informationen überfordert
werden. Eine „Lenkungsgruppe“ muß also her, bestehend aus „Vertretern der
Politik, der Verwaltung, der lokalen Agenda und eventuell weiterer für den
Bürgerhaushalt engagierter Bürgergruppen“. Soweit die Theorie, die Praxis sieht
in Köln leider wieder etwas anders aus. Statt mehr Transparenz gibt es die
üblichen Klüngelstrukturen bei den „Vertretern der Politik“: In der
Lenkungsgruppe bleiben die etablierten Ratsparteien laut gestrigen Beschluß des
Finanzausschusses lieber unter sich. Ausschließlich Vertreter von CDU, SPD,
Grünen und FDP sind regulär für dieses Gremium vorgesehen. Wobei CDU und SPD
dann gestern so nett waren, je einen Kandidaten der Linksfraktion und einer
kommunalen Kleinstpartei, die noch nicht einmal Fraktionsstatus hat, auf ihrer
gemeinsamen Liste „huckepack“ zu nehmen. Außen vor blieb – welch Überraschung –
lediglich die Fraktion pro Köln. weiter
15. Mai 2006:
DITIB-Großmoschee wird erneut im
Stadtrat behandelt
Auf Antrag der Fraktion pro Köln wird
über die geplante DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld am kommenden Donnerstag erneut
im Rat verhandelt werden. Pro Köln fordert die kommunalen Volksvertreter auf,
den ablehnenden Bürgerwillen in Ehrenfeld endlich zu respektieren und
einen dementsprechenden „Offenen Brief“ vieler Bürger zur Kenntnis zu nehmen.
Außerdem beantragt die Bürgerbewegung mehr Sicherheitspersonal in den S-Bahnen,
eine Förderung der deutschen Sprache im öffentlichen Raum, ein Sofortprogramm
zur Beseitigung von Schlaglöchern und die Verurteilung der ungenierten
Zusammenarbeit von SPD und Grünen mit den Linksextremisten der PDS im Kölner
Rat.
Bezüglich der ausufernden
Gewalt von multiethnischen Jugendgangs will die Fraktion pro Köln mittels einer
Anfrage an die Verwaltung ermitteln, wie die Gesamtlage in Köln ist, welche
konkreten Maßnahmen gegen diese Banden geplant sind und in welchem Zusammenhang
die große Gewaltbereitschaft dieser Jugendlichen zur oftmals gescheiterten
Integration der Zuwanderer steht. Alle Anfragen und Anträge der Fraktion pro
Köln können übrigens auf der Internetseite der
Bürgerbewegung abgerufen werden.
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Dazu erklärt die
Fraktionsvorsitzende Judith Wolter:
„Auch auf der nächsten Ratssitzung wird pro Köln wieder unangenehme Fragen
stellen und alternative Lösungen vorschlagen. Dafür wurden wir schließlich
von den Kölnern als neue, nonkonforme Kraft in den Rat gewählt. Daß wir
diesen Wählerauftrag ernst nehmen, mußte unlängst sogar der grüne Ratsherr
Andreas Wolter im ‚Stadt-Anzeiger‘ eingestehen: 40 von 120 Eingaben im Jahr
2005 würden von der Fraktion pro Köln stammen, beschwerte sich Wolter über
den Fleiß der Konkurrenz. Dabei kann man aus Sicht der etablierten Politiker
durchaus verstehen, daß sie lieber wieder unter sich wären, ihre Ruhe hätten
und weiter im Stillen klüngeln und mauscheln könnten. Dem haben die Kölner
Bürger aber bei der Kommunalwahl 2004 zurecht einen Strich durch die
Rechnung gemacht!“
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13. Mai 2006:
Rheinhallen: Staatsanwalt
ermittelt
Die Staatsanwaltschaft Köln
ermittelt im Zusammenhang mit dem Bau der Rheinhallen in Deutz wegen des
Verdachts der Untreue. Drei Manager der Laurenz KG, einer Tochterfirma der
Sparkasse KölnBonn, sind ins Visier der Fahnder geraten. Den Kölner Bürgern
könnte – schon wieder – ein Millionen-Schaden entstanden sein.
Die „Bild“-Zeitung vom 13. Mai
schreibt:
„Am 6. August soll ‚Laurenz’ von
der Stadt Köln und der Messe die Rheinhallen für 67,1 Millionen Euro gekauft
haben.
Am 19. Mai 2005 soll ‚Laurenz’
an den Oppenheim-Esch-Fonds für 54,5 Mio Euro verkauft haben. Rechnerisch ein
minus für ‚Laurenz’ von 12,6 Mio Euro!
Ebenfalls am 19. Mai soll
‚Laurenz’ einen Mietgarantiervertrag mit dem Fonds geschlossen haben. Experten
sprechen von 670 Mio Euro über die Mietdauer von 20 Jahren – zuviel? Die
Fond-Anleger sollen angeblich nur 400 Mio investieren – wäre ein Bombengeschäft
von 270 Mio Euro für den Fonds!“
Andere Menschen müssen
lebenslang für ihr Geld arbeiten. Aber wer in Köln die richtigen politischen und
wirtschaftlichen Verbindungen hat, kann arbeiten lassen und lebt von den Zinsen,
für deren Erwirtschaftung der Normalbürger ackern muß.
Und das soll angeblich alles
völlig legal sein!?
11. Mai 2006:
Profilierte Stellungnahme gegen
die Groß-Moschee
In der Sitzung der
Bezirksvertretung Ehrenfeld am 8. Mai nahm pro Köln erneut in profilierte Form
gegen den geplanten Bau der Groß-Moschee Stellung. Dabei hat
Bezirksvertreter Heinz-Kurt Täubner seinen aktuellen
Antrag gegen den Moscheebau-Plan
begründet. Obwohl er inhaltlich auf eine vom Ehrenfelder Ortsverband der CDU
einstimmig verabschiedete Resolution Bezug nahm, wurde der Antrag mit den
Stimmen der Bezirksvertreter aller Altparteien, auch der CDU, abgelehnt.
weiter
10. Mai 2006:
Schaumschläger unter sich
Manfred Rouhs über Alfred
Neven DuMonts Kritik an
der Kölner Kommunalpolitik
Alfred
Neven DuMont hat mit einer im von ihm
herausgegebenen „Stadt-Anzeiger“ veröffentlichen
Generalkritik an der Kölner Kommunalpolitik eine Scheindiskussion über die
politischen Verhältnisse in der Domstadt angestoßen, bei der alle für die
Zukunft unserer Heimatstadt wesentlichen Fragen ausgeklammert bleiben. Je ein
Vertreter der vier zur offiziösen Debatte zugelassenen Ratsfraktionen bekommt
nun im
„Stadt-Anzeiger“ vom 10. Mai Raum für eine Stellungnahme zu
DuMonts Äußerungen. CDU, SPD, Grüne und FDP
nutzen diese Gelegenheit im wesentlichen für ihre parteipolitische Profilierung.
Sie weisen sich wechselseitig die Schuld an der faktischen Handlungsunfähigkeit
des Rates zu – und die Grünen leugnen diese sogar.
weiter
9. Mai 2006:
pro Köln zu fleißig?
Es wird immer absurder: Erst
berichten die Kölner Zeitungen so gut wie gar nicht über die zahlreichen
Initiativen der Fraktion pro Köln im Stadtrat. Jetzt aber gibt der
„Stadt-Anzeiger“ dem grünen Ratsherren Andreas Wolter das Wort, der sich
beklagt, pro Köln würde den Verlauf der Ratssitzungen dadurch verzögern, daß die
Bürgerbewegung doch allen ernstes ständig von ihrem Antragsrecht Gebrauch macht:
44 von 120 Anträgen, die im Jahr 2005 beraten wurden, stammten von pro Köln. Die
Fassade bröckelt. Pro Köln ist einfach zu penetrant, um ignoriert zu werden.
weiter
8. Mai 2006:
Ehrenfelder wollen
Bürgerbegehren
In Ehrenfeld hat sich eine
Anwohnerinitiative gebildet, die ein Bürgerbegehren nach § 26 der
Gemeindeordnung des Landes NW gegen den geplanten Bau einer Groß-Moschee an der
Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße auf den Weg
bringen will. Dazu soll noch im Mai ein Informationsblatt an alle
Ehrenfelder Haushalte verteilt werden, mit dem Unterstützer für den
organisatorischen Kraftakt gewonnen werden sollen, den ein Bürgerbegehren mit
sich bringt: innerhalb weniger Wochen müssen mehr als 6.000 Einwohner mit
Erstwohnsitz im Bereich der Bezirksvertretung Ehrenfeld das Bürgerbegehren
unterschreiben, damit es der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorgelegt wird.
Lehnen die Bezirksvertreter mehrheitlich ab, wovon derzeit auszugehen ist, dann
findet eine Volksabstimmung über den Bau der Groß-Moschee statt.
Dazu erklärt die Vorsitzende der
Fraktion pro Köln, Rechtsanwältin Judith Wolter:
„Sobald die Ehrenfelder Bürger
Gelegenheit haben, über den Großmoschee-Bau abzustimmen, dürften die Pläne der
DITIB vom Tisch sein. Die Stimmung im Veedel ist
eindeutig: contra Groß-Moschee.
Pro Köln
wird die Ehrenfelder, die jetzt die organisatorische Umsetzung des
Bürgerbegehrens in Angriff nehmen, nach Kräften unterstützen. Dessen Erfolg wäre
ein Gewinn für alle Kölner und eine bedeutende Niederlage für die alten
politischen Kräfte, die unsere Heimatstadt mit einem solchen multi-kulturellen
Prestigeobjekt unbedingt ‚bereichern’ wollen und dabei den Bürgerwillen
hartnäckig ignoriert haben. Die politische Wirklichkeit wird sie einholen: Wir
sind das Volk!“
5. Mai 2006:
CDU-Ratsfraktion pro
Groß-Moschee
Die CDU-Fraktion im Rat der
Stadt Köln bleibt bei ihrem Votum für den Bau der Groß-Moschee an der
Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße. Die anders
lautenden Entscheidungen der CDU-Ortsverbände Ehrenfeld und Deutz beeindrucken
den Fraktionsvorsitzenden Winrich Granitzka und
seine Mannschaft offenbar ebenso wenig wie die Meinung der alteingesessenen
Ehrenfelder, die den geplanten Prunkbau der DITIB mehrheitlich ablehnen.
Am 5. Mai kam selbst der „Kölner
Stadt-Anzeiger“ nicht umhin, eine ganze Reihe von moschee-kritischen
Leserbriefen abzudrucken. Das publizistische Flaggschiff des Hauses
DuMont sieht sonst die Welt gerne durch eine
rosarote Multi-Kulti-Brille und vermeidet Kritik an
der Zuwanderungs-Politik und deren Folgen möglichst weitgehend. Nun aber gab man
dort offenbar dem Druck aus der Bevölkerung nach und ließ Dampf aus dem Kessel
ab.
Dr. Rolf Iffland erhebt die
nicht uninteressante Forderung: „An der Entscheidung über dieses Bauvorhaben
sollten alle Kölner Bürger nicht nur im Rahmen einer Befragung, sondern in einem
Bürgerentscheid beteiligt werden. Das gleiche Verfahren wäre auch bei einem
Bauvorhaben auf dem Rathausplatz sinnvoll.“ (Dort soll ein jüdisches Museum
errichtet werden.) Und Mechthild Christmann fragt:
„Menschen, die in ein fremdes Land gehen und dort eine Moschee haben wollen, das
heißt doch auch, sie wollen in diesem Land leben – für immer. Also: Warum
sprechen so viele unsere Sprache nicht?“ Dr. Ernst Nordmann stellt den
Zusammenhang zur verfehlten Zuwanderungspolitik der Altparteien her: „Unsere
Politiker sollten aufhören, den albernen Quatsch unseren Bürgern zu erzählen,
daß Deutschland untergeht, wenn wir angesichts von fünf Millionen Arbeitslosen
keine Einwanderer mehr hätten. Politiker aller Regierungen seit dem Krieg haben
unser Volk verweichlicht, haben eine Anspruchsgesellschaft herangezogen und ihr
vorgegaukelt, daß wir ewig und immer wie die Made im Speck leben könnten. Nun
fehlt der Mut, den Menschen knallhart zu erklären, daß dies ein Wunschtraum
war.“
Die bei Politikern weit
verbreitete Wunschvorstellung von einer unwissenden und leicht manipulierbaren
Bevölkerung erfüllt sich in Köln (Gott sei Dank) nicht. Die Idee eines
Bürgerbegehrens wird nach der Veröffentlichung des oben zitierten Leserbriefes
im „Stadt-Anzeiger“ in Ehrenfeld bereits heiß diskutiert. Manchmal können
Presseveröffentlichungen offenbar doch dazu führen, daß gute Ideen Kreise
ziehen ...
Mehr dazu lesen Sie in den nächsten Tagen auf dieser
Internetseite.
4. Mai 2006:
Mediale Scheinwelt
Manfred Rouhs über die
Berichterstattung der Massenmedien zur Ehrenfelder Bürgerversammlung am 2. Mai
2006
Noch vor wenigen Wochen haben
führende deutsche Presseorgane das Scheitern der multi-kulturellen Gesellschaft
diagnostiziert. „Bild“, „Spiegel“ und „Focus“ waren sich im wesentlichen einig:
die Integration vieler Türken und Araber in die deutsche Gesellschaft ist
mißlungen, ein Umdenken tut Not. Aber wohin genau die Reise gehen soll, haben
sie nicht gesagt. weiter
3. Mai 2006:
Mevlana stellt Porzer Moschee-Plan vor
Der Porzer Moscheeverein
Mevlana hat am 30. April sein Konzept für eine repräsentative Groß-Moschee
vorgestellt. Streit gab es dabei vor allem um die Höhe des Minaretts, die
nach Vorstellung der Stadt Köln 15,7 Meter nicht überschreiten soll. Der Verein
besteht aber darauf, 27 Meter hoch bauen zu wollen. Ein Kompromiß ist nicht in
Sicht. Einig sind sich die Stadt und die Mevlana-Planer indessen darüber, daß
sich der Gebäudekomplex über zweieinhalb Etagen erstrecken und aus Gebetsräumen
sowie einem angegliederten Gemeindezentrum bestehen soll.
weiter
3. Mai 2006:
Groß-Moschee trifft auf massive Ablehnung
Die ursprünglich als
Bürgeranhörung deklarierte Beschwichtigungsversammlung der Stadtspitze zum
geplanten Großmoschee-Bau in Ehrenfeld wurde für ihre Veranstalter – DITIB,
Volkshochschule und Stadt Köln – zu einem Reinfall. Die meisten der fast 500
Ehrenfelder Bürger, die in die Aula der Berufsschule an der Weinsbergstraße
gekommen waren, machten deutlich, daß sie dieses nach der Einschätzung des
CDU-Ratspolitikers Klipper „wichtigste städtebauliche Projekt in dieser Dekade“
nachhaltig ablehnen. weiter
2. Mai 2006:
Muslimische Kritik an
DITIB-Moschee
Viele in Köln lebende Muslime können sich offenbar mit
der in Ehrenfeld geplanten DITIB-Moschee nicht
identifizieren. „Man kann nicht wirklich etwas dagegen haben, aber das ist
nicht die gemeinsame Zentralmoschee für alle Muslime, die wir seit Jahren für
Köln anstreben“, äußerte der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime in
Deutschland (ZMD), Axel Köhler, gegenüber der „Kölnischen Rundschau“. Er
kritisiert weiter: „Die DITIB als türkisch-staatliche Organisation baut ihre
eigene Moschee. Und sehr viele Muslime werden sich hier nicht vertreten fühlen.
