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19. September 2008:

Gewalt gegen Menschen und Sachen

Während die Kundgebung der Bürgerbewegung pro NRW in Leverkusen-Wiesdorf störungsfrei verlief, wurde die auf ein Rheinschiff verlegte Pressekonferenz der Bürgerbewegung massiv von Linksextremisten angegriffen. Dabei prügelten selbsternannte „Antifaschisten“ am Bezirksrathaus Rodenkirchen auf das 45jährige deutsch-jüdische Mitglied des Bundesvorstandes der Bürgerbewegung pro Deutschland, Michael Kucherov, ein! Kucherov mußte völlig fassungslos zur Kenntnis nehmen, daß er Ziel massiver Gewalt wurde, einfach nur, weil er zusammen mit Mitglieder der Pro-Bewegung an der Pressekonferenz teilnehmen wollte! Ein gezielter antisemitischer Hintergrund der Tat war jedenfalls nicht erkennbar.

Das Rheinschiff, auf dem die Pressekonferenz mit fast 30 Journalisten aus halb Europa stattfand, wurde durch Steinwürfe der Linksextremisten erheblich beschädigt und ist nicht mehr seetüchtig. Es muß zeitnah einen Hafen anlaufen, wird aber derzeit festgehalten, bis die Polizei gewaltbereite Linke, die den Weg des Schiffes verfolgen, in den Griff bekommt.

Zu dem Vorfall erklärt der Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, das Kölner Ratsmitglied Manfred Rouhs:

„In Leverkusen, wo wir in einer großen Gruppe von fast 100 Mitgliedern und Anhängern der Bürgerbewegung mit massivem Polizeischutz aufgetreten sind, kam es zu keinerlei Gewalttaten der Linksextremisten. Diese Leute greifen offenbar lieber in großen Gruppen Einzelpersonen an. Das bedeutet aber auch: Der sicherste Ort in Köln wird am Samstag der Heumarkt sein. Denn dort kommen rund ein- bis eineinhalbtausend unserer Anhänger zusammen, und die Polizei wird vor Ort Stärke zeigen.

Der Angriff auf Michael Kucherov ist infam und führt den Anspruch der Linken, in einer 'antifaschistischen' Koalition zu stehen, ad absurdum. Die bei der Pressekonferenz anwesenden Journalisten haben heute selbst sehen können, von welcher Seite die Gewalt ausgeht. Vielleicht stimmt diese Erfahrung ja doch den einen oder anderen Journalisten nachdenklich. Eine differenzierte Berichterstattung könnte potentiellen Gewalttätern verdeutlichen, daß sie keineswegs Vollstrecker eines heimlichen Mehrheitswillens sind, sondern sich und ihr politisches Anliegen ins Abseits stellen.“

 

Michael F. Kucherov ist im Bundesvorstand der Bürgerbewegung pro Deutschland für das Ressort Auslandskontakte zuständig. Der 1963 geborene Übersetzer wurde am 19. September von Linksextremisten angegriffen und verletzt.

 
 
 
 

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