Gewalt gegen Menschen und Sachen
Während die Kundgebung der Bürgerbewegung
pro NRW in Leverkusen-Wiesdorf störungsfrei verlief, wurde die auf ein
Rheinschiff verlegte Pressekonferenz der Bürgerbewegung massiv von
Linksextremisten angegriffen. Dabei prügelten selbsternannte
„Antifaschisten“ am Bezirksrathaus Rodenkirchen auf das 45jährige
deutsch-jüdische Mitglied des
Bundesvorstandes der Bürgerbewegung pro Deutschland, Michael Kucherov, ein!
Kucherov mußte völlig fassungslos zur Kenntnis nehmen, daß er Ziel massiver
Gewalt wurde, einfach nur, weil er zusammen mit Mitglieder der Pro-Bewegung an
der Pressekonferenz teilnehmen wollte! Ein gezielter antisemitischer Hintergrund
der Tat war jedenfalls nicht erkennbar.
Das Rheinschiff, auf dem die Pressekonferenz
mit fast 30 Journalisten aus halb Europa stattfand, wurde durch Steinwürfe der
Linksextremisten erheblich beschädigt und ist nicht mehr seetüchtig. Es muß
zeitnah einen Hafen anlaufen, wird aber derzeit festgehalten, bis die Polizei
gewaltbereite Linke, die den Weg des Schiffes verfolgen, in den Griff bekommt.
Zu dem Vorfall erklärt der Geschäftsführer
der pro-Köln-Ratsfraktion, das Kölner Ratsmitglied Manfred Rouhs:
„In Leverkusen, wo wir in einer großen Gruppe
von fast 100 Mitgliedern und Anhängern der Bürgerbewegung mit massivem
Polizeischutz aufgetreten sind, kam es zu keinerlei Gewalttaten der
Linksextremisten. Diese Leute greifen offenbar lieber in großen Gruppen
Einzelpersonen an. Das bedeutet aber auch: Der sicherste Ort in Köln wird am
Samstag der Heumarkt sein. Denn dort kommen rund ein- bis eineinhalbtausend
unserer Anhänger zusammen, und die Polizei wird vor Ort Stärke zeigen.
Der Angriff auf Michael Kucherov ist infam
und führt den Anspruch der Linken, in einer 'antifaschistischen' Koalition zu
stehen, ad absurdum. Die bei der Pressekonferenz anwesenden Journalisten haben
heute selbst sehen können, von welcher Seite die Gewalt ausgeht. Vielleicht
stimmt diese Erfahrung ja doch den einen oder anderen Journalisten nachdenklich.
Eine differenzierte Berichterstattung könnte potentiellen Gewalttätern
verdeutlichen, daß sie keineswegs Vollstrecker eines heimlichen Mehrheitswillens
sind, sondern sich und ihr politisches Anliegen ins Abseits stellen.“
Michael F. Kucherov ist
im Bundesvorstand der Bürgerbewegung pro Deutschland für das Ressort
Auslandskontakte zuständig. Der 1963 geborene Übersetzer wurde am 19.
September von Linksextremisten angegriffen und verletzt.
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