Was nützt es, wenn wir keinen Einfluß darauf nehmen können, was dort gelehrt und
gepredigt wird, wenn der türkische Staat hier hereinregiert.“
1. Mai 2006:
Hetzkampagne in Deutz
Anonyme Schmierer haben in Deutz
einen Steckbrief gegen den Jugendbeauftragten der Bürgerbewegung pro Köln,
Harald Schmidt-Lonhart, in Umlauf gebracht. Das Flugblatt ist mit einem Foto
des Oberstufen-Schülers, der in diesem Jahr Abitur machen wird, und mit
Beschimpfungen als „Nazi“ versehen. Zudem wird dem
19jährigen „angelastet“, daß dessen Vater als
Rechtsanwalt arbeitet und im Rahmen dessen auch Straftäter vor Gericht vertreten
hat - was der Anwalts-Beruf nun einmal so mit sich bringt. Die Schmierer
versuchen, Vater und Sohn mit den Taten der Mandanten des Vaters zu
identifizieren. Als Verantwortlicher ist auf dem Flugblatt „Simon
Wiesenthal“ angegeben, der bekanntlich im September 2005 verstorben ist.
Dazu erklärt der Geschäftsführer der
Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs: „Die Agitation gegen pro Köln
ist ebenso aggressiv wie phantasielos. Von den Altparteien über den
nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz und Teilen der Medien bis hin zu
anonymen Steckbrief-Schmierern wird unisono der Versuch unternommen, Kritik am
Multi-Kulturalismus, wie wir sie unlängst auch in 'Bild', 'Spiegel' und 'Focus'
nachlesen konnten, mit dem Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen. Das ist
unsachlich, abgedroschen und letztlich auch unglaubwürdig. Die Hetzer gehen
davon aus, daß 'irgend etwas' schon hängen bleiben wird. Wir werden dem mit
verstärkter Öffentlichkeitsarbeit im gesamten Stadtgebiet begegnen.“
29. April 2006:
Wildes Treiben im Stadtrat
„Gewohnt sachlich“
setzt sich der Kölner „Express“ in seiner
Ausgabe vom 29. April 2006 mit der Überlänge der Sitzungen des Kölner Rates
auseinander. Wie die Nutzer dieser Internetseite wissen, tagt der Kölner Rat
seltener, seit die Bürgerbewegung pro Köln im September 2004 von 4,7 Prozent der
Kölner in Fraktionsstärke in dieses Gremium hineingewählt worden ist. Viele
Politiker von CDU, SPD, FDP und Grünen hören sich nämlich die gegen ihre
verfehlte Politik gerichtete Kritik der pro-Köln-Ratsmitglieder nicht gerne an.
Sobald die Sinnhaftigkeit ihres ideologischen Lieblingsprojektes, des
Multi-Kulturalismus, in Zweifel gezogen wird, laufen sie sogar Gefahr, die
Nerven zu verlieren. Mehrfach schon haben Angehörige dieser Fraktionen die Dauer
von Ratssitzungen in die Länge gezogen, weil sie bei dieser Gelegenheit
demonstrativ den Saal verließen - um nach einiger Zeit (Holterdipolter - Tür
auf, Tür zu) wieder zurück zu kommen.
Aber die Zahl der Vorlagen, über die
der Rat zu beschließen hat, ist ja auch nach dem Fluchtversuch der Politiker vor
der Bürgerbewegung pro Köln nicht kleiner geworden. Folgerichtig dauern die
Sitzungen länger. Wenn also, wie der „Express“
vorrechnet, der Rat der bayerischen Landeshauptstadt München 12 mal im Jahr vier
bis sechs Stunden tagt und der Kölner Rat acht Mal jährlich zur Bewältigung der
Tagesordnung sieben bis 10 Stunden braucht, dann bedeutet das: 1.) es bleibt
sich unter dem Strich in etwa gleich - und, leider: 2.) die Münchener gehen es
klüger an als unsere Kölner Polit-„Größen“,
weil sie zeitnah tagen, weniger unter Ausschluß der Öffentlichkeit zustande
kommende „Dringlichkeitsentscheidungen“ treffen und die Dauer der Ratssitzungen
in einem vernünftigen Rahmen halten. So, daß sich dort - anders als in Köln -
die Mandatsträger auch noch bei den letzten Tagesordnungspunkten auf ihre
Vorlagen konzentrieren können.
Zum vom
„Express“ gerügten „wilden Treiben“ der
Fraktion pro Köln im Rat gehören Stellungnahmen für eine monatliche Terminierung
der Ratssitzungen und ein Antrag gegen
deren Verschleppung in die Nachtstunden. Dabei haben womöglich nicht nur manche
Politiker, sondern auch viele Journalisten nicht aufmerksam zugehört - oder
nicht zuhören wollen. Die Leser des „Express“ erfahren jedenfalls nichts von
diesen konstruktiven Vorschlägen der Fraktion pro Köln zur Vermeidung überlanger
Sitzungen.
28. April 2006:
Bürgeranhörung der Fraktion pro Köln zur
Großmoschee:
Ehrenfelder wollen klagen
Über 100 Ehrenfelder
Bürger und pro-Köln-Mandatsträger kamen gestern zu einer Bürgeranhörung der
Fraktion pro Köln zum Thema Großmoscheebau an der Venloer Straße/Ecke Innere
Kanalstraße. Dabei wurde noch einmal die klare
Ablehnung gegen das Islamisierungsprojekt im Veedel deutlich. Spontan
entschlossen sich etwa ein Dutzend Anwohner, Rechtsmittel gegen das Mammutprojekt
einzulegen. weiter
27. April 2006:
Wichtige
Podiumsdiskussion zur Ehrenfelder Großmoschee
Am kommenden Dienstag, 2. Mai 2006,
findet um 19.30 Uhr in der Aula E des Berufskollegs Ehrenfeld, Weinsbergstraße
32 (Eingang Piusstraße), eine
Podiumsdiskussion zur geplanten DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld statt.
Die Podiumsdiskussion mit Vertretern der Verwaltung, der Kölner Kirchen und der
DITIB soll anscheinend auch als offizielle Bürgeranhörung für die notwendigen
Änderung des Bebauungsplanes gelten. Deshalb ist es für alle Moscheebaukritiker
von größter Bedeutung, an diesem Termin persönlich zu erscheinen und die
zahlreichen guten Gründe gegen das Islamisierungsvorhaben vorzutragen.
Die ursprünglich angekündigten Vertreter
der Ratsfraktionen wurden überraschend vom Podium verbannt, nachdem auch die
Fraktion pro Köln ihre Teilnahme angekündigt hatte. Offensichtlich sind die
etablierten Politiker so wenig von ihren eigenen Argumenten überzeugt, daß sie
eine öffentliche Debatte mit pro Köln fürchten wie der Teufel das Weihwasser.
Aber natürlich werden die
pro-Köln-Stadträte und –Bezirksvertreter trotzdem zahlreich auf der Versammlung
erscheinen und zusammen mit der Mehrheit der einheimischen Ehrenfelder in der
Diskussion ausführlich ihren Protest kundtun. Da mit einem großen Andrang zu
dieser entscheidenden Veranstaltung zu rechnen ist, sollten sich interessierte
Bürger unbedingt frühzeitig einen Platz sichern!
26. April 2006:
FPÖ-Europaabgeordneter Mölzer bei pro
Köln:
Ist diese EU noch zu retten?
Überraschende und
interessante Einblicke hinter die Kulissen des EU-Politikbetriebes brachte ein
Fachvortrag der Fraktion pro Köln. Der FPÖ-Europaabgeordnete Andreas Mölzer
sprach im Rathaus die politischen Fehlentwicklungen in Europa und ihre
Auswirkungen auf die verschiedenen politischen Ebenen an. Mandatsträger und
Unterstützer der Fraktion pro Köln diskutierten anschließend mit dem kritischen
EU-Experten über mögliche Alternativen und Auswege aus der verfahrenen
Situation. weiter
 |
Der FPÖ-Europaabgeordnete und konservative Publizist Andreas Mölzer erwies
sich als faktensicherer EU-Kenner. Den pro-Köln-Mandatsträgern gab er die
Möglichkeit, einen Blick
hinter die Kulissen der Macht zu werfen. |
25. April 2006:
Sportplatz soll Großmoschee weichen
Entgegen aller Versprechungen soll
nun anscheinend doch ein Sportplatz von Eintracht Köln für das geplante
Ehrenfelder Großmoscheeprojekt weichen. Die „Rheinische Post“ berichtete am
Montag, daß das Gelände für weitere Parkplätze gebraucht würde. Bei den
künftigen Massenaufläufen an Wochenenden, islamischen Feiertagen und bei
türkischen Hochzeiten werden zahlreiche Moscheebesucher aus ganz Köln und
Umgebung erwartet. Auf den insgesamt 18.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche
sollen bis zu 5.000 Gläubige Platz finden. Und das nicht nur zum Gebet: Neben
der eigentlichen Großmoschee im osmanischen Stil sollen auch ein islamisches
Jugend- und Kulturzentrum, Dienstleistungseinrichtungen und ein türkischer Basar
entstehen.
Die Auswirkungen dieses Vorhabens werden
in Köln seit Monaten kontrovers diskutiert. Im betroffenen Veedel überwiegt
dabei klar eine ablehnende Haltung gegenüber der geplanten Großmoschee an der
Venloer Straße/Ecke Innere Kanalstraße. Nachdem pro Köln drei Flugblattaktionen
durchgeführt und mehrere tausend Unterschriften gegen die DITIB-Großmoschee
gesammelt hat, lehnt jetzt auch der CDU-Ortsverband Ehrenfeld das Projekt ab.
Die einheimische Bevölkerung hält ebenso mit ihrer ablehnenden Haltung nicht
mehr hinterm Berg, weder an den viel geschmähten „Stammtischen“ noch im
persönlichen Bekanntenkreis oder in einschlägigen Internetforen. Trotzdem wollen
alle Ratsfraktionen - außer pro Köln selbstverständlich – an dem Bauvorhaben
festhalten, auch die CDU-Fraktion!
Die
Internetseite von Eintracht Köln ist inzwischen übrigens von mutmaßlich
türkischen Hackern in Beschlag genommen worden. Ein Vorzeichen für die Zukunft
des Vereinsgeländes?
24. April 2006:
Mevlana startet neuen
Anlauf
Im Windschatten der heftigen
Auseinandersetzung um die geplante Großmoschee in Ehrenfeld versucht der in Porz
ansässige Islamverein Mevlana erneut, den Bau einer repräsentativen Moschee im
„osmanischen Stil“ in der Porzer Bahnhofstraße auf den Weg zu bringen. Eine
erste Bauvoranfrage aus dem Jahr 2005 war nach einer Aufklärungskampagne der
Bürgerbewegung pro Köln und großem Widerstand im Veedel gescheitert. Denn die
Porzer Bürger sind mehrheitlich gegen einen islamischen Prachtbau samt
türkischem Sozial- und Jugendzentrum. Aus verständlichen Gründen: Die Porzer
wollen ihren Stadtteil auch noch in zehn Jahren wiedererkennen können.
Mevlana versucht nun deshalb, mit einem
moderaten Auftreten die Verantwortlichen um den Finger zu wickeln. Ein Minarett
müsse zum Beispiel nicht unbedingt sein, heißt es plötzlich von Seiten der
Mevlana-Führung. Was von solchen Versprechungen zu halten ist, hat sich in der
Vergangenheit bei anderen Moscheebauten in Deutschland gezeigt. Nachträglich
wurden zum Beispiel die Bauvorschriften umgangen oder Schritt für Schritt immer
mehr Zugeständnisse von den deutschen Behörden ertrotzt. Ein ähnliches Vorgehen
wäre auch in Porz möglich.
Dessen ungeachtet lädt Mevlana - ganz
weltmännisch - Kritiker und Befürworter des Moscheebaus ein, sich ein „eigenes
Bild“ zu machen: Am Sonntag, 30. April, und Montag, 1. Mai, sollen die Pläne in
der Bahnhofstraße 65 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Diese Gelegenheit
sollten die Porzer Bürger durchaus nutzen, wenngleich allen klar sein muß, daß
hier nur eine Seite der Medaille präsentiert werden wird. Aber pro Köln wird im
weiteren Fortgang schon dafür sorgen, daß auch die Argumente gegen einen
türkischen Prunkbau im „osmanischen Stil“ nicht unter den Teppich gekehrt
werden. So wie schon im letzten Jahr, werden die Interessen der einheimischen
Porzer mit viel Engagement vertreten werden.
24. April 2006:
Schlagende Argumente
Mit schlagenden Argumenten
„überzeugten“ 20 Islamisten am Wochenende den Betreiber des Bordells „Pascha“,
seine WM-Werbekampagne abzuändern. Der „Express“ berichtet, daß die mit Messern
und Knüppeln bewaffneten Vermummten die Schwärzung der iranischen und
saudiarabischen Flagge auf einem großflächigen Werbeplakat forderten.
Ansonsten würde Gewalt angewendet, ja es wurde sogar mit Bombenanschlägen
gedroht! Einen Tag zuvor hatte bereits ein anderer vermummter Stoßtrupp die
Abhängung der saudiarabischen Fahne durchgesetzt. Denn der Betreiber des
Bordells gab in beiden Fällen den Drohungen nach, um eine weitere Eskalation zu
verhindern. Lediglich die Polizei wurde informiert. Es ist schon erstaunlich,
wie islamistische Gruppen selbst Großbetriebe des Rotlichtmilieus in die Knie
zwingen können, obwohl diese ja durch eigene Sicherheitsdienste gut geschützt
sind. weiter
23. April
2006:
CDU zerrissen,
FDP läuft Amok
Walter Reinarz,
Vorsitzender der Kölner CDU, erteilte seinem Ehrenfelder Ortsverband im
Zusammenhang mit dem an der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße geplanten
Moschee-Bau eine schallende Ohrfeige und erklärte:
„Fraktion, Partei und
Oberbürgermeister stehen zum Bau einer Groß-Moschee an
dieser Stelle.“ Zuvor hatte der örtliche CDU-Verband den
vorliegenden Moscheebau-Plan einstimmig abgelehnt. Aber die Kompetenz der
Parteimitglieder vor Ort scheint bei der CDU nicht gefragt zu sein. Lieber wird
aus ideologischen Gründen ein Projekt durchgezogen, das bei der Mehrheit der
betroffenen Bürger auf deutliche Ablehnung stößt.
Die Kölner FDP hatte
zuvor der CDU theatralisch vorgeworfen, sie würde den „Konsens
der Demokraten“ verlassen, wenn sie sich gegenüber dem
Moschee-Entwurf skeptisch äußere - und den „rechten
Rattenfängern“ auf den Leim gehen. Wen die „Liberalen“
damit wohl gemeint haben? Sind die Ehrenfelder CDU-Mitglieder also Ratten, die
von pro Köln eingefangen werden? „Herr Ralph Sterck von
der Kölner FDP, der die entsprechende Erklärung verfaßt hat, sollte einmal
seinen Sprachgebrauch überprüfen“, erklärt dazu der
pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs: „Stercks
vom 21. April datierende Äußerungen zum Votum der Ehrenfelder CDU scheinen im
Zorn ausgestoßen worden zu sein. Zorn ist ein schlechter Ratgeber. Die Kölner
FDP tut sich mit derart fanatischen Stellungnahmen keinen Gefallen. Wenn Sterck
so weiter macht, wird er seine Partei in Ehrenfeld noch unter die
Ein-Prozent-Marke drücken. Die typische liberale Klientel dürfte dem
Moscheebau-Plan kaum positive Seiten abgewinnen können. Stercks Ausfälle machen
aber auch deutlich, wie substanzlos die gegen pro Köln gerichteten Vorwürfe
sind. Wer die Groß-Moschee nicht will, ist ein Feind der Demokratie? Obwohl
Demokratie doch etwas mit dem Willen der Mehrheit zu tun hat und auch die
meisten Ehrenfelder den Moscheebau-Plan ablehnen? - Herr Sterck hat offenbar ein
überaus seltsames Verständnis von Demokratie!“
21. April 2006:
Ehrenfelder CDU contra
Groß-Moschee
CDU-Ortsverband schwenkt
auf pro-Köln-Kurs ein
Nicht nur die Inhalte, auch
die Wortwahl haben sie von pro Köln übernommen: Der Ortsverband Ehrenfeld der
Kölner CDU wendet sich gegen „den Bau einer Groß-Moschee“ an der
Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße, weil der
Entwurf für den orientalischen Prachtbau „nicht ins Ortsbild“ paßt. Der
Muezzin-Ruf solle „außerhalb des Gebetsraumes auf jeden Fall untersagt werden“.
Zudem seien – hört, hört! – erhebliche Parkplatzprobleme zu erwarten, die mit
nur 120 neuen Parkplätzen in der geplanten Tiefgarage unter der Groß-Moschee
nicht bewältigt werden könnten. Die zahlreichen Flugblatt-Aktionen der
Bürgerbewegung pro Köln haben also offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt. Und die
Einschätzung des CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Jörg
Uckermann, daß 80 Prozent der Ehrenfelder dem moscheebau-kritischen Kurs
seiner Partei zustimmen können, deckt sich mit den Erfahrungen, die
pro-Köln-Mitglieder in Ehrenfeld seit Beginn der
Kampagne gegen den geplanten Moschee-Bau gemacht haben.
Dazu erklärt der Geschäftsführer
der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs:
„Herr Uckermann hat das
richtige getan. Jetzt haben wir eine Chance, den Moschee-Bau zu verhindern.
Unsere diesbezügliche Kampagne kann nicht mehr einfach als ‚Schüren von
Fremdenangst’ abgetan werden, wie es Winrich Granitzka,
der Vorsitzende der CDU-Fraktion, noch in der Ratssitzung am 15. Dezember 2005
getan hat. Für die Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 8. Mai 2006 haben
wir einen Antrag eingebracht, der aus
den Inhalten des CDU-Papiers einen Beschluß der Bezirksvertretung machen soll.
Jetzt müssen die Vertreter aller Parteien in der Bezirksvertretung Farbe
bekennen: für oder gegen den vorliegenden Moschee-Entwurf der
türkisch-islamischen Vereinigung DITIB. Ich hoffe, daß die Spitzen der Kölner
Altparteien dem Bürgerwillen nachgeben, daß sie Demokratie praktizieren und den
Moschebau-Plan stoppen werden!“
19. April 2006:
Unbelehrbare Ausländer-Lobbyisten
Der Kölner
„Integrationsrat“ hat zu den skandalösen Vorgängen an der Berliner
Rütli-Hauptschule Stellung bezogen. Bekanntlich sorgte das Chaos an dieser
multikulturell geprägten Schule für eine bundesweite Diskussion über die
Ausländerpolitik. Der Kölner „Integrationsrat"“ stellt nun einfach die
Tatsachen auf den Kopf: Schuld an allem wären natürlich die Einheimischen und
nicht die armen Einwanderer. „Opfer zu Tätern machen, ist keine Lösung
gesellschaftlicher Probleme“ lautet die ebenso hölzerne wie irreführende
Überschrift des Pamphlets. weiter
18. April 2006:
Gangster in Köln
Am Osterwochenende ging eine wenig
besinnliche Meldung durch die Tagespresse. Die führenden Köpfe der brutalen
Jugendgang „Bickendorf Gangsters“ wurden verhaftet.
Die Liste der strafrechtlichen Vorwürfe ist lang, von räuberischer Erpressung
über gefährliche Körperverletzung bis hin zu schwerer Brandstiftung - die
multikulturelle Jugendgang ließ wirklich nichts aus. Doch das schlimmste ist
wohl, daß es in Köln rund 20 solcher Banden gibt, die soziale und ethnische
Brennpunktviertel terrorisieren. Die Fraktion pro Köln hat deshalb für die
nächste Ratssitzung eine
Anfrage über
die diesbezüglichen Erkenntnisse der Verwaltung und die geplanten Gegenmaßnahmen
eingebracht.
Dazu erklärt der Geschäftsführer der
Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs:
„Zustände wie in amerikanischen Ghettos
sind leider auch in Kölner Veedeln nicht mehr gänzlich unbekannt. Sinnlose
Gewalt, öffentlicher Drogenhandel, Randale und Respektlosigkeit gehören zum
Alltag in manchen Teilen unserer Stadt. Wir müssen deshalb endlich aufwachen:
Null-Toleranz gegen Gewalttäter und brutale Jugendgangs! Dazu gehört auch die
konsequente Abschiebung krimineller Ausländer!“
13. April 2006:
Beisicht: Pro Köln für Zuwanderungstests nach
niederländischem Vorbild
Multikulturelles
Experiment ist endgültig gescheitert
Der
Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln e.V., Rechtsanwalt Markus Beisicht,
fordert die politische Klasse in Deutschland auf, Zuwanderungstests nach
niederländischem Vorbild einzuführen: „Ein neu in Kraft getretenes Gesetz
verpflichtet zuwanderungswillige Personen ab sofort, noch in ihrem Herkunftsland
einen Test zu machen, in dem sie ihr Wissen über die Niederlande beweisen
müssen. Die zuständige Integrationsministerin Rita Verdonk, hat klar
eingestanden, daß – vor allem nach der Ermordung des islamkritischen
Filmemachers Theo Van Gogh – Probleme mit Migranten nicht mehr wegzudiskutieren
sind. Verdonk sagte offen: „Wir waren lange zu naiv.“
|
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Markus Beisicht
Vorsitzender der Bürgerbewegung pro Köln
e.V.
Rechtsanwalt
Jahrgang 1963
verheiratet, zwei Kinder |
Die
Niederlande haben lange Zeit als Musterbeispiel einer funktionierenden
multikulturellen Gesellschaft gegolten, weil man die Probleme, die unter der
Oberfläche brodeln, einfach nicht wahrhaben wollte“, meint Beisicht. „Spätestens
seit der Ermordung Theo Van Goghs ist das Scheitern dieses Modells aber nicht
mehr zu leugnen. Die Niederlande haben daraus gelernt und würden nun die nötigen
Maßnahmen ergreifen. In Deutschland hingegen wird die Masseneinwanderung in die
sozialen Sicherungssysteme nach wie vor tabuisiert.“
„Ein
restriktiver Zuwanderungstest nach niederländischem Vorbild wäre ein erster
Schritt in die richtige Richtung“, betont Beisicht.
„Weitere
restriktive Schritte müssen folgen. Und man muss endlich einsehen, daß das
Experiment der multikulturellen Gesellschaft endgültig gescheitert ist.“
13. April 2006:
Kontroverse Debatte zur Ehrenfelder
Großmoschee erwartet
Manfred Rouhs wird
für die Fraktion pro Köln an der offiziellen Podiumsdiskussion zur geplanten
DITIB-Großmoschee teilnehmen
Die angekündigte
Öffentlichkeitsbeteiligung zur geplanten Großmoschee an der Venloer Straße/Ecke
Innere Kanalstraße nimmt langsam Gestalt an.
Am Dienstag, den 2. Mai, findet in der Schulaula des Berufskollegs Ehrenfeld
(Eingang Piusstraße) eine große Podiumsdiskussion mit Vertretern der
türkisch-islamischen Union DITIB, des Stadtplanungsamtes und der Ratsfraktionen
statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürger, Beginn ist um 19.30 Uhr.
Jeder Interessierte sollte sich allerdings frühzeitig einen Platz sichern, da
mit einem großen Andrang zu rechnen ist.
Für pro Köln wird der
Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs in den Ring steigen. Pro Köln ist
bekanntlich die einzige Stadtratsfraktion, die vehement gegen das
Islamisierungsprojekt in Ehrenfeld Stellung bezogen hat und damit die
Mehrheitsmeinung der einheimischen Ehrenfelder vertritt. Angesichts dieser
Umstände und in Erwartung eines überwiegend Moschee-kritischen Publikums wird
diese Veranstaltung für die etablierten Politiker sicher ein heißer Tanz werden.
Endlich müssen sich CDU, SPD und Co. in dieser Frage einmal mit den normalen
Bürgern und den besonders betroffenen Ehrenfeldern auseinandersetzen. Das wird
garantiert ein unangenehmes Erwachen für die ewiggestrigen Multikulti-Prediger!
12. April 2006:
Jugendliche Serienstraftäter
Immer
wieder müssen wir von brutalen Raubüberfällen oder schweren Körperverletzungen
hören, die von jugendlichen Serienstraftätern begangen werden. Ein besonders
aufsehenerregender Fall der letzten Jahre in Köln war „Murat“, der schon als
14jähriger rund 150 Straftaten begangen hatte.
2003
wurde er deshalb nicht ins Gefängnis geschickt, sondern kam für 100 Dollar am
Tag in eine Besserungsanstalt in die USA! Geholfen hat es anscheinend nicht,
denn kaum zurück aus Übersee machte „Murat“ weiter wie gewohnt: Derzeit sitzt er
wegen Raub- und Drogendelikten im bayerischen Regensburg in Haft.
weiter
11. April 2006:
„Zu
enge Bebauung“
Nachdem die Fraktion
pro Köln bereits im Februar die Standortfrage für das geplante jüdische Museum
im Stadtrat thematisiert hatte, hat sich nun eine breite politische Debatte über
die mögliche Verbauung des Rathausvorplatzes entwickelt. Dabei schließen
sich immer mehr Menschen der pro-Köln-Position an, daß der Rathausvorplatz aus
städtebaulichen Gründen als Museumsstandort völlig ungeeignet sei. In einem „Rundschau“-Kommentar
stieß am Montag auch die Journalistin Eveline Kracht ins gleiche Horn.
„Jüdisches Museum ‚ja‘ – Rathausvorplatz ‚nein‘“, machte sie gleich eingangs
ihre Meinung deutlich. weiter
10. April 2006:
Zuwenig Lehrstellen
Der Trend zu immer weniger
Ausbildungsplätzen in Deutschland geht weiter. 2005 ist die Zahl der
abgeschlossenen Ausbildungsverträge auf den niedrigsten Stand seit der deutschen
Einheit gefallen. Lehrstellen sind ein kostbares, knappes Gut geworden. So
knapp, daß nicht einmal mehr die Hälfte aller Schulabgänger einen
Ausbildungsplatz gefunden hat! Noch weniger vermittelbar waren die Jugendlichen
aus Einwandererfamilien: Nur jeder vierte Schulabgänger mit „Migrationshintergrund“
fand eine Lehrstelle. Ein weiteres Indiz für die mangelnde Integration und die
Bildungsschwäche vieler Einwandererkinder.
Pro Köln meint deshalb:
Wenn Ausbildungsplätze zur Mangelware
werden, dann muß ein sofortiger Zuwanderungsstopp weitere Konkurrenz vom
Arbeitsmarkt fernhalten. Denn schon jetzt reichen die Lehrstellen nicht mehr,
weder für die Einheimischen noch für die meistens viel schlechter qualifizierten
Einwanderer. Wenn die Politik hier nicht reagiert, wird es zu einer weiteren
Radikalisierung und Verslumung innerhalb der Einwanderer-Ghettos in deutschen
Großstädten kommen. Wohin das letztendlich führt, konnten wir alle im Herbst in
unserem Nachbarland Frankreich beobachten. Und das kann doch wirklich keiner
wollen!
10. April 2006:
Linksextreme
Gewalttäter überfallen politische Tagung
Am späten Samstagabend wurde eine
rechtsgerichtete Tagung in einem Kölner Innenstadtlokal von einer Bande
offensichtlich linksextremer Gewalttäter überfallen. Die vermummten
Randalierer warfen Pflastersteine in die Fensterfront des Gasthauses und
schossen anschließend mehrmals mit einer Gaspistole in den Tagungsraum, wo sich
noch rund 20 Seminarteilnehmer aufhielten. Ein weiterer Linksextremist zündete
eine Nebelbombe im Schankraum. Anschließend konnten die Täter unerkannt fliehen,
die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
In der heutigen Presseberichterstattung
der Kölner Neven-DuMont-Zeitungen liest sich das zum Beispiel im „Express“ so:
„Einer Seminarveranstaltung von Rechten machten Unbekannte am Samstagabend ein
deftiges Ende ... Die Braunen standen im Dunkeln ...“ Kein Wort der Empörung
über diesen Ausbruch politischer Gewalt, kein betroffener Kommentar. Stattdessen
werden die Opfer auch noch als „Braune“ moralisch verurteilt. Aber Beobachter
der politischen Landschaft überrascht das nicht mehr. Im „Kampf gegen rechts“
scheint nach Meinung bestimmter Kreise jedes Mittel genehm zu sein. Erst in
diesem vergifteten geistig-politischen Klima werden solche Überfälle wie am
Samstagabend überhaupt möglich.
8. April 2006:
Brandanschlag in
Mülheim:
PKK gegen Graue Wölfe?
Zustände wie im türkisch-kurdischen Bürgerkriegsgebiet mitten in
Köln-Mülheim: In der Nacht zum Donnerstag wurde auf das islamistische Zentrum
des „Deutsch-türkischen Kulturvereins“ ein Brandanschlag verübt.
Die Eingangstür des Gebäudes, das auch eine Moschee beherbergt, wurde
eingetreten und ein Brandsatz im Innenraum gezündet. Das Mülheimer Zentrum gilt
als Treffpunkt der „Grauen Wölfe“, einer nationalistischen und islamistischen
türkischen Gruppierung. Auch das ehemalige Kölner CDU-Kreisvorstandsmitglied
Halil Aydemir soll regelmäßiger Gast dieses Extremisten-Treffs sein. Als Täter
kommen nach Informationen der „Rundschau“ wahrscheinlich kurdische PKK-Kämpfer
in Betracht. Im Polizeibericht wird eine erste heiße Spur erwähnt, die in die
gleiche Richtung weist: Zeugen hätten „drei ca. 20-jährige junge ‚Südländer‘“
vom Tatort flüchten sehen. Der polizeiliche Staatschutz habe die Ermittlungen
aufgenommen. weiter
7. April 2006:
Anklage gegen Kölner
CDU-Politiker
Blömer, Lemper und Krämer im Visier der
Justiz
Gerade erst wurden
zahlreiche Verfahren gegen SPD-Politiker gegen die Zahlung hoher Geldauflagen
eingestellt, da macht die andere große Klüngel-Partei namens CDU wieder
Negativ-Schlagzeilen.
Der Presse ist zu entnehmen, daß die Staatsanwaltschaft gegen 14
CDU-Kommunalpolitiker Anklage wegen des CDU-Spendenskandals erhoben hat. Vorne
weg muß sich laut „Rundschau“ der frühere CDU-Kreisvorsitzende, Richard Blömer, wegen des Verdachts des „Betruges
zum Nachteil des Deutschen Bundestages, der Untreue zum Nachteil der CDU,
jeweils im Zusammenhang mit dem Verstoß gegen das Parteiengesetz“ verantworten.
weiter
6. April 2006:
Neven-DuMont-Falschmeldung gestoppt
Jetzt hat auch der
„Stadt-Anzeiger“ eine strafbewährte
Unterlassungs-Verpflichtungserklärung abgeben. Die Zeitung verpflichtet
sich darin, nicht mehr zu behaupten, daß die Bezirksvertretung Lindenthal
einstimmig die Umbenennung des Carl-Diem-Weges beschlossen hat. Denn der
pro-Köln-Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters hat selbstverständlich gegen die
Umbenennung gestimmt, weil pro Köln dieses unsinnige Vorhaben von Anfang an
bekämpft hat. Auch in diesem Fall hatte pro Köln sogar eine groß angelegte
Flugblattaktion für den Erhalt des Carl-Diem-Weges durchgeführt.
6. April 2006:
Diskussion über die Groß-Moschee
Am 2. Mai findet in der Aula des
Berufskollegs Ehrenfeld, Piusstraße, um 19.30 Uhr eine überaus wichtige
Diskussion über den geplanten Bau der Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke
Innere Kanalstraße statt. Vertreter der Stadtspitze, der Kirchen und
Repräsentanten der Türkisch-Islamischen Union DITIB wollen sich den Fragen der
Ehrenfelder Bürger zu dem umstrittenen Projekt stellen.
Bitte kommen Sie zahlreich zu dieser
Veranstaltung! Zeigen wir gemeinsam den (un-)verantwortlichen Politikern der
Altparteien, daß die Mehrheit der Ehrenfelder und der Kölner diesen
Moscheebau-Plan ablehnt!
5. April 2006:
Endlich angekommen!
Die erstaunliche Karriere des militanten
Linksextremisten Jörg Detjen, Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Kölner Rat
Seine
rhetorischen Fähigkeiten sind, wohlwollend formuliert, bestenfalls
unterdurchschnittlich ausgeprägt. Meist langweilt der Fraktionsvorsitzende der
Linkspartei in Ratsdebatten seine Zuhörer. Trotzdem konnte er gestern im Rat
mit sich und der Welt endlich einmal wirklich zufrieden sein. Der Altkommunist
Jörg Detjen ist nach jahrzehntelanger „antiimperialistischer“ und
„kommunistischer“ Wegstrecke endlich als geschätzter Mitstreiter in der
politischen Klasse in Köln angekommen. Mit SPD und den Grünen verhandelt er
zwischenzeitlich über Tolerierungen bzw. Bündnisse im Stadtrat. Gemeinsam mit
den vier Altparteien CDU, SPD, Grünen und FDP verfasst er ungeniert und dreist
verlogene Resolutionen der sogenannten „demokratischen Kräfte“ im Kölner Rat.
Bei der Neven-DuMont-Presse wird er seit geraumer Zeit als gern gesehener
Stichwortgeber und Interview-Partner hofiert.
weiter
5. April 2006:
Offener Schlagabtausch
zwischen pro Köln und den Etablierten
Eine grundsätzliche
Auseinandersetzung zwischen pro Köln und den etablierten Ratsfraktionen gab es
gestern in der Ratssitzung. Im Rahmen einer „Aktuellen Stunde“ versuchte die
CDU, mithilfe des „Verfassungsschutzberichtes“ des NRW-Innenministeriums pro
Köln in eine rechtsextreme Ecke zu stellen.
Daß dieser Versuch völlig daneben ging, konstatierte sogar der SPD-Fraktionschef
Martin Börschel. Börschel bezeichnete die CDU-Initiative als „parteitaktisches
Spielchen“, durch das pro Köln erst ein Forum geboten worden sei.
weiter
4. April 2006:
Geldauflage für Ex-OB
Burger
Die juristische
Aufarbeitung des Kölner Müllskandals samt SPD-Spendenaffäre schleppt sich seit
Jahren dahin.
Im Februar 2006 wurde endlich Anklage gegen zehn ehemalige SPD-Funktionäre
erhoben, u.a. gegen den Ex-Oberbürgermeister Norbert Burger und Norbert Rüther,
einen der Hauptdrahtzieher im SPD-Spendensumpf. Sechs von den zehn Angeklagten
ersparten sich jetzt einen Prozeß durch die Zahlung hoher
Geldauflagen. weiter
4. April 2006:
Ignoranz in Reinform
Die Stadt Köln wird
weiterhin die Heroinsucht von 100 Drogenabhängigen finanzieren. Das beschloß
gestern der Finanzausschuß mit den Stimmen sämtlicher Altparteien, lediglich der
pro-Köln-Vertreter Markus Wiener sprach sich dagegen aus. Somit wird die
Stadt auch in Zukunft ein Heroinpräperat für 12,18 Euro pro Gramm beschaffen.
Insgesamt wurden seit Projektbeginn fast zwei Millionen Euro für die Fortführung
der Drogensucht dieser Abhängigen ausgegeben.
Dabei liegen die Gründe gegen dieses
Projekt klar auf der Hand: Es wird nicht der Ausstieg aus der Sucht, sondern die
heroingestützte Fortführung der Sucht finanziert. Und von den Teilnehmern an dem
Programm sind inzwischen schon drei Personen verstorben. Doch selbst die Frage
nach einer eventuellen Mitschuld der Stadt an dem Tod dieser Menschen ließ die
Vertreter von CDU. SPD, FDP und Grünen kalt. So sieht die Arroganz der Macht
aus: Ignoranz in Reinform – „was soll’s, wir haben ja die Mehrheit ...“
3. April 2006:
Linksextremisten mußten
strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben
Lügen haben kurze Beine.
Der Kölner Kreisverband der Partei Die
Linke.PDS und deren Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, Jörg Detjen, haben sich
in strafbewehrter Form verpflichtet, über Manfred Rouhs nicht mehr die
Falschbehauptung zu verbreiten, der 40jährige habe 1998 für die Deutsche
Volksunion (DVU) in Hamburg zur Bundestagswahl kandidiert. Eine
von Detjen verfaßte politische Kampfschrift „gegen rechts“ mußte inhaltlich
entsprechend korrigiert werden. Die linke Szene versucht seit geraumer Zeit,
über Rouhs Gerüchte und Falschbehauptungen auszustreuen, um dessen politische
Biographie zu verfälschen.
3. April 2006:
Pro Köln Nr. 13
verschickt
In den nächsten Tagen werden wieder
viele Haushalte Post von pro Köln bekommen. Die 13. Ausgabe der
Zeitung „pro Köln“ wurde
zum ersten Mal komplett in Farbe an alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer
der Bürgerbewegung versandt. Themenschwerpunkte der neuen Zeitung sind die
geplante Großmoschee in Ehrenfeld, das Scheitern des Multikulturalismus und die
große pro-Köln-Jugendoffensive.
31. März 2006:
„Kölnische Rundschau“ stellt richtig
Die
„Kölnische Rundschau“
hat heute in einem ausnahmsweise einmal durchaus sachlich gehaltenen
Artikel richtig
gestellt, daß keineswegs - wie zunächst berichtet - alle Parteien in Köln dem
geplanten Bau einer Groß-Moschee in Ehrenfeld zustimmen. Pro Köln lehnt
bekanntlich das Moscheebau-Projekt nicht nur ab, sondern hat in Ehrenfeld in
diesem Zusammenhang bereits mehrere umfangreiche öffentlichkeitswirksame
Kampagnen durchgeführt. Leider mußte erst ein Rechtsanwalt tätig werden, bevor
die „Rundschau“ in dem heute veröffentlichten Beitrag ihren Lesern den
tatsächlichen Sachverhalt zur Kenntnis gegeben hat.
31. März 2006
Rechtsextreme Umtriebe:
Grauer
Wolf im CDU-Schafspelz?
Rechtsextremismus bei
der CDU – ein ganz heikles Thema! Das konnte erst vor wenigen Monaten der
Rösrather CDU-Ratsherr Thomas Hartenfels erfahren, der aufgrund hanebüchener
Unterstellungen politisch „liquidiert“ wurde. Ein wirklicher Rechtsextremist
ganz anderen Kalibers sitzt dagegen noch immer im Kölner CDU-Vorstand: Der
türkischstämmige Halil Aydemir mußte sich heute im „Stadt-Anzeiger“ kritische
Fragen zu seinen Verbindungen zu den türkischen Ultra-Nationalisten, den „Grauen
Wölfen“, gefallen lassen. weiter
30. März 2006:
Bürgerversammlung zur
Großmoschee
Der Stadtbezirk Ehrenfeld will in
zwei bis drei Wochen eine offizielle Bürgerversammlung zur geplanten Großmoschee
in Ehrenfeld durchführen. Der genaue Termin und Ort sollen noch in der
Presse bekannt gegeben werden. Außerdem soll in einem engeren Umkreis um den
möglichen Standort für die Großmoschee mit Postwurfsendungen über die
Versammlung informiert werden.
Bei dieser Veranstaltung können die
Ehrenfelder ihre Meinung zum Projekt kundtun. Alle Moscheebaukritiker sollten
sich den Termin vormerken, um den politischen Entscheidungsträgern das wirkliche
Stimmungsbild im Veedel zu vermitteln. Denn die Leiterin des Stadtplanungsamtes,
Anne Luise Müller, hat bereits angekündigt, daß ausbleibende öffentliche Kritik
als Zustimmung zur Großmoschee gewertet werden würde.
Nähere Informationen zur
städtischen Bürgerversammlung können bei der Verwaltung des Stadtbezirkes
Ehrenfeld erfragt werden:
Telefon: 0221 / 221-94333
30. März 2006:
Eskalation der Parallelgesellschaft
Jetzt muß es sogar
schon die Mitgliederzeitung der Kölner Lehrergewerkschaft GEW zugeben: Türkische
Nationalisten verbreiten an Kölner Schulen „ein Gefühl der Angst und
Unsicherheit ... Türkischstämmige Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer
werden, wenn sie nicht mitmachen, zum Teil massiv bedroht.“ Dabei handelt es
sich nicht um einen Einzelfall: Vielmehr gäbe es ein „zahlreiches und
koordiniertes Auftreten“ der sogenannten „Grauen Wölfe“. Pro Köln hat davor
schon lange gewarnt: Türkische Einwandererkinder der dritten oder sogar vierten
Generation sondern sich immer mehr ab, fühlen sich anderen Nationalitäten
überlegen und praktizieren ein aggressives, überhebliches „Türkentum“. Auf ihre
deutschstämmigen Mitschüler und Lehrer schauen sie oft mit Verachtung herab,
obwohl sie vielfach selbst schon die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen!
weiter
29. März 2006:
Pro-Köln-Antrag mit
den Stimmen der CDU angenommen
In der letzten Sitzung der
Bezirksvertretung Porz wurden mit den Stimmen von CDU und pro Köln zwei
sachorientierte Anträge angenommen. Zum einen beschloß die Bezirksvertretung
mit der Mehrheit der CDU- und pro-Köln-Vertreter einen Antrag für weitere
Investitionen im Gewerbepark Poll. Zum anderen fand der
pro-Köln-Antrag
für einen Fußgängerüberweg in der Poller Alfred-Schütte-Allee mithilfe der
CDU-Fraktion eine Mehrheit.
Dazu erklärt die Vorsitzende der Porzer
pro-Köln-Fraktion, Regina Wilden:
„Sachpolitik steht für uns an erster
Stelle. Deshalb stimmen wir auch guten Ideen und Anträgen von anderen Fraktionen
zu. Es freut mich, daß dies auch die Porzer CDU so sieht. Das ist
bemerkenswert, weil ansonsten die pro-Köln-Anträge – zum Beispiel im Rat - stets
abgelehnt werden, nur weil sie von pro Köln sind. Diese undemokratische
Ausgrenzungsfront ist jetzt wieder ein Stück mehr aufgebrochen worden.“
29. März 2006:
Justizskandal erster
Ordnung
Der frühere CDU-Ratsherr Heinz-Ludwig
Schmitz muß sich nicht vor dem Landgericht Köln wegen des Vorwurfs der
Vorteilsnahme verantworten. Schmitz hatte von Ex-Müllmulti Hellmut Trienekens
371.000 Euro für ein „Gutachten“ erhalten, dem aber nach Ansicht der
Staatsanwaltschaft keine entsprechende Arbeitsleistung gegenüber gestanden
hätte. Vielmehr sollte offensichtlich das „allgemeine Wohlwollen“ des
CDU-Politikers erkauft werden. Die 3. Große Strafkammer des Landgerichtes lehnt
es trotzdem ab, das Hauptverfahren zu eröffnen, weil Schmitz nicht als
„Amtsträger“ einzustufen wäre.
Eine Rechtsauffassung, die
selbst am gleichen Kölner Landgericht nicht geteilt wird! Denn die 7. Große
Strafkammer hatte in einer früheren Entscheidung in Sachen Heinz-Ludwig Schmitz
den ehemaligen Ratsherrn durchaus als Amtsträger eingestuft. Somit nimmt das
Verfahren immer undurchsichtigere Züge an. Erst schleppten sich die
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen über drei Jahre hin, dann schaffte es die
Justizverwaltung über ein Jahr lang nicht, einen Prozesstermin anzusetzen.
Besonders pikant: Welche Kammer des
Landgerichtes einen Fall übernimmt, hängt von der zeitlichen Abfolge des
Eingangs ab. Es stellt sich also die Frage, ob bei einer zügigeren Bearbeitung
der Angelegenheit eventuell eine andere Kammer den Fall übernommen hätte? Etwa
gar eine Kammer mit einer für Schmitz nachteiligen Rechtsauffassung in Sachen
„Amtsträger“? Ein Schelm, der böses dabei denkt!
28. März 2006:
Erneute Klage gegen
NRW-Innenminister
Die Bürgerbewegung pro Köln
e.V. wehrt sich erneut mit einer Klage gegen die Erwähnung im
„Verfassungsschutzbericht“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Diesmal geht es
um das Jahr 2005. Das Innenministerium stellt pro Köln unter
Extremismus-Verdacht, ohne im jüngsten, am 22. März 2006 veröffentlichten
„Verfassungsschutzbericht“ dafür noch irgendeinen inhaltlichen Beleg anführen zu
können. Pro Köln verlangt deshalb die Entfernung der die Bürgerbewegung
betreffenden Passagen aus der innenministeriellen Veröffentlichung. Dazu erklärt
der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht:
„Pro Köln bekennt sich eindeutig
zu den Werten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der
Bundesrepublik Deutschland. Die Erwähnung unserer Bürgerbewegung im
‚Verfassungsschutzbericht’ dient offensichtlich der politischen
Konkurrenzabwehr. Sie hat mit einem ernstzunehmenden Schutz der
verfassungsmäßigen Ordnung gegen extremistische Bestrebungen nichts zu tun. Auch
unterhält pro Köln keinerlei Kontakte zur verfassungsfeindlichen Parteien oder
Organisationen. Vielmehr wird die Bürgerbewegung gerade aus dem rechtsextremen
Spektrum mit Beschimpfungen überzogen und verächtlich gemacht.“
Auch gegen den vom Düsseldorfer
Innenministerium erhobenen Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit setzt sich pro
Köln zur Wehr. Dazu erklärt Beisicht:
„Die Klägerin hat zu keinem
Zeitpunkt Ausländerfeindlichkeit propagandiert. Pro
Köln hat vielmehr in diversen Veröffentlichungen und bei Versammlungen immer
wieder bekundet, daß die Würde eines jeden Menschen völlig unabhängig von der
Hautfarbe, Herkunft oder Nationalität unantastbar ist. Sämtliche politischen
Forderungen der Bürgerbewegung pro Köln stehen mit dem Grundgesetz im Einklang.“
28. März 2006:
Die Erde ist eine
Scheibe
... und in Köln gibt es keine
Taschendiebstähle mehr! Zumindest wenn es nach der „Rundschau“ geht, müssen
Touristen, ältere Kölner und unvorsichtige Passanten praktisch keine Angst mehr
um ihre Geldbörse haben. „Strategie wirkt: Zahl der ‚Klaukids‘ sinkt“
schlagzeilt heute das „konservative“ DuMont-Blatt.
Doch wie sieht die täglich erfahrbare Kriminalitätslage wirklich aus? Zwar weist die Kölner
Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2005 tatsächlich einen deutlichen Rückgang
bei Delikten wie Wohnungseinbrüchen oder Raubüberfällen aus, nicht jedoch bei
Taschendiebstählen.
Und so wurden auch im Jahr
2005 in der Domstadt insgesamt 12.097 Opfer von Taschendiebstählen registriert,
das waren 33 jeden Tag. Eine große Tätergruppe darunter sind die Klaukids, die
meistens von ihren zugewanderten Großfamilien systematisch zum Stehlen
losgeschickt werden. Diese Problematik, die eng mit der Zuwanderungsdebatte
verknüpft ist, soll anscheinend verharmlost werden. Ganz im Sinne der multikultibewegten Altparteien. Doch pro Köln macht bei diesem falschen Spiel
nicht mit – garantiert!
28. März 2006:
Heftige Kritik an DITIB-Großmoschee
Auf großes Interesse stieß
das „Montagsgespräch“ des Bundes Deutscher Architekten (BDA) zum Thema „Eine
Moschee für Köln“. Das Domforum war völlig überfüllt, als die
BDA-Verantwortlichen, Frau Anne Luise Müller vom Stadtplanungsamt und Offizielle
der türkisch-islamischen Union DITIB dem Publikum die Großmoschee in Ehrenfeld
schmackhaft zu machen versuchten. Doch die Veranstaltung lief nicht ganz so
ab, wie sich das die etablierte Einheitsfront der Moscheebau-Befürworter
vorgestellt hatte. In der Diskussion kritisierten zahlreiche Besucher das
Großprojekt – da half es auch nichts, daß der Diskussionsleiter geflissentlich
und ausdauernd die Wortmeldungen der pro-Köln-Stadträte Judith Wolter und
Manfred Rouhs „übersehen“ hatte. weiter
27. März 2006:
Mehr Sicherheit für Köln
Seitdem pro Köln in den
Rat gewählt wurde, schwadronieren auch gerne CDU und SPD von mehr Sicherheit für
Köln. In Sonntagsreden wird viel versprochen, aber nur wenig gehalten. Unter
anderem wird für Köln das Ziel der „sichersten Millionenstadt 2010“ vorgegeben.
Pro Köln beteiligt sich dagegen lieber mit konkreten Vorschlägen an diesen
Überlegungen zur besseren Kriminalitätsbekämpfung.
Dabei schaut die Fraktion
pro Köln auch über den Tellerrand der Domstadt hinaus und holt sich Anregungen
aus anderen Städten. Denn überall gibt es einfallsreiche Kommunalpolitiker, die
neue Wege für mehr Sicherheit gehen. So auch in Offenbach, wo im Mai 2005 ein
„Bürger-Alarm-System“
eingeführt wurde, das durch eine telefonische Vernetzung von Polizei und Bürgern
auf freiwilliger Basis für ein erhebliches Mehr an Sicherheit sorgt. Aus diesem
Grund
beantragt pro Köln in der nächsten Ratssitzung am 4. April, die Einführung
eines solchen Frühwarnsystems auch in Köln zu prüfen.
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25. März 2006:
Die Stadt als Drogenkäufer
Die Stadt Köln will in der zweiten Jahreshälfte
2006 Steuergelder in Höhe von 57.120 Euro für den Kauf von Heroin ausgeben.
Das ergibt sich aus einer Verwaltungsvorlage, die am 3. April im Finanzausschuß
beraten wird. Das Heroin soll mehr als 40 Drogenabhängigen im Rahmen eines
bereits drei Jahre laufenden
„wissenschaftlichen Pilotprojektes“ verabreicht werden.
Während führende Verantwortliche seiner eigenen
Partei, der CDU, in Berlin das vom Bund mitfinanzierte Projekt ablehnen, fordert
Fritz Schramma dessen Fortsetzung. In einem Brief an die zuständige
Staatssekretärin gibt sich der Kölner Oberbürgermeister ohne Rücksicht auf die
katastrophale Haushaltslage der Domstadt spendabel und erbittet
„eindringlich“ für die
Heroin-Verabreichung „einen möglichst schnellen und natürlich erfolgreichen
Abschluß der erforderlichen parlamentarischen Schritte, wie auch der Überleitung
in die Regelfinanzierung“. Im Rahmen dessen soll die öffentliche Hand auf Dauer
als Heroin-Spender aktiv bleiben.
Die Fraktion pro Köln lehnt diese
gemeingefährliche Vergeudung von Steuergeldern selbstverständlich ab und fordert
eine Konzentration der staatlichen Maßnahmen zur Drogenbekämpfung auf harte
Repression gegen Dealer und Entzugsprogramme für Abhängige.
24. März 2006:
BDA-Montagsgespräch zur Großmoschee in
Ehrenfeld:
Moscheebaugegner planen
kreative Aktionen im Domforum
Schon vor der
offiziellen städtischen Bürgerversammlung zur DITIB-Großmoschee lädt der Bund
Deutscher Architekten (BDA) im Rahmen seiner „Montagsgespräche“ zur
„Nachbetrachtung des erfolgreichen Wettbewerbsverfahrens“ in das Domforum ein,
u.a. mit dem DITIB-Generalsekretär Mehmet Yildirim auf dem Podium.
Pro Köln und weitere Moscheebaugegner aus Ehrenfeld werden diese
Plattform ebenfalls nutzen - allerdings für aktive Stellungnahmen und kreative
Aktionen gegen das umstrittene Projekt!
Zur Begründung führt der
pro-Köln-Geschäftsführer Manfred Rouhs aus:
„Zusammen mit weiteren Mitstreitern werde ich meine persönliche
Einladung zum ‚Montagsgespräch‘ gerne wahrnehmen, um auch einen anderen,
kritischen Standpunkt zur DITIB-Großmoschee zu vertreten. Denn die Mehrheit der
Ehrenfelder Bürger kann sich ganz und gar nicht für dieses angestrebte, neue
architektonische Wahrzeichen Kölns begeistern. Dies werden wir am kommenden
Montag deutlich machen – mit Wortbeiträgen und mithilfe anderer, kreativer
Aktionen. Allen Besuchern der Veranstaltung kann ich schon jetzt versprechen: Es
wird mit Sicherheit ein informativer und unterhaltsamer Abend werden!
24. März 2006:
Linkes
Geschmiere
Die „Antifa-Allzweckwaffe“
des „Stadt-Anzeigers“, Detlef Schmalenberg, hat sich nun auch auf Seite 1 des
Kölner Kommunalteils über die Jugend-Offensive der Bürgerbewegung pro Köln
empört. Gewohnt einseitig und unsachlich
„informiert“
Schmalenberg die Leser über die stadtweite Werbekampagne unter den Jungwählern
von Morgen. Klar ist, daß dabei nur von negativen Reaktionen der Schüler die
Rede war. Doch die Realität sieht zum Leidwesen von Schmalenberg und anderen
linken Zeitgenossen etwas anders aus: An jeder der über 30 Schulen, an denen
bisher die Jugend-Flugblätter verteilt wurden, gab es zahlreiche positive
Reaktionen. Seit Wochen sind auch die Zugriffszahlen auf die pro-Köln-Internetseite fast doppelt so hoch wie normal. Per Post und E-Mail
erreichen pro Köln fast täglich Anfragen und Schreiben interessierter Kölner
Jugendlicher. Aus diesem Kreis gab es bereits die ersten Neuaufnahmen, so daß
der pro-Köln-Jugend-Arbeitskreis mit jeden Tag größer wird.
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23. März 2006:
Demontage eines
Oberbürgermeisters
Fast könnte einem Fritz Schramma
schon leid tun. Die öffentliche Demontage des CDU-Oberbürgermeisters nimmt
inzwischen dramatische Züge an. Erst kam ihm die Mehrheit im Stadtrat abhanden,
jetzt wenden sich auch noch seine engsten Vertrauten gegen ihn. Zuerst
„desertiert“ sein Protegé, Stadtdirektor Herbert Winkelhog, anschließend
verweigert auch noch Stadtkämmerer Peter Michael Soénius die Gefolgschaft.
Schramma steht ziemlich allein im Rathaus da, während gleichzeitig die
Staatsanwaltschaft in Zusammenhang mit dem Messeskandal wegen des Verdachts der
Untreue gegen ihn ermittelt.
Die Zukunft sieht mindestens ebenso
düster für Schramma aus: Eingekeilt zwischen dem wahrscheinlich neuen
SPD-Stadtdirektor Guido Kahlen, der rot-rot-grünen Ratsmehrheit und mächtigen
Interessens- und Lobbygruppen im Hintergrund, soll Schramma die Haushaltskrise
bewältigen, die überbordende Kriminalität bekämpfen sowie soziale und ethnische
Brennpunkte entschärfen. Die heillos zerstrittene Kölner CDU wird ihm dabei
garantiert keine Hilfe sein, im Gegenteil. Wirkliche Autorität hat Schramma bei
seinen christdemokratischen „Parteifreunden“ eh nie besessen.
Wie gesagt: Fast könnte einem Fritz
Schramma schon leid tun, aber eben nur fast. Denn Schramma ist selbst
mitverantwortlich für den Niedergang des Oberbürgermeisteramtes. Er hat viel
zulange bei allem mitgespielt, nie aufbegehrt und die Interessen der Kölner
Bürger verraten. Jetzt wird er dafür zum Bauernopfer einer skrupellosen
etablierten Politik, die sich weder um das Wohl der einfachen Menschen schert,
noch Werte wie Loyalität oder Anstand kennt.
23. März 2006:
Was Oskar Lafontaine und
pro Köln gemeinsam haben
Der neue
NRW-„Verfassungsschutzbericht“ für das Jahr 2005 ist erschienen. Für den
„Stadt-Anzeiger“ ein willkommener Anlaß, die Bürgerbewegung pro Köln in einem
ungünstigen Licht erscheinen zu lassen. Es wird der „Verdacht einer
rechtsextremistischen Bestrebung“ zitiert, was immer das auch genau sein soll.
Denn konkrete Vorwürfe aus dem letzten Jahr haben die „Verfassungsschützer“ gar
nicht vorzuweisen!
Ähnlich ergeht es seit kurzem Oskar Lafontaine. Lafontaine, immerhin
langjähriger Oberbürgermeister von Saarbrücken, Ministerpräsident des
Saarlandes, Bundesfinanzminister und Bundesvorsitzender der SPD, wurde zum
„Beobachtungsobjekt“ des saarländischen Verfassungsschutzes – auf linksextremer
Seite versteht sich. Grund dafür: Lafontaine sitzt jetzt für die SPD-Konkurrenz
„Die Linke“ im Bundestag. Da tut politische Konkurrenzabwehr Not!
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22. März 2006:
Jüdisches Museum auf dem Rathausvorplatz:
Rudert
Schramma zurück?
Nach dem Willen der
„Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in
Nordrhein-Westfalen“ soll in Köln auf dem Rathausvorplatz ein jüdisches Museum
entstehen. SPD und Grüne unterstützen diese Pläne ausdrücklich in ihrem neuen
Kooperationsvertrag, während sich die CDU eher in Schweigen hüllt. Doch in
der letzten Ratssitzung stimmten alle etablierten Parteien gegen einen
pro-Köln-Antrag, in dem der Rathausvorplatz als ungeeigneter
Museumsstandort
abgelehnt wurde. Um so interessanter ist die neueste Entwicklung in dieser
Frage: Oberbürgermeister Fritz Schramma scheint anscheinend zurückzurudern und
äußerte im „Stadt-Anzeiger“ vorsichtige Bedenken gegen den Standort
Rathausvorplatz. Zuvor hatte schon die CDU-Fraktion in der Innenstadt einen weiteren pro-Köln-Antrag gegen die Verbauung dieses Platzes nicht abgelehnt, sondern sich
„nur“ der Stimme enthalten. Ob sich da etwas anbahnt?
Zumindest besteht jetzt
wieder mehr Hoffnung, diese städtebauliche Sünde ersten Ranges verhindern zu
können. Wenn sich die CDU der pro-Köln-Argumentation anschließt, würde es den
starrköpfigen Befürwortern des Rathausvorplatzes als einzig möglichen Standort
schwerer fallen, diese Oase der Ruhe einfach zuzubauen. Denn Oberbürgermeister
Schramma hat mit seinen Äußerungen im „Stadt-Anzeiger“ in einem ganz recht: „Die
Nachkriegsgeneration kennt das Areal hier nur als freien Platz ... der Platz hat
auch als Platz seinen Charme“. – Wahr gesprochen!
Bleibt nur zu hoffen, daß Schramma und seine CDU den Mut aufbringen, die
Ablehnung vieler Bürger auch offen zu artikulieren. Vor allem weil eine wichtige
Frage noch gar nicht geklärt wurde: Warum wurde niemals einer der sechs
möglichen Alternativstandorte näher geprüft? Pro Köln wird diesen Klärungsprozeß
jedenfalls weiter mit Anträgen und Anfragen interessiert begleiten. Außerdem
begrüßt pro Köln ausdrücklich die Idee Schrammas, erst einmal ein Modell des
Museums in Originalgröße auf dem Rathausvorplatz aufstellen zu lassen. Dann
könnte sich jeder Bürger ein eigenes Bild über diesen drohenden städtebaulichen
Schildbürgerstreich machen!
21. März 2006:
Etablierte Parteien drängen auf Großmoschee
Die etablierten
Parteien in Ehrenfeld drängen weiter auf eine Großmoschee an der Venloer Straße/Ecke Innere Kanalstraße. Die Einheitsfront reicht dabei von CDU bis zur
Linken/PDS. Gemeinsam brachten diese Parteien zur gestrigen Sitzung der
Bezirksvertretung einen Dringlichkeitsantrag ein, in dem die Pläne der
türkisch-islamischen Union DITIB vorbehaltlos unterstützt werden. Die
kritische pro-Köln-Aufklärungsarbeit im Veedel wird dagegen als „groß angelegte
Desinformationskampagne“ verunglimpft. Kein Wunder, schließlich stoßen die
pro-Köln-Argumente gegen das Großmoscheeprojekt bei den einheimischen
Ehrenfeldern auf großen Zuspruch. Für die ebenfalls beschlossene öffentliche
Informationsveranstaltung zu den DITIB-Planungen kündigt pro Köln bereits jetzt
eine rege und aktive Teilnahme an. weiter
21. März 2006:
Rot-grüne Drohungen
Um Köln steht es nicht gut. Aber wenn es nach dem Willen des neuen rot-grünen
„Kernbündnisses“ geht, wird es garantiert nicht besser – im Gegenteil. Das
sogenannte rot-grüne „Kernbündnis“, das in der Praxis bisher fast nur mit Hilfe
der Postkommunisten der PDS Ratsmehrheiten zustande brachte, verspricht eine
weitere Talfahrt in der Kölner Kommunalpolitik.
Neben vielen belanglosen Allgemeinplätzen und wohlfeilen Versprechen wird es in
der neuen rot-grünen „Kooperationsvereinbarung“ immer dann besonders gruselig,
wenn die Möchtegern-Koalitionäre konkret werden: Ob Großmoscheeprojekte, Ausländer-
oder Drogenpolitik - stets rangieren bei Rot-Grün ideologische Steckenpferde
höher als die Interessen der ganz normalen Kölner Bürger.
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20. März 2006:
Zahlreiche Moscheen sind
„Zentren radikaler Gläubiger“
Laut „Spiegel“ beobachtet
der Verfassungsschutz zahlreiche Moscheen in Deutschland wegen islamistischer
Umtriebe. 39 Moscheen seien als verdächtig erfasst worden. In 15 Moscheen gäbe
es besonders problematische radikal-islamistische Bestrebungen.
Wie so etwas konkret aussieht, konnten gerade wir Kölner unterm Brennglas
studieren: Der islamistische Haßprediger Metin Kaplan forderte in seinem
„Kalifatstaat“ in Nippes sogar zur Ermordung von Menschen auf! Trotzdem konnte
Kaplan jahrelang unter den Augen der Kölner Behörden sein Unwesen treiben. Erst
kurz nach dem Wahlerfolg von pro Köln im Jahr 2004 wurde Kaplan in einer
Nacht-und-Nebel-Aktion außer Landes geschafft.
weiter
20. März 2006:
pro Köln verführerisch?
Der
„Kölner Stadt-Anzeiger“
hat in seiner Ausgabe vom 18. März einen Kommentar veröffentlicht, der sich
kritisch mit der Offensive
„Deutsch ist geil“
des Arbeitskreises Jugend der Bürgerbewegung pro Köln auseinandersetzt. Der
Artikel ist hier
dokumentiert. Die 19jährige Verfasserin scheint damit ihre selbst so
eingestandene Sprachlosigkeit kompensieren zu wollen, mit der sie auf den
Umstand reagiert, daß das politische Konzept des Multi-Kulturalismus von pro
Köln öffentlich kritisiert wird. Offenbar ist auch unsere heutige
„aufgeklärte Gesellschaft“ nicht frei von obrigkeitlich verordneten Dogmen, an
die zu glauben vor allem politisch unerfahrene Menschen Gefahr laufen. Gerade
diesem für eine funktionierende Demokratie gefährlichen Phänomen will die
Jugend-Offensive der Bürgerbewegung pro Köln abhelfen.
17. März 2006:
Erschreckende Einblicke
Die türkische
Bestseller-Autorin Necla Kelek gewährte in einem „Focus“-Interview erschreckende
Einblicke in die Verhältnisse vieler Einwandererfamilien. Die Unterdrückung
moslemischer Mädchen und Frauen, Zwangsheiraten, der Gewaltkult unter männlichen
Jugendlichen und die Bildungsmisere seien typische Zuwanderungs-Probleme,
erklärt die 48jährige Migrationsforscherin in teils drastischen Worten.
Aussagen, die sich Necla Kelek aufgrund ihrer eigenen Herkunft erlauben kann.
Jeden deutschstämmigen Multi-Kulti-Kritiker setzen ähnliche Ansichten sofort dem
Rechtsextremismusverdacht aus - gerade auch hier in Köln. weiter
16. März 2006:
FDP übernimmt
pro-Köln-Inhalte
Im Integrationsrat wurde
vor wenigen Tagen eine Resolution gegen eine Deutschpflicht auf Kölner
Schulhöfen verabschiedet. In dem Gremium, in dem pro Köln nicht vertreten ist,
sprach sich nun ausgerechnet der FDP-Mann Marco Mendorf als einziger für das in
Berlin sehr erfolgreiche Modell einer Deutschpflicht an Schulen aus.
Wörtlich stellte Mendorf fest: „Die Deutschpflicht an Schulen kann durchaus zur
Sprachförderung beitragen“. Und: „Ein generelles Ablehnen der Deutschpflicht
blockiert letztlich eine sinnvolle Diskussion über Sprachförderung an den
einzelnen Schulen.“ weiter
16. März 2006:
„Deutsch
ist geil“
In einer launigen
Reportage hielt Hubert Spiegel seine Eindrücke von der „größten
Deutschstunde der Welt“ in der Kölnarena in der „Frankfurter Allgemeinen
Zeitung“ (FAZ) fest. Das Großereignis zur deutschen Sprache hatte neben
Tausenden von Schülern auch zahlreiche überregionale Medienvertreter angelockt.
Im Gegensatz zu den heimischen DuMont-Schreibkräften fiel dem
FAZ-Berichterstatter sofort die zentrale Verteilaktion des
pro-Köln-Jugendflugblattes auf. Aktive pro-Köln-Mitglieder hatten vor der
Kölnarena mehrere tausend dieser Faltblätter unter die Jugendlichen gebracht und
damit für viel Zustimmung, aber auch für manch hitzige Diskussion gesorgt.
Gelebte Demokratie in Reinkultur – dem wollte sich Hubert Spiegel nicht
verschließen, auch wenn er sich einige Spitzen gegen die Bürgerbewegung pro Köln
nicht ganz verkneifen konnte.
15. März 2006:
NEIN
zur Ehrenfelder Großmoschee!
Auch wenn die
etablierte Politik und die Kölner DuMont-Zeitungen den Bürgern gerne etwas
anderes vorgaukeln möchten – es liegt in der Hand der Ehrenfelder, die geplante
DITIB-Großmoschee zu verhindern. Neben der Erzeugung öffentlichen Drucks ist die
gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung bei der notwendigen Änderung des
Bebauungsplanes der größte Trumph in der Hand der Moscheebau-Gegner. Die
Bürgerbewegung pro Köln weist genau darauf in ihrem neuesten
Faltblatt zur DITIB-Großmoschee hin, das in den letzten Tagen in tausendfacher Auflage in
Ehrenfeld verteilt worden ist. Dabei wurde erneut klar: Die einheimischen
Ehrenfelder reagieren zum überwiegenden Teil ablehnend auf die Pläne für eine
Großmoschee an der Venloer Straße / Ecke Innere Kanalstraße. Diejenigen, die
glauben, das Projekt einfach durchboxen zu können, werden deshalb noch ihr
blaues Wunder erleben! weiter
14. März 2006:
1.000-Bomberangriff auf Köln
Die Fraktion pro Köln
hat für die nächste Ratssitzung am 4. April 2006 beantragt, eine Ausstellung
über den ersten
1.000-Bomberangriff auf Köln vorzubereiten. Im Mai
2007 soll diese Ausstellung dann zum 65. Jahrestages des vernichtenden Angriffs
vom 30. Mai 1942 im Rathaus durchgeführt werden. Parallel dazu soll durch eine
Anfrage geklärt werden, ob es noch Massengräber mit den Opfern des Bombenkrieges
in Köln gibt und in welchem Zustand sich diese Ruhestätten befinden.
weiter
13. März 2006:
Propaganda für die
Islamisierung
„Unter Propaganda
versteht man die gezielte und organisierte Verbreitung einer Nachricht oder
Ideologie, meist im politischen Umfeld. Der Propagandatreibende hat das Ziel,
das soziale Handeln und Denken anderer im eigenen Sinn zu beeinflussen. Eine
jeweils konkret verbreitete Information kann richtig oder falsch sein.“ (Freies
Internetlexikon Wikipedia).
Ein recht anschauliches Beispiel von politischer Propaganda dürfen wir dieser
Tage in Köln erleben. Die türkisch-islamische Union DITIB will ihre neue
Großmoschee in Ehrenfeld bauen, und die etablierten gesellschaftlichen Kräfte
unterstützen diese neue Stufe der Islamisierung, weil sie ein Teil des
Multikulti-Konzeptes der Altparteien ist. Nur die einheimische Bevölkerung zieht
nicht so recht mit und kann einfach nicht die Vorteile von Minaretten,
Muezzin-Ruf und Massenaufläufen erkennen. „Da muß nachgeholfen werden“, dachten
sich wohl die Mächtigen der Domstadt und starteten flugs eine durchsichtige
Propagankampagne. Unablässig wird seitdem auf die Leute eingeredet, wie toll
doch eine Moschee wäre, und daß die damit verbundenen Unannehmlichkeiten gar
nicht so schlimm wären. weiter
10. März 2006:
Hysterische Alt-68er und interessierte Jugendliche
Und wieder gibt es
neue Entwicklungen bei der großen Jugend-Offensive der Bürgerbewegung pro Köln.
Die Schülervertretung der städtischen Gesamtschule Rodenkirchen wandte sich mit
Briefen an die Fraktion pro Köln und den örtlichen pro-Köln-Bezirksvertreter
Bernd M. Schöppe. Die drei Schülersprecher betonten dabei, daß die
pro-Köln-Verteilaktion angeblich auf den geschlossenen Widerstand der Schüler
gestoßen wäre. Wörtlich heißt es: „Wir, die Schülerschaft der Städtischen
Gesamtschule Köln Rodenkirchen, sahen dies als politisch nicht korrekt an, da
wir eine ‚Multi-Kulti‘ Schule sind.“ weiter
10. März 2006:
Zwangsheirat und Ehrenmorde
Unter Polizeischutz
fand am Weltfrauentag in der Fachhochschule Köln eine Podiumsdiskussion zum
Thema Zwangsheirat und Ehrenmorde bei moslemischen Einwanderern in Deutschland
statt. Menschenrechtsaktivisten verschiedenster Organisationen beschrieben
dabei die manchmal ausweglose Lage moslemischer Frauen. Anwesend war unter
anderem die Buchautorin Fatma Bläser („Hennamond“), die regelmäßig vor Schülern
über Zwangsheirat, Ehrenmorde und häusliche Gewalt referiert.
weiter
9. März 2006:
Jugend-Offensive:
Pro Köln jederzeit
gesprächsbereit
Seitdem aktive
pro-Köln-Mitglieder vor Kölner Schulen Flugblätter an Jugendliche verteilen,
empören sich immer wieder linksgerichtete Lehrer und Schulleiter über diesen Akt
gelebter Demokratie. Dabei werden die Inhalte des
pro-Köln-Jugendflugblattes
pauschal als „schlimm“ bezeichnet, ohne konkret zu werden. Einer offenen
Diskussion entziehen sich die meisten Lehrkräfte und gleichzeitig werden
interessierten Schülern mit Zwang die Faltblätter abgenommen! Sieht so die
Meinungsfreiheit an Kölner Schulen aus?
Die Bürgerbewegung pro Köln meint
dagegen: Zu einer echten Demokratie gehört selbstverständlich, daß man
miteinander redet und eine faire Debatte führt. Pro Köln bietet deshalb allen
Schulen, die sich, wie angekündigt, im Politikunterricht mit den Inhalten der
Bürgerbewegung auseinandersetzen wollen, Gespräche an. Pro-Köln-Vertreter würden
sich jederzeit gerne in Form von Podiumsdiskussionen oder Ähnlichem mit den
Vorwürfen und Argumenten ihrer Gegner auseinandersetzen. Vielleicht hätten ja
auch einige Politiker der Kölner Altparteien den Mut, sich einem offenen
Schlagabtausch mit pro Köln zu stellen?
Das wäre dann sicher auch im Sinne des
Leiters des Kölner Schulamtes, Werner Adams, der im „Stadt-Anzeiger“ die
Auseinandersetzung mit pro Köln im Politikunterricht befürwortete: „So kann man
diese Leute mit dem ganzen Quatsch am besten vorführen. Da zeigt sich schnell,
mit welch leeren Worthülsen die arbeiten.“
Warum diese Gelegenheit nicht beim
Schopf ergreifen, Herr Adams?
9. März 2006:
Diskussion um
Rathausvorplatz
In die Diskussion um den
Bau eines Jüdischen Museums auf dem Rathausvorplatz kommt jetzt Bewegung. Die
„Jüdische Allgemeine Wochenzeitung“ berichtete von einer diesbezüglichen Debatte
innerhalb der etablierten Kölner Parteien.
Nicht erwähnt wird dagegen die Position von pro Köln, obwohl die Fraktion pro
Köln bereits in der letzten Ratssitzung als einzige einen Antrag zur
Standortfrage eingebracht hatte. Pro Köln sprach sich dabei aus städtebaulichen
Gründen strikt gegen einen Museumsneubau auf dem Rathausvorplatz aus – alle
anderen Fraktionen stimmten wohl aus Gründen der „politischen Korrektheit“
dagegen. Doch die im Rat demonstrierte Einheitsfront scheint es so gar nicht zu
geben. Die „Jüdische Allgemeine Wochenzeitung“ berichtet von Diskussionen
innerhalb der SPD und von beredendem Schweigen der CDU-Fraktion.
weiter
8. März 2006:
SPD klüngelt wieder
SPD-Fraktionschef Martin Börschel hat
sich anscheinend doch so manches von seinen älteren Kölner SPD-Genossen
abgeschaut. Besonders im Hinblick auf Klüngel und Postengeschacher ist nichts
mehr vom Saubermann-Image des SPD-Jungpolitikers zu spüren. Neuestes
Beispiel ist die Personalie Herbert Winkelhog. Der CDU-Stadtdirektor soll laut
Medienberichten „weggelobt“ werden, damit ein SPD-Genosse den Posten übernehmen
kann. Dafür soll Winkelhog die hochbezahlte Stelle als Geschäftsführer der
städtischen Abfallwirtschaftbetriebe angeboten worden sein – ohne Rücksicht auf
eventuelle Ausschreibungsverfahren. Selbst Oberbürgermeister Fritz Schramma
(CDU) kritisiert im „Stadt-Anzeiger“ diesen „Postengeschacher wie in alten
Zeiten“.
Ein weiterer Streitpunkt zwischen dem
Oberbürgermeister und der SPD in Sachen Pöstchenvergabe ist derzeit das geplante
Ausschreibungsverfahren für den neuen Wirtschaftsdezernenten. SPD und Grüne
hatten das ursprünglich vorgesehene Auswahlverfahren abgelehnt und wollten
lieber die teuerste Firma statt der billigsten mit der Suche nach dem neuen
Wirtschaftsdezernenten beauftragen. Gegen die Stimmen der Fraktion pro Köln
wurde das geänderte Auswahlverfahren schließlich im Rat durchgesetzt, was
womöglich eine Mehrbelastung der Kölner Steuerzahler in Höhe von einigen
zehntausend Euro zur Folge haben wird. Schramma hatte auch in diesem Punkt
öffentlich einen Klüngel-Verdacht geäußert – und in Sachen Klüngel kennt sich
unser Oberbürgermeister aus!
Pro Köln meint dazu: Die SPD hat sich
seit den Zeiten eines Manfred Biciste oder eines Norbert Rüthers kaum verändert.
SPD-Fraktionschef Martin Börschel ist auf dem besten Weg, in die „großen“
Fußstapfen seiner Vorgänger hineinzuwachsen.
8. März 2006:
Trendwende bei Kriminalitätsentwicklung
Polizeipräsident Claus
Steffenhagen konnte dieser Tage einen Rückgang bei den Kriminalitätszahlen
vermelden. Die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2005 weist besonders bei
Wohnungseinbrüchen, Diebstählen aus KFZ und Straßenraub weniger Delikte als im
Vorjahr aus. In diesen drei Bereichen wurde ein beachtliches Minus von fast
20 Prozent erreicht. Als Gründe dafür nannte Steffenhagen unter anderem die
verstärkte öffentliche Polizeipräsenz, große Kontrollaktionen und die Einführung
von Bezirksteams in der Innenstadt. weiter
7. März 2006:
DITIB-Großmoschee mit 55-Meter-Minaretten?
Jetzt ist die Katze
aus dem Sack: Wenn es nach dem Willen der Jury des DITIB-Architektenwettbewerbs
geht, wird Ehrenfeld zukünftig von zwei rund 55 Meter hohen Minaretten und einer
riesigen Moscheekuppel dominiert. Der preisgekrönte Entwurf sieht ein
unübersehbares Zeichen der islamischen Missionierung in der traditionsreichen
Domstadt Köln vor. Doch damit nicht genug: Weil die türkisch-islamische Union
DITIB nur einen Teil der Kölner Moslems repräsentiert, soll es bei einer
Großmoschee nicht bleiben. Im „Stadt-Anzeiger“ geht Baudezernent Bernd
Streitberger davon aus, „daß es noch eine zweite und dritte Moschee in Köln
geben wird“. Aber bis jetzt ist nichts rechtskräftig entschieden. Die größte
Hürde in Ehrenfeld müssen die Großmoschee-Befürworter erst noch überwinden. Denn
bei der notwendigen Änderung des Bebauungsplanes ist eine Beteiligung der
Anwohner zwingend vorgeschrieben. Und die Mehrheit der einheimischen Ehrenfelder
lehnt diese türkisch-islamische Machtdemonstration strikt ab.
weiter
6. März 2006:
Über 1.000 Besucher
seit dem Start der Jugend-Offensive
Seitdem die Jugend-Offensive der
Bürgerbewegung pro Köln am letzten Donnerstag angelaufen ist, sind die
Zugriffszahlen auf die pro-Köln-Internetseite geradezu explodiert. Über
1.000 Besucher informierten sich in den letzten Tagen im Netz über die Inhalte
der Bürgerbewegung – mehr als doppelt soviel wie üblich. Die Schüler und
Jugendlichen suchen also die inhaltliche Auseinandersetzung mit pro Köln. Und
die Ergebnisse dieser Beschäftigung mit einem nonkonformen Politikansatz dürften
sicher anders ausfallen, als sich das linke Pauker und „politisch korrekte“
Oberlehrer erhoffen. Denn nicht umsonst erzielte pro Köln schon bei der letzten
Kommunalwahl ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis bei jungen Menschen. Rund
10 Prozent der Erstwähler stimmten im Jahr 2004 für pro Köln. Die junge
Mannschaft der Bürgerbewegung wird dieser erfreulichen Tendenz auch in Zukunft
Rechnung tragen und weiter intensiv Jugendarbeit betreiben.
3. März 2006:
Gemeinsamer Aufruf von
CDU und Linksextremisten
Spitzenpolitiker der CDU rufen
zusammen mit bekannten Linksextremisten gemeinsam zu einer Mahnwache u.a. „In
Gedenken an die Edelweißpiraten“ auf – so etwas kann es wohl nur in Köln geben.
Neben dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Rat, Winrich Granitzka, und dem
Ehrenfelder CDU-Fraktionsvorsitzenden Niklas Kienitz, finden sich auch Helga
Humbach von der „Deutschen Kommunistischen Partei“ (DKP) und Peter Trinogga vom
linksextremen VVN/BdA in der Liste der Erstunterzeichner. Ein unglaublicher Skandal! „Christdemokraten“ und
linksextreme Sektierer ziehen am gleichen Strang – was hätte dazu wohl Konrad
Adenauer gesagt?
Doch bei der Kölner CDU ist das an sich
nicht allzu überraschend. Schon öfters hat die heimische CDU Resolutionen mit
den Postkommunisten der PDS verabschiedet, eine davon wurde sogar vom
PDS-Ratsherrn Jörg Detjen höchstpersönlich verfasst! Die Kölner DuMont-Zeitungen
(„Stadt-Anzeiger“, „Rundschau“, „Express“) interessiert dieser Skandal natürlich
in keiner Weise, obwohl sie umgekehrt jede noch so kleine Grenzüberschreitung
auf der rechten Seite als das Böse an sich geißeln. Abgerundet wird dieses Bild
durch das gewählte Motto: Denn die sogenannten „Edelweißpiraten“ galten vor
kurzem noch überwiegend als gewöhnliche Kriminelle, die während des zweiten
Weltkriegs in den zerstörten deutschen Großstädten plünderten und Vandalismus
betrieben.
3. März 2006:
Jugend-Offensive soll ausgeweitet
werden:
Pro Köln plant eigene
Schülerzeitung
Die erste Phase der
pro-Köln-Jugend-Offensive ist gut angelaufen und fand prompt ein
großes
Medienecho. An bisher sechs Schulen
wurden in den letzten beiden Tagen mit großem Erfolg Flugblätter verteilt. Die
Resonanz bei den einheimischen Schülern war sehr gut, wogegen einige
zeitgeisthörige Lehrer und Schulleiter versuchten, die Meinungsfreiheit vor
ihren Schulen zu unterdrücken. Doch selbst die Kölner
Tageszeitungen mußten eingestehen, daß politische Verteilaktionen auf
öffentlichem Straßenland natürlich jederzeit erlaubt sind. Aufgrund des
umfassenden Erfolgs kündigte die stellvertretende pro-Köln-Vorsitzende, die
27jährige Rechtsanwältin Judith Wolter, an, in den nächsten Wochen und Monaten
die Jugend-Offensive noch auszuweiten: Eine eigene, kritische Schülerzeitung
soll ins Leben gerufen werden, mit Redakteuren und Mitarbeitern aus der Kölner
Schülerschaft. weiter
2. März 2006:
DITIB-Propaganda läuft auf Hochtouren
„Zentrum der
türkisch-deutschen Integration“ betitelte heute der „Stadt-Anzeiger“ seinen
Bericht über die geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld. Besser könnte man die
Wahrheit wohl nicht auf den Kopf stellen: Denn ein solches islamisches Zentrum
samt Veranstaltungs-, Kultur-, Jugend- und Dienstleistungseinrichtungen als
Schritt zur weiteren Integration zu verkaufen, grenzt an Realsatire. Der
geplante Prachtbau der türkisch-islamischen Union DITIB an der Venloer Straße
Ecke Innere Kanalstraße würde ein neues religiöses und weltliches Zentrum der
Kölner Türken werden. Ein Leuchtturm des Türkentums, 13.000 Quadratmeter
Parallelgesellschaft mitten in Ehrenfeld, mit Kuppeln und Minaretten. Noch
dreister ist es, wenn Vertreter des öffentlichen Lebens vorgaukeln, die
Entscheidung zum Bau der ersten Kölner Großmoschee wäre bereits unumstößlich
gefallen. Im Gegenteil: Die wichtigste Hürde, nämlich die Änderung des
Bebauungsplanes im Stadtteil Ehrenfeld steht noch bevor. Dabei ist eine
Beteiligung der Öffentlichkeit zwingend vorgeschrieben und die Anwohner können
Einspruch einlegen. Das weiß auch die etablierte Kölner Politik, weshalb sie
bereits im Vorfeld die Moscheebaugegner entmutigen will. Die Bürgerbewegung pro
Köln wird das zu verhindern wissen und weiter die Stimme des Mehrheitswillen der
einheimischen Ehrenfelder sein. weiter
2. März 2006:
Jugend-Offensive in
Rodenkirchen gestartet
„Deutsch ist geil“ hieß es heute in
Rodenkirchen an der Gesamtschule und am Gymnasium. Pro-Köln-Aktivisten
verteilten zum ersten Mal das neue
Jugend-Flugblatt mit dem plakativen Motto. Themen wie Schule und Ausbildung,
Innere Sicherheit und Zuwanderung, Tier- und Umweltschutz sowie Klüngel und
Korruption werden in dem Faltblatt angesprochen. Dabei bezieht der
Arbeitskreis Jugend der Bürgerbewegung pro Köln deutlich Stellung – gegen den
links-liberalen Zeitgeist und Multikulti-Träumereien. Bei den einheimischen
Jugendlichen an den Rodenkirchener Schulen rannte man damit meist offene Türen
ein. Lediglich einige Lehrer wollten ihre Schüler am liebsten dumm halten und
vor alternativen Informationen „schützen“. Der Direktor des Rodenkirchener
Gymnasiums bemühte sogar eigens die Polizei, obwohl politische Verteilaktionen
vor dem Schulgelände natürlich jederzeit erlaubt sind!
Eine gezielte Werbekampagne unter der
Kölner Jugend ist auch deshalb dringend notwendig, weil die Jugendlichen
ansonsten nur völlig einseitig informiert werden. Egal ob in den Kölner
Zeitungen, im Radio oder im Unterricht selbst – überall nur „politisch korrekte“
Phrasendrescherei. Propaganda für die Masseneinwanderung wird großgeschrieben,
die damit tatsächlich verbundenen Probleme werden kleingeredet. Die Angst der
Verantwortlichen ist nun folgende: Weil gerade Schüler und Auszubildende die
multikulturelle Wirklichkeit aus eigener Erfahrung kennen, könnten sie deshalb
den Positionen von pro Köln zustimmen. Das würde natürlich die Ausgrenzung und
Verteufelung von pro Köln in Zukunft schwieriger machen. Die von manchen Lehrern
angekündigte „inhaltliche Auseinandersetzung“ mit den pro-Köln-Flugblättern im
Unterricht ist dagegen zu begrüßen. Denn die Bürgerbewegung fürchtet den
Wettstreit der Argumente nicht – im Gegenteil. Aus diesem Grund wird die
Jugend-Offensive in den nächsten Tagen und Wochen an anderen Kölner Schulen
fortgesetzt werden.
1. März 2006:
„Schweine-Esser sind Schweine“
Beinahe unglaubliches
berichtet der „Berliner Kurier“ von Zuständen an manchen Berliner Grundschulen,
in denen die deutschstämmigen Kinder in die Minderheit geraten sind.
„Schweine-Esser sind Schweine“ und ähnliche Sprüche gehören anscheinend zum
Standart-Repertoire an den moslemisch geprägten Lehreinrichtungen. Die
Beschreibungen des „Berliner Kuriers“ lassen für die Zukunft nichts Gutes ahnen.
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28. Februar 2006:
Experte
redet Klartext
Der renommierte
Bevölkerungswissenschaftler Prof. Herwig Birg hat in einem
Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ Klartext gesprochen. Von der
demographischen Entwicklung hänge die Zukunft unseres Landes maßgeblich ab.
Dabei wies Birg auch auf die kippenden Mehrheitsverhältnisse zwischen Deutschen
und Einwanderern hin. „Die ältere Bevölkerung wird in allen Städten noch in
der zweiten Jahrhunderthälfte die absolute Mehrheit haben, die jüngere wird in
wenigen Jahren in den Großstädten von der zugewanderten Population und ihren
Nachfahren bestimmt. Das geschieht zunächst auf Quartiersebene, dann auf
Stadtteilebene, und dann nähert sich das der 50-Prozent-Marke in der Stadt
insgesamt. Umkehren kann man das nicht. Ein von 90 Prozent Moslems bewohnter
Stadtteil ist nicht kulturell ‚zurückzuholen‘.“ Diese Entwicklung ist seit
Jahren auch in Köln absehbar. In bestimmten Stadtteilen sind die
Mehrheitsverhältnisse zwischen zugewanderten und deutschstämmigen Kindern und
Jugendlichen bereits jetzt gekippt. Experten erwarten, daß in ungefähr fünf
Jahren die deutschstämmigen Kinder und Jugendlichen in allen NRW-Großstädten in
der Minderheit sein werden! weiter
24. Februar 2006:
Pro
Köln startet Jugend-Offensive
Die Bürgerbewegung pro
Köln wird in den nächsten Wochen eine großangelegte Werbekampagne unter der
Kölner Jugend durchführen.
Der Jugend-Arbeitskreis der Bürgerbewegung hat dafür ein eigenes,
zielgruppengerechtes Flugblatt entworfen, das in einer Erstauflage von 20.000
Exemplaren vor den Kölner Schulen verteilt werden wird.
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23. Februar 2006:
Zweiter städtischer
Straßenstrich?
Auf dem Straßenstrich an der Brühler
Landstraße gibt es Ärger. Zuhälter, Menschenhändler und renitente „Kunden“
sorgen immer wieder für Probleme. Die Kölner Polizei hat deshalb vorgeschlagen,
auch an der Brühler Landstraße eine Kooperation mit der Stadt, ähnlich wie in
der Geestemünder Straße, anzustrengen. Die Polizei hätte endlich wieder ihre
Ruhe und auch die Prostituierten würden laut „Stadt-Anzeiger“ überwiegend
positiv auf diese Überlegung reagieren. Nur die Stadt Köln ziert sich noch: „Wir
können dort nichts machen, was mit dem Einsatz großer finanzieller Mittel
verbunden ist. Das läßt der Haushalt nicht zu. Außerdem gibt es nun mal Berufe
wie Briefträger oder Prostituierte, die mit besonderem persönlichen Risiko
verbunden sind. Es ist nicht die Aufgabe der Stadt Köln, das zu ändern“, so die
Stadt-Sprecherin Inge Schürmann im gleichen Artikel.
Stellt sich nur die Frage: Warum
plötzlich diese vornehme Zurückhaltung? Hatte man nicht eben aus diesen Gründen
den städtischen Straßen- und Drogenstrich in der Geestemünder Straße in Betrieb
genommen? Oder hat die Stadtspitze ihren damaligen Fehler jetzt etwa eingesehen?
Denn inzwischen ist hinreichend bekannt,
daß auch in der Geestemünder Straße unhaltbare Zustände herrschen. Eine Kommune
darf sich an so etwas nicht beteiligen. Nicht in der Geestemünder Straße, und
auch nicht in der Brühler Straße. Doch die Stadt hat jetzt mit den Folgen ihres
ersten Sündenfalls zu kämpfen. Frei nach Goethe: Die Geister die ich rief ...
22. Februar 2006:
Köln und die
Vogelgrippe:
Zu wenig Medikamente
vorrätig?
Die Bilder von der Insel
Rügen machen uns alle Sorgen: Entseuchungskommandos der Bundeswehr, THW,
Feuerwehr, Polizei – alle im Einsatz gegen eine weitere Verbreitung der
Vogelgrippe in Deutschland. Dieser Kampf wird auch deshalb so verbissen geführt,
weil Experten in der Zukunft eine Übertragung von Mensch zu Mensch befürchten.
Diese sogenannte „Pandemie“ könnte gerade in Großstädten zu erschreckenden
Szenarien führen. Das Robert-Koch-Institut hatte deshalb schon letztes Jahr
gefordert, für 20 Prozent der Bevölkerung das Grippe-Medikament „Tamiflu“
vorrätig zu halten.
Doch das Land
Nordrhein-Westfalen erfüllte weder damals noch heute die empfohlene Quote,
weshalb die Fraktion pro Köln in der Ratssitzung am 20. September 2005
beantragte, wegen
der drohenden Vogelgrippe die Bevorratung mit Grippe-Medikamenten auf die vom
Robert-Koch-Institut vorgeschlagene Rate zu erhöhen. Die Stadt Köln sollte also
die Versorgungslücke auf eigene Faust schließen. Doch sämtliche Ratsfraktionen
außer pro Köln lehnten diesen Antrag ab.
Inzwischen ist die
Vogelgrippe in Deutschland angekommen. Eine Pandemie wird von Experten weiter
für möglich gehalten. Doch laut Medienberichten hat das Land NRW noch immer erst
für sechs Prozent der Bevölkerung das Grippe-Medikament „Tamiflu“ eingelagert!
Pro Köln will deshalb in einer neuen
Anfrage von der
Verwaltung wissen, wie es aktuell um die Bevorratung in Köln bestellt ist.
Immerhin ist fast ein halbes Jahr vergangen, in dem die Stadtspitze auf die
Anregungen von pro Köln hätte reagieren können. Und in dieser eventuell
lebensbedrohlichen Angelegenheit ist städtische Eigeninitiative gefragt – über
alle Parteigrenzen hinweg!
21. Februar 2006
UN-Botschafter bei Kölner Roma-Kindern
Dieser Tage befindet sich der
Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission, Vernor Munoz, auf
Inspektionstour in Deutschland. Munoz hat nichts besseres zu tun, als
ausgerechnet in Deutschland das Recht auf Bildung für alle Bevölkerungsschichten
– insbesondere für die Einwanderer – zu überprüfen. Im Zuge dieser Rundreise
besuchte der UN-Botschafter auch die Kölner Roma-Schule „Amaro Kher“, wo er sich
ein Bild von der öffentlich geförderten Schule für Zigeunerkinder machte.
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20. Februar 2006:
„Fleisch gewordener
Klüngel“
In der Kölner CDU ist
der lange schwelende Machtkampf nun offen ausgebrochen. Anzeigen folgen
Gegenanzeigen, Schmähbriefe und heftige Beleidigungen machen die Runde. Ein
CDU-Mitglied beantragte nun sogar beim Amtsgericht Köln die Einsetzung eines
Notvorstandes, um einen regulären Ablauf der bevorstehenden Neuwahlen im März
gewährleisten zu können. Denn die innerparteilichen Gegner von (Ex?)CDU-Chef
Walter Reinarz verweisen auf ein Rechtsgutachten der Landes-CDU, wonach die
Neuwahlen spätestens im Januar hätten stattfinden müssen. Schatzmeister Peter
Jungen informierte laut „Rundschau“ daher seine „ehemaligen“
Vorstandsmitglieder, daß ein aktuelles Rundschreiben von Reinarz als
Parteivorsitzender nicht mehr legitim gewesen sei. Denn es wäre damit über
fremdes Vermögen verfügt worden. weiter
17. Februar 2006:
Messeskandal:
Bezirksregierung will Wirtschaftlichkeit prüfen
Der Kölner
Messeskandal war gestern Thema im Landtag. In einer Sondersitzung des
Kommunalausschusses warfen Vertreter der Opposition Innenminister Ingo Wolf
(FDP) und der Bezirksregierung Köln vor, nicht genügend Aufklärungswillen
gezeigt zu haben. Zur Erinnerung: Die Bezirksregierung hatte zwar die
Ausschreibungspflicht für den Messedeal geprüft, jedoch nicht die
Wirtschaftlichkeit des Oppenheim-Esch-Angebotes. Kritiker werfen der Stadt Köln
aber vor, daß die Stadt bis zu 360 Millionen Euro zuviel zahlen würde!
Politische Beobachter gehen deshalb davon aus, daß der Regierungspräsident
Hans-Peter Lindlar (CDU) seinem Parteifreund, Oberbürgermeister Fritz Schramma
(CDU), nicht zu sehr auf die Füße treten wollte. Vor allem, weil inzwischen
bekannt wurde, daß die Staatsanwaltschaft Köln die entsprechenden Unterlagen bei
Nachfrage jederzeit zur Verfügung gestellt hätte. Derart unter Druck geraten,
will der Regierungspräsident nun doch noch die Wirtschaftlichkeit prüfen lassen.
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16. Februar 2006:
Neues
Selbstdarstellungsflugblatt
Seit dieser Woche wird
das neue
Selbstdarstellungsflugblatt der Bürgerbewegung pro Köln verteilt. Insgesamt
100.000 Stück werden in den nächsten Monaten in die Massenverteilung gehen.
Unter dem Motto „Rote Karte für Kriminalität, Klüngel und Korruption“ stellt die
Bürgerbewegung darin ihre drei wichtigsten Politikfelder vor: Öffentliche
Sicherheit, Korruption und der Kampf gegen Multi-Kulti-Exzesse. Zudem wird die
Totschweigestrategie der Kölner DuMont-Zeitungen dargestellt. Die Bürger werden
auf diesem Weg direkt mit den tatsächlichen Fakten versorgt und können sich dann
eine eigene Meinung bilden. Das herunterladen, ausdrucken und weitergeben dieses
Flugblattes ist ausdrücklich erlaubt!
16. Februar 2006:
Meinungsvielfalt statt DuMont:
Protest gegen Kölner Verlagshaus
Die Bürgerbewegung pro
Köln hat heute gegen das Verlagshaus DuMont protestiert. Rund 20 kommunale
Mandatsträger und Unterstützer der Bürgerbewegung hielten vor dem Verlagsgebäude
in der Amsterdamer Straße eine Mahnwache unter dem Motto „Meinungsvielfalt statt
DuMont“ ab. Denn schon seit Jahren steht insbesondere
der Konzernchef Alfred Neven DuMont für undemokratisches Verlegertum,
Klüngelpatronage und einseitige politische Berichterstattung.
weiter
15. Februar 2006:
Plädoyer
gegen die Verbauung des Rathausvorplatzes
Die Vorsitzende der
Fraktion pro Köln, Judith Wolter, begründete in der letzten Ratssitzung, warum
der Rathausvorplatz als Standort eines jüdischen Museums ungeeignet sei. Pro
Köln dokumentiert an dieser Stelle das Plädoyer der jungen Rechtsanwältin für
den Erhalt des Platzes in seiner bisherigen Form.
weiter
15. Februar 2006:
Ohne
Worte
Den Vertretern der
Altparteien scheinen langsam die Argumente auszugehen. Auf der gestrigen
Ratssitzung brachten es CDU, SPD und Co. tatsächlich fertig, auf fünf von sechs
pro-Köln-Anträgen nicht ein Wort zu erwidern! Die Zuschauer auf der
Ratstribüne konnten nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, wie die etablierten
Klüngelfraktionen völlig autistisch jeden Antrag der Bürgerbewegung
niederstimmten – ohne jegliche Begründung oder inhaltliche Auseinandersetzung.
Lediglich beim Antrag gegen den Bau eines jüdischen Museums auf dem
Rathausvorplatz siegten die Pawlowschen Reflexe über das selbst auferlegte
Schweigegelübde. weiter
15. Februar 2006:
Widerstand gegen
undemokratischen Ausgrenzungskurs:
Zwei
Ratspolitiker der Altparteien stimmen für pro-Köln-Kandidaten
Der von
oben verordnete totale Ausgrenzungskurs gegenüber der Bürgerbewegung pro Köln
stößt auf Widerstand innerhalb mancher Altparteien. Nachdem vor zwei Wochen
schon die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen geschlossen für
einen pro-Köln-Antrag gestimmt hatte, votierten auch in der gestrigen
Ratssitzung zwei etablierte Ratspolitiker in geheimer Abstimmung für die
pro-Köln-Kandidaten zum NRW-Städtetag. Fünf Fraktionsmitglieder hat pro Köln
im Stadtrat, aber insgesamt sieben Ratsmitglieder stimmten für die
pro-Köln-Liste! Das bedeutet, daß die Kandidaten der Bürgerbewegung, die
Ratsherren Bernd M. Schöppe und Hans Martin Breninek, zwei Unterstützer in den
Reihen der Altparteien hatten. Da die gemeinsame „Volksfront“-Liste von SPD,
Grünen und der Linksfraktion ihre volle Stimmzahl erreichte, haben
wahrscheinlich zwei Politiker der CDU oder FDP für die pro-Köln-Vertreter
gestimmt.
Die
Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Judith Wolter, kommentierte im Anschluß an
die Sitzung diese erfreuliche Entwicklung:
„Das
Abstimmungsergebnis zeigt, daß einige verantwortungsbewußte Ratspolitiker der
Altparteien den undemokratischen Ausgrenzungskurs gegenüber pro Köln nicht mehr
mittragen wollen. Obwohl die Fraktionsführungen aller etablierten Parteien
jegliche Zusammenarbeit mit pro Köln verweigern, setzten sich die Ersten in
geheimer Abstimmung über dieses Dogma hinweg. Das macht auch noch einmal
deutlich, wie wichtig geheime Abstimmungen bei bestimmten Entscheidungen sind.
Denn nur dann läuft der Gesinnungsterror innerhalb der Altparteien für kurze
Zeit ins Leere. So sieht derzeit leider noch die politische Realität in Köln aus
- ein weiterer Beleg für das mangelhafte Demokratieverständnis der herrschenden
Klüngel-Kaste.“
13. Februar 2006:
Pro
Köln sorgt für Aufklärung
Mit möglichen
Mißständen rund um die Koelnmesse beschäftigten sich zwei pro-Köln-Anfragen in
der Bezirksvertretung Innenstadt und im Finanzausschuß. Von der
innenstädtischen Verwaltung verlangte die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Judith
Wolter Auskunft über illegale „Wildcamper“ auf dem Messeparkplatz unter der
Zoobrücke. Immer wieder hatte es Beschwerden gegeben, daß sich das Gelände zu
einem illegalen Zentrum von „Landfahrern“ entwickelt hätte.
weiter
10. Februar 2006:
Lästige pro-Köln-Vertreter
In der letzten Sitzung des Ausschusses für
Umwelt, Gesundheit und Grün wurde auch eine lange Mitteilung der
Verwaltung über die „Zunahme von HIV-Diagnosen in Deutschland“ erörtert. Es ist
bekannt, daß Köln bei der Zahl der Neu-Infizierten laut Robert-Koch-Institut den
Spitzenplatz in Deutschland einnimmt. Die pro-Köln-Ratsfrau Regina Wilden
nahm dies zum Anlaß, auf die Hintergründe der besorgniserregenden Entwicklung
hinzuweisen: Besonders die große Kölner Schwulenszene würde die Zahl der
HIV-Neuinfektionen ansteigen lassen. Der weitere Sitzungsverlauf war dann
bezeichnend für die politischen Zustände in Köln.
weiter
10. Februar 2006:
Kampf
der Kulturen
Der sogenannte
„Karikaturenstreit“ zwischen der westlichen und der moslemischen Welt
beschäftigt bundesweit die Medien. Auch der unvermeidbare Johannes B. Kerner
beleuchtete in seiner Talkshow das brisante Thema. Als Gast hatte er sich
dazu u.a. den aus Köln stammenden Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Axel
Ayyub Köhler, eingeladen. Der Nippeser FDP-Funktionär Köhler übernahm dabei die
Verteidigung der muslimischen Empörung gegenüber den Mohammed-Karikaturen.
weiter
9. Februar 2006:
Etablierte Parteien wollen Steuergeld verschleudern
Die Stadt Köln sucht
einen Wirtschaftsdezernenten. Als Gründe für die Aufwertung dieses
Verwaltungsbereiches werden die hohe Arbeitslosigkeit und die allgemeine
wirtschaftliche und finanzielle Misere genannt. Bekannter Maßen sind aber gerade
die finanziellen Nöte der Stadt zu einem großen Teil selbstverschuldet.
Besonders die teils kriminellen Klüngelstrukturen führten wiederholt zu
millionenfacher Steuergeldverschwendung. Deshalb grenzt es schon an
Realsatire, wenn beim Ausschreibungsverfahren zur Suche nach dem neuen
Wirtschaftsdezernenten erneut zweifelhafte Methoden angewandt werden. Denn wie
der „Stadt-Anzeiger“ heute berichtet, wollen die etablierten Klüngelfraktionen
von CDU, SPD, FDP und den Grünen das Ergebnis der regulären Ausschreibung
anscheinend umgehen.
Die Verwaltung- hatte
insgesamt sechs bekannte Personalberatungsunternehmen angeschrieben, von denen
anschließend der günstigste Anbieter die Suche nach dem neuen
Wirtschaftsdezernenten übernehmen sollte. Laut Informationen des
„Stadt-Anzeigers“ gab die Firma Kienbaum mit 26.000 Euro das günstigste Angebot
ab. CDU, SPD und Co. würden aber lieber den teuersten Anbieter, die Firma
Zehnder, beauftragen. Preisunterschied „schlappe“ 90.000 Euro!
Dieser Vorgang ist leider typisch für
die etablierte Kölner Politik. Das Geld des Steuerzahler wird mit vollen Händen
verschleudert – bis zur nächsten Wahl werden es die Bürger schon wieder
vergessen haben. So läuft das Spiel schließlich seit Jahrzehnten. Wenn da nur
nicht pro Köln im Jahr 2004 in den Rat gekommen wäre! Doch die Bürgerbewegung
verspricht an dieser Stelle: Wir werden im Kampf gegen Mauscheleien und
Korruption auch in Zukunft keine Ruhe geben! Und dieser aktuelle Fall wird mit
Sicherheit in der nächsten Ratssitzung zur Sprache kommen!
9. Februar 2006:
Volksseele in Rondorf kocht
Die Brandanschlagserie
in Rondorf hat in den letzten Monaten für große Unruhe in der Bevölkerung
gesorgt. Immer wieder gingen Autos oder Garagen in Flammen auf; der oder die
Täter nahmen dabei auch die Gefährdung von Menschenleben in Kauf. In einer
Bürgerversammlung wurde nun am Mittwoch Tacheles geredet. Über 400 Rondorfer
äußerten ihren Unmut über Polizei und Feuerwehr, besonders aber auch über die
etablierte Stadtpolitik. Bei der hitzigen Diskussion wurde nämlich deutlich, daß
der Kölner Stadtteil Rondorf im Prinzip sich selbst überlassen wurde: Keine
Jugendeinrichtungen, keine weiterführenden Schulen, kein Stadtbahnanschluß. Die
etwa 2.000 Jugendlichen in Rondorf müssen einen Großteil ihrer Freizeit auf der
Straße verbringen. weiter
8. Februar 2006:
Skandal bei
CDU-Ehrenfeld:
Gekaufte Stimmen und gefälschte Unterschriften?
Wie eine Bombe schlug
die Nachricht ein, daß sich die Staatsanwaltschaft Köln mit einer Strafanzeige
gegen kriminelle Machenschaften in der CDU Ehrenfeld auseinandersetzen muß. Die
eigene Kreispartei unter CDU-Chef Walter Reinarz hat Anzeige wegen des Verdachts
der Urkundenfälschung erstattet. Grund dafür sind massenhafte
Parteieintritte in Ehrenfeld, wobei anscheinend etliche „Neumitglieder“ gar
nichts von ihrem Glück wußten oder nur als Phantom existierten! Unterschriften
sollen gefälscht worden sein, und es wurden von Unbekannten Bareinzahlungen für
die Mitgliedsbeiträge der nicht existenten Personen vorgenommen. Hintergrund
dieses offenbar kriminellen Treibens ist der Machtkampf innerhalb der Kölner
CDU. Die Mehrheitsverhältnisse in der CDU sollen wohl mit allen Mitteln geändert
werden. Der CDU-Ortsvorsitzende von Ehrenfeld, Jörg Uckermann, gilt als
Nutznießer der dubiosen Neumitgliederschwemme.
weiter
7. Februar 2006:
Beförderungen für Spitzenbeamte
Trotz der
katastrophalen Hauhaltslage haben die etablierten Stadtratsfraktionen im
Rechtsausschuß beschlossen, rund 40 höhere Beamte und Angestellte zu befördern.
Im letzten Jahr war dies noch unter Verweis auf die laufende Haushaltssperre
abgelehnt worden. Der „Stadt-Anzeiger“ berichtet weiter, daß vor allem
Mitglieder der CDU und SPD von diesem Geldsegen profitieren. Allen voran der
Amtsleiter der Kämmerei, Dieter Körber (SPD), und der Leiter des
Oberbürgermeisteramtes, Manfred Kaune. Besonders pikant: Die Beförderungen
sollten eigentlich im nichtöffentlichen Teil der Sitzung durchgewunken werden.
Pro-Köln-Geschäftsführer
Manfred Rouhs kritisiert diese Form der offensichtlichen Günstlingswirtschaft:
„Die Bürger sollen sparen
und den Gürtel enger schnallen, während Politiker der Altparteien und die
Verwaltungsspitze abkassieren. Wohlgemerkt, hier geht es nicht um einfache
Polizeibeamte oder Krankenschwestern. Stattdessen profitieren meistens
parteigebundene Spitzenbeamte von diesen großzügigen Regelungen. Umgekehrt spart
die Verwaltung nicht mit Gefälligkeits-Stellungnahmen für die etablierte
Politik. Im Rat gehört es inzwischen zum festen Ritual, daß
Verwaltungsdezernenten an Stelle von CDU, SPD und Co. Anträge und Vorschläge der
Fraktion pro Köln als unsinnig oder abwegig darstellen. Manche mögen hier wohl
einen Zusammenhang erkennen.“
6. Februar 2006:
Mehr
Druck zur Integration
Diese Antworten
dürften dem Auftraggeber wohl nicht gefallen haben: Eine repräsentative
Meinungsumfrage des Instituts „Omni-Quest“ – im Auftrag des „Kölner
Stadt-Anzeigers“ zum Thema „Integration" - brachte zu Tage, daß sich eine
deutliche Mehrheit der Deutschen für Einbürgerungstests und für eine
Deutschpflicht auf dem Schulhof ausspricht. Genau solche Vorschläge werden
sonst immer gerne als Schikanierung von Einwanderern verurteilt. Nicht
Pflichten und Vorschriften seien die Lösung, sondern bedingungsloses
Entgegenkommen. Die Deutschen selbst hätten eine Bringschuld bei der Integration
der Ausländer. weiter
3. Februar 2006:
Lieber
Deutsch als nix verstehen!
Offenbar
als Reaktion auf eine breit angelegte pro-Köln-Initiative zur Einführung einer
Deutschpflicht an den Kölner Schulen, bringt der „Stadt-Anzeiger“ heute einen
großen Jubelbericht über den multikulturellen Alltag an den Schulen. Der
Tenor des Artikels ist klar: Eine Deutschpflicht, vor allem in den Pausen auf
den Schulhöfen, sei nicht zielführend. Brav läßt der „Stadt-Anzeiger“ passende
Interviewpartner zu Wort kommen: „Würde eine ‚Deutsch-Verordnung‘ wie in Berlin
helfen? ‚Nein, glaube ich nicht‘, sagt Dilan nach kurzem Nachdenken.“ - Na wenn
das so ist, wird pro Köln sofort seine Anträge im Rat und den
Bezirksvertretungen zurückziehen!
In der
Realität bleibt es aber Fakt, daß zahlreiche Schulexperten und auch etablierte
Politiker, u.a. aus der NRW-Landesregierung, Deutsch als einzige Umgangssprache
an den Schulen fordern. Es zeigt ja sowieso die Absurdität der Lage, daß über
eine solche Selbstverständlichkeit überhaupt erst diskutiert werden muß. In
Deutschland soll an den Schulen Deutsch gesprochen werden – welch unverschämte
Forderung!
Bezeichnend
ist auch, daß ausgerechnet die Kölner Kommunalpolitiker in dieser Frage wieder
die ganze Republik links überholen müssen. Noch immer haben diese Damen und
Herren anscheinend nicht begriffen, daß endlose Toleranz und unbegrenztes
Einfühlungsvermögen die Probleme dieser Stadt nicht lösen. Es muß endlich einmal
klar gestellt werden, daß die hier lebenden Ausländer eine Bringschuld zur
Integration und Anpassung haben. An Kölner Schulen Deutsch zu sprechen, gehört
selbstverständlich mit dazu!
2. Februar 2006:
Korruptionshauptstadt Köln:
Licht
und Schatten
Heute wurde bekannt,
daß wegen des SPD-Spendenskandals gegen zehn ehemalige SPD-Spitzengenossen
endlich Anklage erhoben wird, darunter der ehemalige Oberbürgermeister und
Kölner Ehrenbürger Norbert Burger sowie der frühere Oberstadtdirektor Klaus
Heugel. Nach beinahe vier Jahren (!) Ermittlungszeit schaffte es die Kölner
Staatsanwaltschaft jetzt, Gerichtsverfahren anzustrengen. Die lange
Ermittlungszeit erklärt sich wohl auch durch politische Rücksichtnahme gegenüber
den etablierten Kommunalpolitiker |